Spezielle Führungen für unsere Mitglieder durch die Pumuckl-Ausstellung im Januar 2026

Liebe Mitglieder,

gleich zu Beginn des neuen Jahres möchten wir Ihnen zwei Führungen durch die derzeit laufende, sehr erfolgreiche Pumuckl Ausstellung mit anschließendem Empfang im KASIMIRmuseum anbieten.

Die Schau vermittelt, wer den Pumuckl erfunden hat, wer ihn gezeichnet hat, wer ihn filmisch zum Leben erweckt hat. Vor allem aber bietet sie ein Erlebnis für Groß und Klein – authentisch, interaktiv und immersiv: Raum- und Videoinstallationen sorgen für ein Eintauchen in die Lebensräume der beliebten Figur. Hierzu gibt es zwei Führungen mit Daniel Schreiber, Leiter der städtischen Museen, und Dr. Verena Linseis-Meier, die Kuratorin der Ausstellung.

Die erste Führung am Samstag, den 10.01.2026 um 17:00 Uhr ist ausschließlich für unsere erwachsenen Mitglieder gedacht, während sich die zweite Führung am Samstag, den 31.01.2026 um 16:00 Uhr an unsere Familien mit Kindern richtet. Im Anschluss gibt es jeweils einen Empfang mit nicht-alkoholischen und alkoholischen Getränken. Für die Kinder wird es eine Ausmalaktion während dieser Zeit geben.

Für unsere Planung möchten wir Sie bitten, sich entweder telefonisch (Tel: 0871 22918) oder per Email (info@freundeskreis-stadtmuseum.de) bis 06.01.2026 (1. Führung) bzw. 25.01.2026 (2. Führung) anzumelden. Bitte teilen Sie uns mit, an welcher Führung Sie teilnehmen möchten und ob Sie zu dem anschließenden Empfang kommen werden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut

Rückblick auf das Vereinsjahr 2025

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe engagierte Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.,

zwei Abschiede und ein kaum mehr erhoffter Freudenfall haben das Vereinsjahr 2025 geprägt, und diese seien ganz zu Beginn des Jahresrückblicks gezeichnet.

Mit der Mitgliederversammlung am 12. März 2025 übergab Prof. Dr. Gernot Autenrieth nach 16 Jahren seine Verantwortung als 1. Vorsitzender des Freundeskreises. Damit trat eine Persönlichkeit zurück in die Reihen der Vereinsmitglieder, deren weitblickende und umsichtige Führung den Verein durch entscheidende Jahre geleitet hat, die geprägt waren von Höhen und Tiefen, Hoffnungen, Zuversicht und Zweifel. Seine eloquente Beschreibung der jeweils aktuellen Entwicklungen, gepaart mit entwaffnender Ehrlichkeit, wurde ergänzt von seinem diplomatischen Geschick, hartnäckig auf die Einhaltung von Zusagen zu dringen, klare und belastbare Aussagen einzufordern und dabei stets auch Verständnis für die engen Spielräume und Anerkennung der Bemühungen der Verantwortlichen der Stadt aufzubringen.

Dabei verlor er nie die Zielsetzung des Vereins aus dem Auge, nämlich die Realisierung eines Stadtmuseums kräftig zu fördern und einzufordern, welches so ausgebaut und ertüchtigt wird, dass es mit wechselnden Sonderausstellungen als regionales Schwerpunktmuseum fungieren und die Verbindung der Bürger zu ihrer Stadt stärken kann.

Wie Sie alle der Presse entnehmen konnten, ist nun ein großer Schritt getan: Es ist beschlossen, nach Abschluss der Ausschreibungen mit Beginn des Jahres 2027 (und damit sogar noch zwei Jahre früher als zunächst anvisiert) mit den Arbeiten am zweiten Bauabschnitt zu beginnen. Mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts würde neben den angemessenen Räumen für das LANDSHUTmuseum die Museumsverwaltung, die derzeit in der Altstadt untergebracht ist, dorthin umziehen. Dies würde der Stadt weitere Kosten ersparen. Baureferent Johannes Doll zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Kosten für die Stadt im zweiten Bauabschnitt aufgrund der Fördergelder und Spenden auf unter 20 Prozent belaufen werden. Deshalb schlug er vor, die Mittel für die Haushaltsjahre 2026 und folgende einzuplanen.

