Treffender hätte Benedikt Schramm, Abteilungsleiter Kultur im Landshuter Rathaus, es im Salzstadel nicht formulieren können. In seinem Werkstattvortrag zum Thema „Herausforderungen, Potentiale, Perspektiven“ der Landshuter Museen gab er nicht nur Einblick in sein komplexes Arbeitsfeld als Kultur-Netzwerker, sondern zeigte ganz explizit die geplanten Geschehnisse im Museum auf.
Dazu gehört beispielsweise die Zusammenführung von 40.000 Bänden zur Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt im LANDSHUTmuseum. Das dort situierte Zentrum für Regionalkultur ist dann öffentliche Anlaufstelle für die Forschung. Der im Stadtrat einstimmig beschlossene Weiterbau des Museums ermöglicht dann auch die Öffnung hin zum Prantlgarten und einen Kulturcampus als Ort der Landshuter Stadtgesellschaft. Explizit bedankte Schramm sich beim Freundeskreis Stadtmuseum für dessen Power und Durchhaltevermögen seit 25 Jahren.
v. l.: Der neue alte Vorstand Axel Holstege, Fritz Merk, Franz Schneider, Anke Humpeneder-Graf, dazwischen Benedikt Schramm (4. v. l.), Michael Trautner, Museumsleiter Daniel Schreiber und Hans-Peter Summer
In Vertretung des Oberbürgermeisters bestätigte Stadtrat Hans-Peter Summer in seinem Grußwort den Baubeginn von Bauabschnitt zwei schon 2027. Die Fertigstellung des Museums und die damit verbundenen Möglichkeiten der Erinnerungskultur seien nicht nur bedeutend für die Stadt, sondern hätten Auswirkungen auf ganz Bayern. Das sei ein großes Verdienst des Freundeskreises: „Seine Gründung im Jahr 2000 war Gold wert.“
Unter der Wahlleitung von Notar Michael Trautner wurde der Vorstand aus Franz Schneider, Axel Holstege, Anke Humpeneder-Graf und Fritz Merk im Amt bestätigt. Zu den bereits an die Stadt überwiesenen 1,3 Millionen Euro, so Merk in seinem Kassenbericht, kämen in Kürze noch die schon zugesagten 650.000 Euro. Damit, so konnte der Schatzmeister aufzeigen, warteten dann jetzt schon weitere 300.000 Euro auf ihren Einsatz für den dritten Bauabschnitt in der Guthaben-Kasse des Freundeskreises.
Die Laudatio auf unsere beiden neuen Ehrenmitglieder hielt am 12.03.2025 während unserer diesjährigen Mitgliederversammlung unser Vorstandsmitglied Anke Humpeneder-Graf. Wir möchten nicht versäumen ihre Würdigung dieser beiden Ehrenmitglieder, die sich in höchsten Maße für unseren Freundeskreis über viele Jahre eingesetzt haben, allen Migliedern zugänglich zu machen. Wir danken unser Schriftführerin sehr für ihre so zutreffenden Worte! (AH)
Prof. Dr. Gernot Autenrieth und Dr. Franz Niehoff nach der Ernennung zu Ehrenmitgliedern während unserer diesjährigen Mitgliederversammlung (Foto von Anke Humpeneder-Graf),
Gernot Autenrieth
Gernot Autenrieth, für Deine Arbeit hier in unserem Freundeskreis können wir seit 16 Jahren jeden Tag dankbar sein. Am 19. März 2009 hast Du das Amt übernommen von Deinem Vorgänger und Gründungsvorstand Bernhard Schaub.
Seitdem stehst Du mit Deinem Namen und mit Deinem Gesicht ein für das, was uns wichtig ist und Du beweist es auch mit all dem, was Du tust. Als zu unserem 10-jährigen Jubiläum der damalige Bundespräsident Roman Herzog hier war, hast Du ihn schon empfangen. Damals hat er in seiner spezifisch Landshuter Ruck-Rede im Rathausprunksaal auf unsere Einladung hin die Bedeutung der Kultur gefeiert. Und 2016 haben wir mit Dir an der Spitze den ersten Bauabschnitt des LANDSHUTmuseums eingeweiht und freuen uns seitdem regelmäßig über die wunderbaren Ausstellungen, die dort stattfinden können, derzeit die großartige Aufarbeitung von „Landshut im Nationalsozialismus“.
