Unsere tolle Jubiläumsveranstaltung vom 11. Oktober 2026 in Bildern

Wir danken sehr Attila Gereb, der für uns die Festveranstaltung zum 25jährigen Jubiläum unseres Freundeskreises im Rathausprunksaal der Stadt Landshut in Bildern festgehalten hat.

Wir danken ebenfalls der Landshuter Rundschau für den Link zu ihrem Bericht vom 14.10.2026 zu unserer Feier: https://www.rundschau24.de/kultur/86933-grossartige-jubilaeumsfeier-des-freundeskreises-stadtmuseum-25-jahre-ehrenamtlicher-eiinsatz

Dies gilt in gleicher Weise für das Online Journal „Dies&Das“ (Hans Joachim Lodermeier,
Herausgeber & Chefredakteur): https://diesunddas-onlinejournal.de/25-jahre-einsatz-fuer-ein-stadtmuseum/.

Der vollbesetzte Rathausprunksaal während der 25-Jahr-Feier.
Gemeinsame Begrüßung durch Franz Schneider, 1. Vorsitzender des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. (FSL) und Frau Dr. Angelika Hofmann, die Vorsitzende des Kuratoriums des FSL.
Grußwort der 2. Bürgermeisterin der Stadt Landshut, Frau Patricia Steinberger.
Ansprache des Leiters der Stadtischen Museen der Stadt Landshut, Daniel Schreiber.
Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung durch die Jazz-Kombo „Tenor Steps“ (Alle Fotos von Attila Gereb).

Frau Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für politische Bildung Tutzing, hielt als Hauptrednerin einen bemerkenswerten Vortrag zur Bedeutung des Ehrenamtes, das zum Erhalt der Demokratie, zum Abbau sozialer Distanz und zur Absage an den alltäglichen Ruf nach dem Staat beitrage. Ihre Sorge um die negativen Auswirkungen zunehmend stärker werdender populistischer Kräfte insbesondere auch auf Kultur und Kunst, die sie mit Zitaten aus deren politischen Programmen belegte, war ihren Ausführungen deutlich zu entnehmen. Sie hatte mit ihrem klaren und ehrlichen Ausführungen das Publikum begeistert, das am Ende ihres Vortrags aufstand und lange applaudierte. Es war ein denkwürdiger Sonntagnachmittag.

Pumuckl mit der Drehleiter gerettet LANDSHUTfest mit vielen Attraktionen und hoher Besucherzahl


Rund 2000 Besucher folgten am vergangenen Sonntag der Einladung des Freundeskreises Stadtmuseum und der Museen der Stadt Landshut, einen schönen Tag voller Spiel- und Kulturangebote, bei Livemusik von „Eins und Drei“ und internationaler kulinarischer Vielfalt im Prantlgarten, zwischen LANDSHUT-, KASIMIR- und KOENIGmuseum zu verbringen.

Die Prantlwiese aus der Vogelperspektive der Feuerwehr (Foto: Anke Humpeneder-Graf)

Die Sonne meinte es gut, für Schattenplätze war mit Festzelt und Pavillons gesorgt. Als Kooperationspartner trugen der Integrationsbeirat Landshut, die Tafel Landshut, der Verein Voice of Africa, die Bürgerstiftung Landshut, die Freiwilligenagentur, der Glöckerlverein Tiefenbach und die Freiwillige Feuerwehr Landshut zum Gelingen bei.

Die Museumswerkstatt auf dem LANDSHUTfest (Foto: Oliver Haßler)

Letztere musste mit der Drehleiter anrücken, nachdem sich der Pumuckl auf den Wehrgang der Stadtmauer geflüchtet hatte. Ein Jahr lang hatte er als Teil des Landshuter „Pumuckl-Wegs“ auf der Burg Trausnitz mit den suchenden Familien Verstecken gespielt, aber immer wieder war er Opfer von Vandalismus geworden.