Das Plenum folgte einstimmig (!) dem Vorschlag der Verwaltung, den Bauabschnitt 2 des LANDSHUTmuseum zügig voranzutreiben. Stadtrat Helmut Radlmeier bezeichnete das Projekt als wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung der Kulturstadt Landshut. Dritte Bürgermeisterin Jutta Widmann sprach von einer Win-win-Situation und einem Glücksfall für die Stadt, was auch Stadträtin Patricia Steinberger unterstützte. Oberbürgermeister Alexander Putz hob an dieser Stelle nochmals die außergewöhnliche Leistung des Freundeskreises Stadtmuseum hervor, der Spenden in dieser Größenordnung zur Verfügung stelle. Die Entscheidung des Plenums sei ein wichtiges Signal: „Das ist ein positives Zeichen für unsere Museumslandschaft. Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass dort hervorragende Arbeit geleistet wird.“

Dieses wertschätzende Urteil möchten wir sehr gerne an unsere Mitglieder weitergeben: Sie haben mit ihren Spenden und Mitgliedsbeiträgen, mit ihrer tätigen Mithilfe und Unterstützung, vor allem aber auch mit Ihrem unermüdlichen Bekenntnis zu den Zielen des Freundeskreises wesentlichen und schließlich entscheidenden Anteil an der nun sich abzeichnenden positiven Weiterentwicklung.

Und ganz besonders gebührt dieser Dank drei Personen, die sich zuvörderst für diese Ziele eingesetzt haben:

Prof. Dr. Gernot Autenrieth als langjährigem 1. Vorsitzenden und Dr. Franz Niehoff, dem eigentlichen Gründer des Freundeskreises, der vor 25 Jahren erkannt hatte, dass eine irgendwann erfolgreiche Landshuter Museumsgeschichte vieler Hände und Unterstützer bedürfe. Beide wurden deshalb auf der letzten Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Gernot Autenrieth und Franz Niehoff bei der Ernennung zu Ehrenmitgliedern im Jahr 2025

Darüber hinaus bedanken wir uns sehr herzlich auch bei der Museumsrestauratorin Annette Klöpfer, die im Juni dieses Jahres die Städtischen Museen verlassen hat, wo sie viele Jahre unsere wichtigste Ansprechpartnerin und unermüdliche Unterstützerin war. An ihrer neuen Wirkungsstätte wünschen wir ihr Freude, interessante Gestaltungsmöglichkeiten und viele erfolgreiche Projekte.

Neben diesen entscheidenden Ereignissen zu Beginn und zum Ende des Vereinsjahres gab es viele weitere Aktivitäten, die vom und für den Freundeskreis unternommen wurden. So fanden regelmäßig kostenlose Führungen zu den jeweils aktuellen Ausstellungen der Städtischen Museen statt, etwa in der Heilig-Geist-Kirche „Glaubenseifer – Glaubenszweifler“ durch Thomas Stangier, oder die Ausstellung „Ad Lucem“ von Raimund Reiter und Georg Thumbach, durch die uns der Leiter der Städtischen Museen, Daniel J. Schreiber, führte. Hier wie bei allen weiteren Mitglieder-Führungen gab es im Anschluss stets bei einem kleinen Imbiss einen lockeren Austausch und anregende Gespräche.

Im Juni und Juli organisierte der Freundeskreis die Ausstellung „Museum in der Schachtel“, bei der Landshuter Grundschüler mit Dingen, die in ihrer Familie eine Geschichte erzählen, eine „Museumsschachtel“ gestalteten, um einen frühen Zugang zu dem Wert des Aufbewahrens und Erhaltens von Zeugen der eigenen Geschichte zu entwickeln. Die Ausstellung, die zunächst in der Kleinen Rathausgalerie und anschließend im KASIMIRmuseum gezeigt wurde, fand großes Interesse bei mehr als 120 beteiligen Grundschülern und bei mehr als 1500 Besuchern. Die Arbeiten waren auch noch zu sehen während des LANDSHUTfestes am 26. Juli, das wegen des schlechten Wetters in das Museum verlegt werden musste, was sich als Glücksfall erwies: Mehr als 500 Besucher fanden sich so in den Museumsräumen selbst ein und erfuhren damit eine noch direktere Begegnung mit „unserem“ LANDSHUTmuseum. Die erstmalige Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat hat sich dabei sehr bewährt und kann als Zukunftsmodell betrachtet werden.