Ich persönlich, und ich denke, viele hier können sich dem anschließen, bin ein ganz besonderer Fan Deiner Reden und der unnachahmlich charmanten Art, wie Du Deine Gegenüber mit entwaffnender Ehrlichkeit für uns gewinnst. Spitzbübisch und gescheit können wir alle von Dir nicht nur eine Lektion in Sachen respektvoller Diplomatie lernen.
Diese war immer wichtig und wird es wohl auch bleiben. Du hattest viel mit unseren politischen Entscheidern zu tun, mit der Stadtverwaltung und mit den Museumsmitarbeitern. Der Verein selbst ging durch Höhen und Tiefen und sah sich bösen Anfeindungen ausgesetzt. Hier Vorsitzender zu sein, war nicht nur ein Zuckerschlecken.
Du hast das alles hervorragend gemeistert, vielleicht durch die Verknüpfung eines Dir schon immer eigenen Charakterzuges mit einer gesunden Portion Stoizismus und dem, was man Altersweisheit nennt. Letztere hat leider zwei Seiten: die Jahre fordern auch gesundheitlichen Tribut und so haben wir jetzt einen Nachfolger für dich gewählt, einen Mann mit großen Verdiensten, der sich nun in Deinen Schuhen bewähren muss.
Aber so einfach kommst Du uns nicht davon. Wir haben gemeinsam beschlossen, Dich zum Ehrenmitglied des Freundeskreises zu ernennen und Dir somit weiterhin Zugang zu allen unseren Gremien und Sitzungen zu gewähren. Danke, Gernot Autenrieth!
Franz Niehoff
Er wurde Gründungsmitglied, Gründer und eigentlicher Initiator des Freundeskreises. Weil er etwas erkannte: Als er 1996 nach Landshut kam und das praktisch nonexistente Museum in seine Hände gegeben wurde, erkannte er, dass hier ein Schatz ruht, für dessen Hebung es viele, viele tatkräftige Hände und Helfer braucht. Das war die Geburtsstunde des Freundeskreises Stadtmuseum. Franz Niehoff ist es gelungen, als Nordlicht mehr ein Landshuter zu werden als viele andere. Ich als eine seit-Generationen-Landshuterin habe überlegt, warum wir uns mit ihm so verbunden fühlen – natürlich ist es das Interesse für Kunst, für Geschichte, für die Stadtgeschichte, aber was ist es noch? Vielleicht das Katholische, mit dem er so gut nach Niederbayern passt? Vielleicht sein Witz? Der Mann, das haben wir in vielen Jahren der Zusammenarbeit erlebt, ist eine wirkliche Frohnatur, sonst hätte er das hier keinesfalls bis zur Pensionierung durchgehalten.
Im Freundeskreis gehörte er keinem der Gremien an, sondern unterstützte als Begleiter und Berater, war er doch als Museumsdirektor und städtischer Beamter outstanding. Was er geleistet, aber auch ertragen hat, um die Kontinuität der Entwicklung eines Museums für Landshut zu sichern, das würde kaum zwischen zwei Buchdeckel passen. Die Regalmeter meines Archivs dazu habe ich nicht gezählt.
Franz Niehoff, wir danken Dir. Dass Du so ein sonniges Gemüt hast, habe ich schon gesagt, das hast Du gut brauchen können. Aber Du warst es auch, der die wissenschaftliche Museumsarbeit in Landshut eingeführt hat. Dir ist es gelungen, aus Deinen hervorragenden Mitarbeitern ein echtes, ein großartiges Team zu machen. Und uns hast Du immer Input gegeben!