Pumuckl wird von der Feuerwehr aus seiner misslichen Lage in der Burgmauer gerettet und an Andy Kei von der FFW übergeben (Fotos: Oliver Haßler)

Die Feuerwehrmänner konnten ihn aus seiner misslichen Lage bergen und zurück in die Obhut des Freundeskreises geben, wo er, zusammen mit weiteren Ausstellungsstücken aus dem KASIMIRmuseum, von wertschätzenden Menschen ersteigert und in ein neues, gutes Zuhause überführt wurde.

25-Jahrfeier des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

25 Jahre sind vergangen, seit der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. gegründet wurde. Die Zielsetzung, die von seinen weitsichtigen Initiatoren formuliert wurde, blieb stets klar und überzeugend: die Realisierung eines Stadtmuseums, das aktuellen räumlichen und technischen Standards gerecht wird, kräftig zu fördern und einzufordern, um als regionales Schwerpunktmuseum den Herausforderungen zeitgemäßer Museumsarbeit auch in Zukunft gerecht werden zu können. Das gemeinsame Ziel, dies im alten Franziskanerkloster zu realisieren, ist näher gerückt: Der zweite Bauabschnitt ist auf den Weg gebracht, auch durch das unermüdliche Engagement des Freundeskreises, darunter tätige Hilfe, aber auch ein hoher finanzieller Einsatz in Form von Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Eine wichtige Etappe wird in absehbarer Zeit erreicht sein. So kann der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. – mit Freude, Stolz, Respekt und Dankbarkeit gegenüber allen engagierten Mitgliedern, Unterstützern und Kooperationspartnern – sein 25-jähriges Jubiläum feiern.

Diese Feier findet statt am Sonntag, den 11. Oktober um 17:00 Uhr im Rathausprunksaal. 

Das Grußwort der Stadt spricht Frau Bürgermeisterin Patricia Steinberger. Für den Hauptvortrag konnte die Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing, Frau Prof. Dr. Münch gewonnen werden. Sie spricht über die gesellschaftliche Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements und ehrenamtlicher Initiative für unser Gemeinwesen sowie über die Identifikationskraft eines Stadtmuseums für alle Bürgerinnen und Bürger zwischen Herkunft, Gegenwart und Zukunft. 

Die Feier wird begleitet von den Tenor Steps um Michael Außerbauer, welche auch den anschließenden Stehempfang musikalisch untermalen. Für das leibliche Wohl sorgt der Bäuerinnen Service Landshut. 

Eine Anmeldung ist erforderlich über info@freundeskreis-stadtmuseum.de bzw. über das Online-Buchungssystem der Museen der Stadt Landshut (via QR-Code auf der Einladungskarte). Anmeldeschluss ist Dienstag, der 6. Oktober. Einlass über das Rathausfoyer ist am Sonntag, 11.10. ab 16:00 Uhr.

Kuchenspenden für unser LANDSHUTfest am Sonntag, den 27.09.2026 erbeten!

Liebe Mitglieder,

die Vorbereitungen für unser Fest am Sonntag, den 27.09.2026 laufen auf vollen Touren. Damit es auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg wird, möchten wir um Ihre Mithilfe bitten.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich mit einer Kuchenspende beteiligen könnten. Dabei sind wir für jegliche Art von Gebäck dankbar. Aus Hygienegründen bitte keine rohen Eier und möglichst keine Sahne verwenden!


Wir freuen uns über eine Anlieferung Ihrer Kuchenspende am Samstag, 26.09.2026 zwischen 13:00 und 14:30 Uhr oder am Sonntagvormittag, den 27.09.2026 ab 11:00 Uhr (im LANDSHUTmuseum).

Bitte beschriften Sie den Behälter mit Ihrem Namen und Kuchen, so dass wir Ihnen diese später wieder zurückgeben können.

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unserem Sekretariat (Frau Zelzer) per E-Mail oder telefonisch kurz mitteilen könnten, welches Gebäck Sie für unser LANDSHUTfest backen können, so dass wir einen Überblick bekommen, mit wieviel Kuchenspenden wir insgesamt rechnen können.