Letzter Höhepunkt im Vereinsjahr war sicherlich die jährliche Exkursion zu bayerischen Museen, die diesmal zum Franz-Marc-Museum in Kochel am See führte. Vor traumhafter Bergkulisse präsentierte sich das Museum bei herrlichem Herbstwetter mit zwei Ausstellungen und seinem Skulpturenpark am Hang. Die Landshuter Besucher wurden in mehreren Gruppen kundig durch die Sonderausstellung „Die Moderne im Zoo“ und die Dauerausstellung zu Franz Marc und seinen Weggefährten geführt. Die Organisation lag in den bewährten Händen von Dr. Franz Niehoff, und es war der einhellige Wunsch, dass diese Reihe „angesichts der erfreulichen Besucherresonanz als Angebot an unsere Mitglieder und an Interessierte auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden soll“ so Prof. Dr. Axel Holstege, zweiter Vorsitzender des Freundeskreises. Jetzt aber bieten die Städtischen Museen erst einmal weitere Führungen für unsere Mitglieder durch zwei wirklich spektakuläre Schauen, und zwar durch die Pumuckl-Ausstellung im KASIMIR- und LANDSHUTmuseum, sowie durch die Piccinini-Ausstellung im KOENIGmuseum.

Wir freuen uns darauf und möchten neben weiteren Angeboten im kommenden Jahr auch gemeinsam mit den Städtischen Museen ein aktives Beteiligungskonzept für unsere Mitglieder entwickeln. Sie dürfen also positiv gespannt sein auf das kommende Jahr, in dem wir auch – mit Freude, Stolz, Respekt und Dankbarkeit Ihnen allen gegenüber, liebe Mitglieder – unser 25-jähriges Jubiläum feiern werden.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnacht und ein gesundes, gelingendes und beglückendes Neues Vereinsjahr 2026.

Franz Schneider         Prof. Dr. Axel Holstege          Fritz Merk       Anke Humpeneder-Graf

Der 2. Bauabschnitt des LANDSHUTmuseums wird Realität – Einstimmiges Votum des Plenums!

Am 21.11.2025 tagte das Plenum der Stadt Landshut. In dieser Sitzung war eines der Themen die Abstimmung über den Weiterbau des Landshuter Stadtmuseums im Alten Franziskanerkloster. Im Haushalt waren aktuell 16,35 Mill. € für den zweiten Bauabschnitt vorgesehen. Baureferent Johannes Doll erläuterte im Plenum, dass sich der Eigenanteil der Stadt unter Berücksichtigung der Fördermittel (Förderinitiative des Freistaats: „Innen statt Außen“) und Spenden unseres Freundeskreises auf 2,75 Millionen € belaufen würde. Bei Verzögerung des Baubeginns oder keiner Umsetzung würden die bereits für die Planungen verausgabten Mittel in Höhe von 2,8 Millionen € verloren gehen. Beides würde aus Sicht von Johannes Doll für die Stadt teurer kommen als die unmittelbare Umsetzung des Bauvorhabens. Weiterhin wies er daraufhin, dass die mit dem nächsten Bauabschnitt erstellten Büroräume für die Museen der Stadt Landshut im sog. Brücklmayer-Gebäude zu Einsparungen an Mietkosten von jährlich 19.000 € für die Stadt führen würden. Mit dem Bau sollte seiner Empfehlung nach daher bereits 2027 statt 2029 begonnen werden.

In der anschließenden Debatte wurde betont, dass dieses Vorhaben ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung der Kulturstadt Landshut (Helmut Radlmeier CSU) und eine „Win-Win-Situation“ und Glücksfall für die Stadt Landshut (3. Bürgermeisterin Jutta Widmann) seien, was auch in einem weiteren Redebeitrag von Patricia Steinberger (SPD) unterstützt wurde. Oberbürgermeister Alexander Putz (CSU) wies auf die großartige Leistung unseres Freundeskreises hin, der Spenden in dieser außergewöhnlichen Größenordnung zur Verfügung stellen konnte.