Vor vielen Jahren habe ich in weiter Voraussicht für Dich eine Glückwunschkarte gekauft zur Fertigstellung des LANDSHUTmuseums, darauf steht das oft Goethe zugeschriebene Zitat: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.“ Dir und auch dem Museumsbau wurden in den fast 30 Jahren, die Du in Landshut für das Gedeihen des Museums Sorge trägst, viele Steine in den Weg gelegt. Du hast sie aufgehoben und weiter gebaut in fester Zuversicht. Und auch jetzt hältst Du weiter durch und zu uns.
Nach Deiner Pensionierung gehörst Du inzwischen unserem Kuratorium an, kümmerst Dich um Vorträge, Veranstaltungen und Exkursionen – in so professioneller Manier, wie wir es aus Deiner Zeit als Museumsdirektor kennen.
Die oben genannte Karte habe ich noch und wir alle hoffen und arbeiten weiter am gemeinsamen Ziel. Dich dürfen wir dafür endlich zum Ehrenmitglied dieses Freundeskreises machen. Danke, Franz Niehoff!
Liebe Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut,
der Vorstand lädt Sie sehr herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 12. März 2025, 19:30 Uhr, im Salzstadel, Steckengasse 308, 84028 Landshut ein. Herr Oberbürgermeister Alexander Putz hat sich freundlicherweise bereit erklärt, ein Grußwort zu sprechen. Darüber hinaus stehen wichtige Neuwahlen für den Vorstand und das Kuratorium an. Außerdem können wir uns auf einen Vortrag von Daniel Schreiber, dem Leiter der Städtischen Museum Landshut, freuen.
Wir laden Sie daher ein, sich zum Stand unserer Bemühungen um eine Fortsetzung des Museumsbaus zu informieren und mit uns zu diskutieren.
Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.
am Mittwoch, 12. März 2025, 19:30 Uhr,
im Salzstadel, Steckengasse 308, 84028 Landshut
Tagesordnung
Begrüßung
Grußwort durch den Oberbürgermeister der Stadt Landshut Alexander Putz
Gedenken der verstorbenen Mitglieder
Bericht zu den Aktivitäten des Vorstands
Kassenbericht
Bericht der Kassenprüfer
Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
Neuwahl des ersten Vorsitzenden des Vorstandes
Neuwahl des Kuratoriums
Verschiedenes
Vortrag von Daniel Schreiber, Leiter der Museen der Stadt Landshut: „Museen der Stadt Landshut. Bestandsaufnahmen und Entwicklungsphantasien. Eine Einladung zum gemeinsamen Träumen.“
Wünsche und Anträge können bis spätestens Mittwoch, den 5. März 2025, schriftlich und mit Begründung über unsere Geschäftsstelle eingereicht werden. In der Hoffnung, Sie auf unserer ordentlichen Mitgliederversammlung für das vergangene Jahr 2024 begrüßen zu können, verbleiben wir
Beim Freundeskreises Stadtmuseum herrscht Freude über Zusage für zweiten Bauabschnitt
Ein Beitrag von Rita Neumeier (Landshuter Zeitung vom 31. März 2023)
Der Vorsitzende des Freundeskreises Stadtmuseum konnte seine Freude nicht verhehlen. „Das Museum wird weitergebaut“, frohlockte Professor Gernot Autenrieth gleich zu Beginn der Jahresversammlung am Dienstag im Salzstadel. Viele Mitglieder hatten sich eingefunden, die sich offenbar von den guten Nachrichten aus den jüngsten Haushaltsberatungen der Stadt beflügeln ließen. „Auch wenn nur ein Teilerfolg 2a verwirklicht wird“, so Autenrieth, gehe es mit der nunmehr beschlossenen Restaurierung des ehemaligen Brücklmayer-Gebäudes beim Landshut-Museum voran. Auf der Wunschliste des Freundeskreises steht auch ein Café; das sehe auch die Leiterin des Koenig-Museums, Alexandra von Arnim, so, betonte Autenrieth.