Wir bedanken uns schon jetzt sehr herzlich für Ihre Unterstützung!


Das Orga-Team LANDSHUTfest

Viel mehr als nur Haudrauf – Freundeskreis Stadtmuseum lud zur Führung durch die Ausstellung „Kampf – Kunst – Geschichte“

Die Kuratorin und beide Künstler konnte Franz Schneider, der Vorsitzende des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut, zur Führung durch die Ausstellung „Kampf-Kunst-Geschichte“ im LANDSHUTmuseum begrüßen. Zahlreiche Interessierte ließen sich dann von Dr. Doris Danzer zur Geschichte des Boxsports informieren, der erst nach dem ersten Weltkrieg überhaupt erst bei uns erlaubt war, um dann während der NS-Zeit erneut verboten zu werden. 1920 gegründet, ist der SC Bavaria 20 Landshut einer der ältesten Boxclubs Deutschlands und als solcher bis heute ausgesprochen aktiv und gut aufgestellt.

Als Ehrenmitglied dieses Clubs hält Michael Lange seit vier Jahrzehnten Mitglieder, Trainings- und Kampfsituationen in Zeichnungen und Malereien fest. Farbenfroh und oft sehr persönlich bekommen die Betrachter dabei Einblick in die lebhafte Atmosphäre in dem ehemaligen Landshuter Kasernengebäude. Ebenso spannend, bunt und anekdotenreich vermochte der Künstler von seinen zeichnerischen Annäherungen an die liebste Sportart seiner Heimatstadt zu erzählen.

Ganz anders funktioniert die Erfassung bei Christine Vincon, die zahllose Kämpfe für Sportredaktionen mit ihrer Kamera dokumentiert hat. „Ich habe nur eine Millisekunde, um den richtigen Moment festzuhalten“, erklärte die Fotografin und zeigt in der Ausstellung Momentaufnahmen, die so präzise sind, dass sie eine ganze Sportart erklären: Fäuste und Gesichter, so treffsicher aus den Ringrunden gerissen, dass sie für einen ganzen Kampf sprechen.
Im Nachgang an das Gesehene und Gehörte konnten sich die Teilnehmer der Freundeskreis-Führung in der Museumslounge noch bei einem kleinen Stehempfang über die interessanten Einblicke in die Arbeit der Künstler und den Boxsport austauschen.

25-jähriges Jubiläum des Freundeskreises Stadmuseum Landshut – Save the Date

Sehr geehrte Freundinnen und Freunde im Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V.,

sehr verehrte Damen und Herren,

25 Jahre lang hat der Freundeskreis unbeirrt sein Ziel verfolgt, nämlich die Realisierung eines Stadtmuseums kräftig zu fördern und einzufordern, welches so ausgebaut und ertüchtigt wird, dass es mit wechselnden Sonderausstellungen als regionales Schwerpunktmuseum fungieren und die Verbindung der Bürger zu ihrer Stadt stärken kann.

Wie Sie alle der Presse entnehmen konnten, ist nun ein großer Schritt getan: Es ist beschlossen, nach Abschluss der Ausschreibungen mit Beginn des Jahres 2027 (und damit sogar noch zwei Jahre früher als zunächst anvisiert) mit den Arbeiten am zweiten Bauabschnitt zu beginnen. Mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts würde neben den angemessenen Räumen für das LANDSHUTmuseum die Museumsverwaltung, die derzeit in der Altstadt untergebracht ist, dorthin umziehen. 

Damit ist der zweite Bauabschnitt endgültig auf den Weg gebracht und wird in absehbarer Zeit realisiert. 

Dies ist umso mehr ein Grund, das 25jährige Bestehen des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. zu begehen und angemessen zu feiern; denn all Ihrer Bemühungen, liebe Freundinnen und Freunde, Ihrer finanzieller, tatkräftiger und ideeller Unterstützung ist es zu verdanken, dass dieser Weg so erfolgreich – trotz aller Rückschläge – begangen wurde und nun zum Erfolg gebracht werden kann.