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut ist sehr glücklich über diese Entscheidung des Plenums. Wir bedanken uns bei allen Stadträten und Herrn Oberbürgermeister Alexander Putz sowie den beteiligten Referaten der Stadt Landshut (Referat 1: Referatsleiter Klaus Peißinger, Referat 2: Stadtkämmerer Alois Wagensonner, Referat Bauen und Umwelt: leitender Baudirektor Johannes Doll, Abteilung Kultur: Benedikt Schramm).

Der zweite Bauabschnitt umfasst die Komplettsanierung des Brücklmayer-Anwesens, des westlichen Flügels des äußeren Kreuzgangs mit der Plank-Kapelle und des Innenhofs. Im Erdgeschoss des Gebäudetraktes mit dem Kasimir-Museum erfolgt die Installation eines Technikraums,

Das im 2. Bauabschnitt vom Archtekturbüro H&K geplante Erdgeschoss, das einen geschlossenen inneren Kreuzgang, den neuen Eingang zum Museum und das Foyer im Brücklmayertrakt vorsieht.

Der sogenannte Brücklmayer-Trakt auf der Hofbergseite wird entsprechend komplett umfassend saniert werden. Im Erdgeschoss entsteht das Foyer. Der Eingang an historisch verbriefter Stelle am Fußweg zum Hofberg schräg gegenüber dem KOENIGmuseum wird wiederhergestellt. Zugleich wird der äußere Kreuzgang komplettiert, so dass erstmals seit Jahrzehnten wieder ein Rundgang möglich wird. Im ersten Obergeschoss entstehen hochwertige Ausstellungsräume und im Dachgeschoss wird die Verwaltung untergebracht. Der Innenhof wird vom Foyer aus dergestalt erschlossen, dass er auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums wieder als attraktiver Ort für vielfältige Veranstaltungen genutzt werden kann.

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

Herbstausflug des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut zur Ausstellung „Die Moderne im Zoo“ im Franz Marc Museum in Kochel

Termin: Samstag, den 18.10.2025 um 8:00 Uhr, Treffpunkt Grieserwiese (Nähe Zeughaus)

Liebe Mitglieder,

hiermit möchten wir Sie herzlich zu unserer diesjährigen Exkursion nach Kochel in das Franz Marc Museum einladen, die wir gemeinsam mit den Museen der Stadt Landshut veranstalten. Dort werden wir farbige und spannende Führungen erleben können.

Der erste geführte Rundgang widmet sich der Ausstellung „DIE MODERNE IM ZOO“:

Mit über 170 Meisterwerken präsentiert das Franz Marc Museum diese exquisite Ausstellung zu den vielfältigen Verflechtungen zwischen Kunst, Zoo und Moderne

Kunst und Natur bilden jenen faszinierenden Resonanzraum von dem die Ausstellung in sieben Abteilungen erzählt. Mit Werken von Franz Marc, August Macke, Paul Klee sowie Max Liebermann und vielen anderen – darunter Max Slevogt (1868 in Landshut geboren): Elefanten, Giraffen, Löwen und Tiger sowie Flamingos und Papageien übernehmen darin Hauptrollen. Die umsichtig kuratierte Ausstellung öffnet neue Sehepunkte auf den Zoo als Ort der Moderne. München als leuchtende Kulturstadt bildet hierfür ein Zentrum: 1911 öffnet der Tierpark Hellabrunn seine Pforten – wenig später gründet sich der „Blaue Reiter“. Marcs Affenfries zählt zu den Höhepunkten der Ausstellung

Die Themen des zweiten geführten Rundgang (direkt nach der Mittagspause) sind:
BLAUER REITER – FRANZ MARC MUSEUM – SKULPTURENPARK

Das Franz Marc Museum gilt als Modellfall für eine ebenso konsequente wie gelungene Museumsentwicklung. Für das 1986 gegründete Museum entstand 2008 ein Museumsneubau der durch einen 2023 eröffneten Funktionsbau für Restaurierung und Museumspädagogik erweitert wurde.  Das Leitthema dieses monographischen Künstlermuseums —NATUR UND KUNST – tritt im Dialog mit reizvoller Landschaft überzeugend vor Augen. Die Erweiterung durch einen fortlaufend ergänzten Skulpturenpark mit Werken bedeutender Künstler der internationalen Avantgarde rundet das Ganze im Sinne eines Gesamterlebnisses glanzvoll ab.