Der Vorsitzende des Freundeskreises berichtete von vielen Gesprächen, die der Vorstand mit der Stadt geführt habe. Auch mit einigen Stadträten sei man „sehr eingehend im Gespräch gewesen“. So habe ihn etwa Sigi Hagl (Grüne) aufgeklärt, wie ein Projekt mit entsprechenden Anträgen durchzukriegen sei. Autenrieth lobte die Arbeit, die im Landshut-Museum bereits geleistet werde. So biete die Ausstellung über das Werk von Jan Habarta „Trickfilm zum Anfassen“. Der Vorsitzende verwies darauf, dass der Freundeskreis Stadtmuseum für den Ankauf des Nachlasses von Jan Habarta einen namhaften Betrag gespendet hatte.
Professor Axel Holstege (von links), Anke Humpeneder-Graf, Angelika Hofmann, Gernot Autenrieth, Fritz Merk und Christian Gallwitz. Foto: Rita Neumaier
Nachdem der Personalstab der städtischen Museen seit dem Ausscheiden von Museumsleiter Franz Niehoff um eine Stelle geschrumpft ist, hoffe der Freundeskreis, „dass das nicht zum Dauerzustand wird“. Für das laufende Jahr kündigte Autenrieth das Landshut-Fest an, das am diesjährigen Internationalen Museumstag, dem 21. Mai, stattfindet. Autenrieth schloss seine Ausführungen mit dem Appell: „Werben Sie um neue Mitglieder. Je jünger, desto besser.“ Denn der Freundeskreis ist in den letzten Jahren etwas geschrumpft. Dies war einerseits dem Tod von Mitgliedern geschuldet, deren man in einer Schweigeminute gedachte. Aber auch der Motivationsverlust habe sich bemerkbar gemacht, „nachdem so lange nichts mehr passiert ist“. In diesem Jahr solle es aber wieder Führungen und Exkursionen geben.
Zweiter Bürgermeister mit froher Botschaft
Schatzmeister Fritz Merk hatte „herzlich wenig“ zu berichten, sodass die Entlastung des Vorstandes und der Kassenprüfer mit drei Enthaltungen eine Formsache war. Thomas Haslinger übernahm das Grußwort in Vertretung von Oberbürgermeister Alexander Putz. Es freue ihn, persönlich die gute Nachricht zu überbringen. „Es wird gebaut“, postulierte der zweite Bürgermeister der Stadt. Für das Stadtmuseum würden derzeit Gesamtkosten von rund 30 Millionen Euro veranschlagt. Zwar könne man bei den Kosten von 15 Millionen Euro für den zweiten Bauabschnitt mit einer 80-prozentigen Förderung rechnen, doch bedeute selbst der Restbetrag eine große Kraftanstrengung für die Stadt. Nachdem jedoch der Freundeskreis Stadtmuseum 1,6 Millionen Euro beisteuere, schrumpfe der Eigenanteil der Stadt auf weniger, „als die Summe, die Sie mitbringen“. Dieses großartige Bürgerengagement verdiene Respekt und habe auch den Kämmerer und den Oberbürgermeister überzeugt. Das Geld für den Weiterbau sei von 2023 bis 2026 im Haushalt der Stadt Landshut eingestellt, erklärte Haslinger. Der Bauabschnitt 2 des Museumsbaus soll bis Ende 2026 vollendet werden. Mit dem Bauabschnitt 3 gehe es aber nicht automatisch weiter.