Dies wollen wir mit Ihnen gemeinsam feiern, und zwar mit einer 


Jubiläumsveranstaltung im Rathausprunksaal am Sonntag, den 11. Oktober 2026 um 17:00 Uhr. 

Für diese Veranstaltung konnten wir als prominente und sachkundige Festrednerin Frau Prof. Dr. Ursula Münch gewinnen, Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Sie wirdin Ihrem Hauptvortrag die gesellschaftliche Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements und ehrenamtlicher Initiative für unser Gemeinwesen darstellen und auch die Identifikationskraft eines Stadtmuseums für alle Bürgerinnen und Bürger zwischen Herkunft, Gegenwart und Zukunft herausstellen. 

Die Veranstaltung musikalisch untermalen werden die Tenor Steps um den bekannten Landshuter Saxofonisten Michael Außerbauer; sie werden auch das anschließende Buffet des Landshuter Bäuerinnen Service musikalisch begleiten.

Bitte merken Sie sich diesen Termin bereits in Ihrem Kalender vor; wir werden Ihnen frühzeitig eine offizielle Einladung zusenden.

Wir freuen uns auf Sie!

Mit herzlichen Grüßen

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

„Handwerk und Humanität – Walter Heufelder zum Hundertsten“. Eine Führung mit dem Kurator Dr. Thomas Stangier für unsere Mitglieder

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie und Ihre Freunde mit Interesse am Freundeskreis Stadtmuseum Landshut sehr herzlich zu einer besonderen Führung durch die Ausstellung:

„Handwerk und Humanität – Walter Heufelder zum Hundertsten“

im KOENIGmuseum in Landshut ein. Sie werden mit Dr. Thomas Stangier die Gelegenheit zu einer Begehung der von ihm kuratierten Ausstellung mit Erläuterungen aus erster Hand bekommen.

Termin: Samstag, der 30. Mai 2026 um 15:00 Uhr

Ort: KOENIGmuseum

Die Museen der Stadt Landshut beschreiben den Direktor der Landshuter Keramikschule und die Ausstellung wie folgt:

Das schöpferische Tun und die Ausbildung des keramischen Nachwuchses – damit sind die wesentlichen Triebfedern im Leben von Walter Heufelder benannt, der Anfang des Jahres seinen hundertsten Geburtstag feiern konnte!

In Landshut hat sich Walter Heufelder als Direktor der Keramikschule von 1975 bis 1988 bleibende Verdienste erworben. Rund zwei Jahrzehnte als Fachlehrer für Keramik und Leiter des Lehrbereichs Keramik an der Fachhochschule Köln lagen da bereits hinter ihm. Seine Einstellung zum Handwerk war bestimmt von der Überzeugung, dass der Mensch erst im Schöpferischen wesenhaft zur Entfaltung komme. Als Lehrer hatte er bei der Arbeit mit Kopf und Hand daher immer den ganzen Menschen im Blick.

Die aktuelle Studioausstellung im KOENIGmuseum macht erstmals die Schenkung von knapp fünfzig Arbeiten bekannt, die Walter Heufelder aus Verbundenheit mit der Stadt Landshut den Museen 2025 übergeben hat. Ergänzt um Leihgaben aus der Neuen Sammlung in München zeichnet die Ausstellung die wesentlichen Etappen seiner künstlerischen Entwicklung über fünf Jahrzehnte nach.

Walter Heufelder ist eine der Hauptfiguren der deutschen Studiokeramik, die in der jungen Bundesrepublik in den 1960er Jahren Anerkennung fand. Die Entdeckung des Gefäßes als Medium künstlerischen Ausdrucks ist ein Phänomen der Wirtschaftswunderjahre. Es war dieselbe Zeit, als Fritz Koenig der internationale Durchbruch gelang. Vor seinem Studium an der Münchener Akademie der Bildenden Künste hatte er sich zunächst als Schüler an der Keramikschule eingeschrieben.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie und Ihre Freundinnen und Freunde zu einem gemeinsamen Treffen ein.