8:00 Uhr                           Landshut / Grieserwiese (Nähe Zeughaus)
11-12 Uhr                          Führung 1: Die Moderne im Zoo
12-13:30 Uhr                  Mittagspause

13:30-14:30 Uhr           Führung 2: Blauer Reiter – Franz Marc Museum – Skulpturenpark

14:30-16:30 Uhr            zur freien Verfügung in Kochel am See

16:30 Uhr                          Abfahrt Kochel
18:45 Uhr                          Rückkehr in Landshut / Grieserwiese

Wegen des begrenzten Sitzplatzangebotes im Bus werden die Plätze nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

Preis 45,00 € pro Person (inklusive Busfahrt, Eintritt und Führungen)

Anmeldung erbeten bis Dienstag, den 14.10.2025
unter 0871 / 92 23 89 0  (Museumsverwaltung zu den üblichen Bürozeiten ).

Wir freuen uns sehr auf Ihre Anmeldung!

Mit herzlichen Grüßen

Franz Schneider                              Prof. Dr. Axel Holstege

Gefeiert wurde innerhalb der Museumsmauern

Das LANDSHUTfest 2025 war trotz Regenwetter ein großer Erfolg

Die Telefondrähte glühten heiß, als das Wetter draußen von Tag zu Tag kälter und nässer wurde. Dann war man sich einig: Das LANDSHUTfest 2025 wird nicht abgesagt, sondern kurzerhand nach drinnen ins LANDSHUTmuseum und ins KASIMIRmuseum verlegt.

Das Ergebnis sollte die Entscheidung belohnen: „Wir konnten unser gesamtes geplantes Programm durchführen“ und „zeitweise wurde es richtig eng im alten Kreuzgang“, resümmierten die Fest-Verantwortlichen des Freundeskreises Stadtmuseum, Fritz Merk und Anke Humpeneder-Graf. Die Musik der beiden Bands „Dixie to go“ und „Upho Orchestra“ klangen durch die alten Gemäuer und hinaus auf den Platz vor dem Museum, die beiden Chöre „Chor International“ und „MissHarmonie“ boten die Klangkulisse für den offiziellen Teil mit vielen lobenden Worten von Politik und Geistlichkeit.

Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Franz Schneider und Dank an den Chor International.

Novum war heuer die Zusammenarbeit der beiden langjährigen Veranstalter, dem Freundeskreis Stadtmuseum Landshut und den Museen der Stadt mit dem Landshuter Integrationsbeirat. Vor allem die Kinder und die Familien standen im Zentrum der Aufmerksamkeit, das Kinderprogramm im KASIMIRmuseum war intensiv nachgefragt, vor dem Museum gab es unter Pavillons Quiz und Spiele für die Jugendlichen.

„Besonders dankbar sind wir auch heuer wieder unseren zahlreichen Helfern, die von der Kuchenspende bis zum Getränkeverkauf, vom Tischeschleppen bis zur Müllbeseitigung das ganze Fest auf ihren ehrenamtlichen Schultern tragen“, sind sich die Organisatoren einig.

Zu den Bildern (Fotos Freundeskreis Stadtmuseum):

Im ganzen Museum wurde gefeiert, mit viel Musik, Puppentheater, Spielen, Essen und Trinken.

Die beiden Bands „Dixie to go“ und „Upho Orchestra“, die im Eingangsbereich des LANDSHUTmuseums die Besucher anlockten.
Kinderprogramm im KASIMIRmuseum (Foto von Leonie Lisa Löwenhag)
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt dank zahlreicher Kuchenspenden.