Angelika Hofmann vom Germanischen Nationalmuseum Nürnberg beschloss mit einem Vortrag zur Bedeutung von (Stadt)museen die Jahresversammlung. „Museen pflegen das kulturgeschichtliche Gedächtnis ihres lokalen Umfeldes“, erklärte die Referentin, die auch bei den städtischen Museen in Landshut tätig war. Dieses Gedächtnis stelle einen wichtigen identitätsstiftenden Faktor dar, der eine Stadt unverwechselbar mache und wesentlich zur Lebensqualität beitrage. Besonders durch ihre Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit komme den Museen zudem eine wichtige Rolle als örtliche Lern-, Bildungs- und Begegnungsorte zu. Nicht zu unterschätzen seien dabei die Räumlichkeiten des Museums. Auch ein Café, bemerkte sie mit Bezug auf die Wünsche des Landshuter Freundeskreises, gehöre zu einem zeitgenössischen Museum. „Das wird einfach erwartet.“ (rn)
Liebe Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut,
der Vorstand lädt Sie sehr herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am Dienstag, 28. März 2023, 19:30 Uhr, im Salzstadel, Steckengasse 308, 84028 Landshut ein. Herr Oberbürgermeister Alexander Putz hat uns wieder zugesagt, ein Grußwort sprechen. Darüber hinaus konnten wir Dr. Angelika Hofmann M.A. vom Germanischen Nationalmuseum Nürnberg als Rednerin für einen Vortrag zur Bedeutung und Rolle von (Stadt)museen gewinnen.
Die Corona-Pandemie hat den Zeitplan für die Abhaltung unserer Mitgliederver-sammlungen in den letzten Jahren deutlich verschoben, so dass die letzte Mitgliederversammlung erst im Juli 2022 stattfinden konnte. Wir möchten aber jetzt wieder in den von unserer Satzung geforderten Rhythmus zurückkehren und die Versammlung im Frühjahr abhalten.
Wir laden Sie daher ein, sich zum Stand unserer Bemühungen um eine Fortsetzung des Museumsbaus zu informieren und mit uns zu diskutieren.
Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. (2022)
am Dienstag, 28. März 2023, 19:30 Uhr,
im Salzstadel, Steckengasse 308, 84028 Landshut
Tagesordnung
Begrüßung
Grußwort der Stadt Landshut durch Herrn Oberbürgermeister Alexander Putz
Bericht zu den Aktivitäten des Vorstands
Gedenken der verstorbenen Mitglieder
Kassenbericht
Bericht der Kassenprüfer
Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
Verschiedenes
Zur Bedeutung von (Stadt)museen, Vortrag von Dr. Angelika Hofmann MA, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
Es gibt einige Neuigkeiten zu erfahren, die für uns alle von großem Interesse sind. Wünsche und Anträge können bis spätestens Dienstag, den 21. März 2023, schriftlich und mit Begründung über unsere Geschäftsstelle eingereicht werden. In der Hoffnung, Sie auf unserer ordentlichen Mitgliederversammlung im Jahr 2023 begrüßen zu können, verbleiben wir
Anlässlich der Mitgliederversammlung am 06.07.2022 verteilte der Vorsitzende Prof. Autenrieth zwei Urkunden. Georg Merk und Jürgen Siegel wurden zu neuen Ehrenmitgliedern ernannt. Eine tiefe Überzeugung für die Notwendigkeit eines Stadtmuseums für die niederbayerische Hauptstadt einte beide Persönlichkeiten, sowie einen über all die Zeit nicht nachlassenden Einsatz für die Verwirklichung dieses für die Stadt und deren aktuelle und zukünftige Bevölkerung so wichtigen Projektes.
Georg Merk und seine Frau Lore Merk als aufmerksame Zuhörer beim LANDSHUTfest 2018
Georg Merk war im Jahr 2000 Gründungsmitglied des Vereins und leitete ab 2005 dessen finanzielle Geschicke als Schatzmeister, bis er 2022 aus gesundheitlichen Gründen abtrat. Georg Merk, seinen Vernetzungen in die Landshuter Bürgerschaft, seiner Kultiviertheit, seiner Verlässlichkeit und seinem exzellenten Leumund als Unternehmer und Mensch ist viel davon zu verdanken, dass die Spendenfreude für das visionäre Landshuter Museumsprojekt so ausnehmend groß war. Er war Vorbild für Spender und Ehrenamtliche, sich zu engagieren und dem Ziel trotz zahlreicher Widrigkeiten und Rückschläge treu zu bleiben. Einen zuverlässigeren, sorgfältigeren und korrekteren Schatzmeister hätte sich unser Freundeskreis nicht wünschen können.