Bitte melden Sie sich telefonisch in unserem Sekretariat (Martina Zelzer) unter 0871 22 918 oder per Email an info@freundeskreis-stadtmuseum.de bis zum 22.05.2026 an.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und verbleiben mit herzlichen Grüßen

Der Vorstand

„Willkommener Gast“ – Impressionen von der Führung mit Noemi Frattini durch die Ausstellung im KOENIGmuseum

Kurz vor dem Ende der Ausstellung „Willkommener Gast“ bekamen die Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut am 28.02.2026 die Gelegenheit in die hyperrealistische Kunst von Patricia Piccinini und die abstrakte Kunst von Fritz Koenig einzutauchen. Größer kann der Gegensatz im künstlerischen Ausdruck nicht sein und doch lassen sich viele Gemeinsamkeiten finden, die von Noemi Frattini bei ihrer ausgezeichneten Führung dargelegt wurden. Am Schluss blieb noch Zeit, die vielen Eindrücke und Erkenntnisse zu diskutieren.

The Welcome Guest, 2011
Sanctuary, 2018
The Strength of one Arm, 2009
(Bilder von Anke Humpeneder-Graf und Axel Holstege)

Einladung zur Führung durch die Ausstellung „Patricia Piccinini. Willkommener Gast“ im KOENIGmuseum 

Liebe Mitglieder,

 Sie und Ihre Freunde mit Interesse am Freundeskreis Stadtmuseum Landshut sind sehr herzlich zu einer besonderen Führung durch die Ausstellung

„Patricia Piccinini. Willkommener Gast“

im KOENIGmuseum in Landshut eingeladen. Sie werden mit Daniel J. Schreiber, dem Leiter der Städtischen Museen, die Gelegenheit zu einer Begehung der Ausstellung mit Erläuterungen aus erster Hand bekommen.

Termin: Samstag, der 28. Februar 2026 um 15:30 Uhr

Ort: Koenigmuseum

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie und Ihre Freundinnen und Freunde zu einem gemeinsamen Treffen ein.

Bitte melden Sie sich telefonisch in unserem Sekretariat (Martina Zelzer) unter 0871 22 918 oder per Email an info@freundeskreis-stadtmuseum.de bis zum 23.02.2026 an.

Foto: Museen der Stadt Landshut

Seit dem 25. Oktober 2025 präsentiert das KOENIGmuseum die Ausstellung „Patricia Piccinini. Willkommener Gast“. Die Werkschau der zeitgenössischen australischen Bildhauerin ermöglicht an einigen Stellen einen Dialog mit den plastischen Arbeiten Koenigs. Die beiden Positionen könnten nicht unterschiedlicher sein. Fritz Koenig (1924 – 2017) gehört dem abstrakten Informel der Nachkriegszeit an. Piccinini (geb. 1965) ist eine jüngere Vertreterin der Hyperrealisten, einer Bewegung, die seit den 1960er Jahren auf kritische Distanz zur Abstraktion geht. Beide plastisch bildenden Künstler vereint jedoch das Interesse an Mischwesen.

Die australische Künstlerin hat mit ihren lebensecht wirkenden Hybriden aus Mensch, Tier, Pflanze und Maschine in den letzten fünfzehn Jahren weltweit für Aufsehen gesorgt. Nach Singapur, Wien, Stockholm und Halle ist nun Landshut die nächste Station einer weltweiten Tournee dieser außergewöhnlich faszinierenden Künstlerin.

Hier wirft sie ein neues Licht auf den berühmten Landshuter Bildhauer. Auch sein Werk ist von Mischwesen bevölkert. Diese Grenzüberschreitungen beider Künstler berühren zutiefst unsere Sinne; und sie werfen ethische Fragen bezüglich des Mensch-Natur-Technik-Verhältnisses auf (Text: Museen der Stadt Landshut).

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Mit herzlichen Grüßen

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.