Hier der Link zum Beitrag von Niederbayern-TV über das LANDSHUTfest.

https://landshut.niederbayerntv.de/mediathek/video/kultur-fuer-gross-und-klein-landshut-fest-im-museum/

https://landshut.niederbayerntv.de/mediathek/video/kultur-fuer-gross-und-klein-landshut-fest-im-museum

„Museum in der Schachtel – Landshuter Kinder erforschen Geschichte(n)“ – Bitte um Mithilfe

Sehr geehrte Mitglieder des Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V.

wir würden uns freuen, aus Ihrem Kreis freiwillige Unterstützung zu finden für folgende Aufgaben:

–        dreistündige Ausstellungsaufsicht an einem der Öffnungstage (geöffnet Sa, 12.07., So, 13.07., Di, 15.07., Mi, 16.07., So, 20.07, Di, 22.07., Mi, 23.07., Do, 24.07., jeweils 14:00 – 17:00 Uhr sowie am LANDSHUTfest am Samstag 26. Juli 2025, ab 12:00 Uhr)

–        zwei- bis dreistündige Mithilfe beim Aufbau der Ausstellung am Donnerstag, 10. Juli und Freitag, 11. Juli zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr

Die Objekte der kleinen Künstler sind aufgehängt! Dank an die Helfer!

–        Mithilfe beim Abbau der Ausstellung am Freitag, 25. Juli (Zeit nach Vereinbarung) 

–        Mithilfe bei Arbeiten zum Auf- oder Abbau des LANDSHUTfestes (26. Juli vormittags bzw. abends

Sollten Sie zu einer Mithilfe bereit sein, bitten wir um Mitteilung an Franz Schneider (fs.la@t-online.de)

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Herzlichen Dank!

Open-Air-Konzerte im Prantlgarten am 2. und 30. August 2025

Liebe Mitglieder des Freundeskreises,

nach zwei ausverkauften und hochgelobten Klassik-Open-Air-Konzerten im vergangenen Jahr veranstalten die Museen der Stadt auch dieses Jahr wieder zwei Konzerte mit Christoph Goldstein. Sie finden diesmal allerdings nicht im Innenhof des LANDSHUTmuseums statt, sondern auf der Wiese im Prantlgarten vor dem KOENIGmuseum.
Am Samstag, 2. August, ab 18 Uhr spielt das Niederbayerische Kammerorchester unter Leitung von Christoph Goldstein die „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi.

Vor genau 300 Jahren, im Jahr 1725, hat Vivaldi dieses Werk komponiert. Für jede der Jahreszeiten hat er ein Gedicht geschrieben, das sich als Programm wie ein roter Faden durch die vier äußerst virtuosen Violinkonzerte zieht. Sie zählen zu den erstaunlichsten Werken, die es für Violine und Orchester gibt. Neben den „Vier Jahreszeiten“ erklingen Vivaldis Konzert in d-Moll für zwei Oboen und Orchester, Bachs Konzert für zwei Violinen und Orchester sowie Telemanns Bratschenkonzert. Dabei treten neben Christoph Goldstein (Violine) auch Ariyah Körber (Oboe), Gisela Feder (Oboe) und Mirjam Brauchle (Violine) als Solistinnen bzw. Solisten auf. Bei schlechtem Wetter wird dieses Konzert in den Landshuter Salzstadel in der Steckengasse 308 verlegt.

Am Samstag, 30. August, ab 18 Uhr findet dann das zweite Klassik-Open-Air-Konzert im Prantlgarten statt. Da tritt Christoph Goldstein als Moderator und Geiger gemeinsam mit seinem Duopartner, dem Pianisten Johannes Beham, auf. Sie bringen ein buntes Programm zu Gehör, darunter die Sonate von Johann Baptist Vanhal (1739-1813), Beethovens Sonate G-Dur Op. 30/3, die „Zigeunerweisen“ Op. 20 von Pablo Sarasate sowie Lieblingsstücke der beiden Musiker wie „Salut d’Amour“ von Elgar oder die berühmte Meditation aus der Oper Thaïs von Jules Massenet. Dieses Konzert wird bei schlechtem Wetter ins KOENIGmuseum verlegt.

Karten für beide Konzerte sind ab 30. Juni erhältlich in der Tourist-Info im Landshuter Rathaus (Altstadt 315), telefonisch erreichbar unter 0871 922 050 oder per E-Mail an Tourismus@Landshut.de sowie an der Abendkasse im KOENIGmuseum.
Für das Konzert am 2.8. kostet eine Karte 15 Euro, für das Konzert am 30.8. kostet sie 12 Euro. Für Schüler und Schülerinnen, Studierende sowie Menschen mit Schwerbehinderungen gibt es ermäßigte Karten für 10 Euro.