Jürgen Siegel beim LANDSHUTfest 2018
Jürgen Siegel war von 2005 bis 2017 stellvertretender Vorsitzender des Freundeskreises. Durch sein enormes Engagement und seinen Wohnort in der Landshuter Innenstadt war er derjenige, der den Freundeskreis intensiv in den Ämtern, aber auch auf der Straße, auf dem Wochenmarkt und in der Museumsnachbarschaft vertrat und dort die Anliegen des Freundeskreises repräsentierte. Betont sachlich nahm Siegel alle Schriftstücke ins Visier, jeder Briefwechsel, jeder Vertrag, jede Korrespondenz mit Entscheidern und Fördergebern wurde von ihm bearbeitet, bis alle inhaltlichen Fragen geklärt waren. Entscheidungen im Stadtrat verfolgte er immer live und gab auch dort unseren Anliegen ein Gesicht. Jürgen Siegel gilt heute noch als das Gedächtnis des Vereins und wirkt nach wie vor als große Stütze für den Vorstand.
Mit Georg Merk und Jürgen Siegel hat der Verein nun neben Franz Müller und Hans Niedermeier vier Ehrenmitglieder. Die Ehrenmitglieder können auf eigenen Wunsch und auf Dauer als zusätzliches, nicht gewähltes Mitglied dem Kuratorium angehören, auch wenn dort die festgelegte Mitgliederzahl überschritten wird. (AHG)
Liebe Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut,
der Vorstand lädt Sie sehr herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 6. Juli 2022 um 19:30 Uhr im Zeughaus, Wittstraße 1, 84028 Landshut ein. Herr Oberbürgermeister Alexander Putz hat uns wieder zugesagt, ein Grußwort sprechen. Darüber hinaus konnten wir Herrn Robert Brannekämper, Mitglied des bayerischen Landtags, als Wahlleiter und Redner gewinnen. Er wird einen Vortrag zur Kultur in Bayern aus der Sicht der Politik geben.
Unser Vereinsleben wurde durch die Corona-Pandemie in den letzten beiden Jahren erheblich beeinträchtigt. Dies hat leider dazu geführt, dass unsere wiederholten Versuche, eine Mitgliederversammlung abzuhalten, durch eine sich jeweils akut verschlechternde Pandemielage unmöglich gemacht wurden. Aus diesem Grunde müssen wir diesmal nicht nur die Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer vornehmen, sondern auch die des Kuratoriums, dessen Wahl eigentlich 2020 hätte erfolgen sollen.
Wir laden Sie ein, sich zu informieren und mit uns zu diskutieren.
Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. (2019-2021)
am Mittwoch, 6. Juli 2022, 19:30 Uhr,
im Rudi-Wohlgemuth-Saal im Zeughaus, Wittstraße 1, 84028 Landshut
Tagesordnung
Begrüßung
Grußwort der Stadt Landshut durch Herrn Oberbürgermeister Alexander Putz
Bericht zu den Aktivitäten des Vorstands
Gedenken der verstorbenen Mitglieder
Kassenbericht
Bericht der Kassenprüfer
Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
Wahl des Vorstandes
Wahl der Kassenprüfer
Wahl des Kuratoriums (für 3 Jahre)
Verschiedenes
Vortrag von Herrn Robert Brannekämper, MDL
Es gibt sicherlich einige Neuigkeiten zu erfahren, die für uns alle von großem Interesse sein dürften. Wünsche und Anträge können bis spätestens Mittwoch, den 29. Juni 2022, schriftlich und mit Begründung über unsere Geschäftsstelle eingereicht werden. In der Hoffnung Sie auf unserer ordentlichen Mitgliederversammlung im Jahr 2022 begrüßen zu können, verbleiben wir
mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. G. Autenrieth Prof. Dr. A. Holstege
1. Vorsitzender 2. Vorsitzender
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