Wir wünschen viel Vergnügen!

Zwei neue hochverdiente Ehrenmitglieder im Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e. V.

Die Laudatio auf unsere beiden neuen Ehrenmitglieder hielt am 12.03.2025 während unserer diesjährigen Mitgliederversammlung unser Vorstandsmitglied Anke Humpeneder-Graf. Wir möchten nicht versäumen ihre Würdigung dieser beiden Ehrenmitglieder, die sich in höchsten Maße für unseren Freundeskreis über viele Jahre eingesetzt haben, allen Migliedern zugänglich zu machen. Wir danken unser Schriftführerin sehr für ihre so zutreffenden Worte! (AH)

Prof. Dr. Gernot Autenrieth und Dr. Franz Niehoff nach der Ernennung zu Ehrenmitgliedern während unserer diesjährigen Mitgliederversammlung (Foto von Anke Humpeneder-Graf),

Gernot Autenrieth

Gernot Autenrieth, für Deine Arbeit hier in unserem Freundeskreis können wir seit 16 Jahren jeden Tag dankbar sein. Am 19. März 2009 hast Du das Amt übernommen von Deinem Vorgänger und Gründungsvorstand Bernhard Schaub.

Seitdem stehst Du mit Deinem Namen und mit Deinem Gesicht ein für das, was uns wichtig ist und Du beweist es auch mit all dem, was Du tust. Als zu unserem 10-jährigen Jubiläum der damalige Bundespräsident Roman Herzog hier war, hast Du ihn schon empfangen. Damals hat er in seiner spezifisch Landshuter Ruck-Rede im Rathausprunksaal auf unsere Einladung hin die Bedeutung der Kultur gefeiert. Und 2016 haben wir mit Dir an der Spitze den ersten Bauabschnitt des LANDSHUTmuseums eingeweiht und freuen uns seitdem regelmäßig über die wunderbaren Ausstellungen, die dort stattfinden können, derzeit die großartige Aufarbeitung von „Landshut im Nationalsozialismus“.

Ich persönlich, und ich denke, viele hier können sich dem anschließen, bin ein ganz besonderer Fan Deiner Reden und der unnachahmlich charmanten Art, wie Du Deine Gegenüber mit entwaffnender Ehrlichkeit für uns gewinnst. Spitzbübisch und gescheit können wir alle von Dir nicht nur eine Lektion in Sachen respektvoller Diplomatie lernen.

Diese war immer wichtig und wird es wohl auch bleiben. Du hattest viel mit unseren politischen Entscheidern zu tun, mit der Stadtverwaltung und mit den Museumsmitarbeitern. Der Verein selbst ging durch Höhen und Tiefen und sah sich bösen Anfeindungen ausgesetzt. Hier Vorsitzender zu sein, war nicht nur ein Zuckerschlecken.

Du hast das alles hervorragend gemeistert, vielleicht durch die Verknüpfung eines Dir schon immer eigenen Charakterzuges mit einer gesunden Portion Stoizismus und dem, was man Altersweisheit nennt. Letztere hat leider zwei Seiten:  die Jahre fordern auch gesundheitlichen Tribut und so haben wir jetzt einen Nachfolger für dich gewählt, einen Mann mit großen Verdiensten, der sich nun in Deinen Schuhen bewähren muss.

Aber so einfach kommst Du uns nicht davon. Wir haben gemeinsam beschlossen, Dich zum Ehrenmitglied des Freundeskreises zu ernennen und Dir somit weiterhin Zugang zu allen unseren Gremien und Sitzungen zu gewähren. Danke, Gernot Autenrieth!

Franz Niehoff

Er wurde Gründungsmitglied, Gründer und eigentlicher Initiator des Freundeskreises. Weil er etwas erkannte: Als er 1996 nach Landshut kam und das praktisch nonexistente Museum in seine Hände gegeben wurde, erkannte er, dass hier ein Schatz ruht, für dessen Hebung es viele, viele tatkräftige Hände und Helfer braucht. Das war die Geburtsstunde des Freundeskreises Stadtmuseum. Franz Niehoff ist es gelungen, als Nordlicht mehr ein Landshuter zu werden als viele andere. Ich als eine seit-Generationen-Landshuterin habe überlegt, warum wir uns mit ihm so verbunden fühlen – natürlich ist es das Interesse für Kunst, für Geschichte, für die Stadtgeschichte, aber was ist es noch? Vielleicht das Katholische, mit dem er so gut nach Niederbayern passt? Vielleicht sein Witz? Der Mann, das haben wir in vielen Jahren der Zusammenarbeit erlebt, ist eine wirkliche Frohnatur, sonst hätte er das hier keinesfalls bis zur Pensionierung durchgehalten.

Im Freundeskreis gehörte er keinem der Gremien an, sondern unterstützte als Begleiter und Berater, war er doch als Museumsdirektor und städtischer Beamter outstanding. Was er geleistet, aber auch ertragen hat, um die Kontinuität der Entwicklung eines Museums für Landshut zu sichern, das würde kaum zwischen zwei Buchdeckel passen. Die Regalmeter meines Archivs dazu habe ich nicht gezählt.

Franz Niehoff, wir danken Dir. Dass Du so ein sonniges Gemüt hast, habe ich schon gesagt, das hast Du gut brauchen können. Aber Du warst es auch, der die wissenschaftliche Museumsarbeit in Landshut eingeführt hat. Dir ist es gelungen, aus Deinen hervorragenden Mitarbeitern ein echtes, ein großartiges Team zu machen. Und uns hast Du immer Input gegeben!

Vor vielen Jahren habe ich in weiter Voraussicht für Dich eine Glückwunschkarte gekauft zur Fertigstellung des LANDSHUTmuseums, darauf steht das oft Goethe zugeschriebene Zitat: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.“ Dir und auch dem Museumsbau wurden in den fast 30 Jahren, die Du in Landshut für das Gedeihen des Museums Sorge trägst, viele Steine in den Weg gelegt. Du hast sie aufgehoben und weiter gebaut in fester Zuversicht. Und auch jetzt hältst Du weiter durch und zu uns.

Nach Deiner Pensionierung gehörst Du inzwischen unserem Kuratorium an, kümmerst Dich um Vorträge, Veranstaltungen und Exkursionen – in so professioneller Manier, wie wir es aus Deiner Zeit als Museumsdirektor kennen.

Die oben genannte Karte habe ich noch und wir alle hoffen und arbeiten weiter am gemeinsamen Ziel. Dich dürfen wir dafür endlich zum Ehrenmitglied dieses Freundeskreises machen. Danke, Franz Niehoff!

Wir laden zu einer speziellen Führung ein: Marlene Reidel – Kinderbücher für Klein und Groß

Am 29. März 2025 führt die Kuratorin Dr. Verena Linseis-Meier um 15 Uhr kleine und große Freundeskreis-Mitglieder durch die Ausstellung im KASiMiRmuseum. Die aktuelle Ausstellung zeigt eine Auswahl der schönsten Kinderbücher der Landshuter Künstlerin, die schon seit vielen Jahrzehnten immer wieder neue Leser finden. Neben den schönen, oft augenzwinkernden und meist gereimten Texten begeistern aber vor allem die einprägsamen Bilder, die mit verschiedenen Techniken immer passgenau auf die jeweilige Altersgruppe gestaltet sind und auch zum Nachahmen einladen. Nicht nur die Geschichten sind mit ihren Themen zeitlos: Wer träumt nicht davon, um die ganze Welt zu reisen oder möchte einmal jemand ganz anderes sein? Oder wer möchte nicht einen Räuberschatz finden? Alltagserlebnisse, Zauberei, Verwandlungen, Wunder, Freundschaften und viel Freiheit, die Welt auf eigene Faust zu entdecken – das alles vermitteln die über 100 Kinderbücher von Marlene Reidel.

Im Anschluss an die Familienführung dürfen Techniken der Künstlerin selbst ausprobiert werden. Der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. bereitet für alle eine Stärkung vor und lädt zum geselligen Austausch ein.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 26.3. per Email an Museen@Landshut.de oder telefonisch unter 0871-9223890

Die Teilnahme ist für Freundeskreis-Mitglieder und alle Interessenten kostenlos.

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

(Fotos: Oliver Haßler)