Treffender hätte Benedikt Schramm, Abteilungsleiter Kultur im Landshuter Rathaus, es im Salzstadel nicht formulieren können. In seinem Werkstattvortrag zum Thema „Herausforderungen, Potentiale, Perspektiven“ der Landshuter Museen gab er nicht nur Einblick in sein komplexes Arbeitsfeld als Kultur-Netzwerker, sondern zeigte ganz explizit die geplanten Geschehnisse im Museum auf.
Dazu gehört beispielsweise die Zusammenführung von 40.000 Bänden zur Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt im LANDSHUTmuseum. Das dort situierte Zentrum für Regionalkultur ist dann öffentliche Anlaufstelle für die Forschung. Der im Stadtrat einstimmig beschlossene Weiterbau des Museums ermöglicht dann auch die Öffnung hin zum Prantlgarten und einen Kulturcampus als Ort der Landshuter Stadtgesellschaft. Explizit bedankte Schramm sich beim Freundeskreis Stadtmuseum für dessen Power und Durchhaltevermögen seit 25 Jahren.
v. l.: Der neue alte Vorstand Axel Holstege, Fritz Merk, Franz Schneider, Anke Humpeneder-Graf, dazwischen Benedikt Schramm (4. v. l.), Michael Trautner, Museumsleiter Daniel Schreiber und Hans-Peter Summer
In Vertretung des Oberbürgermeisters bestätigte Stadtrat Hans-Peter Summer in seinem Grußwort den Baubeginn von Bauabschnitt zwei schon 2027. Die Fertigstellung des Museums und die damit verbundenen Möglichkeiten der Erinnerungskultur seien nicht nur bedeutend für die Stadt, sondern hätten Auswirkungen auf ganz Bayern. Das sei ein großes Verdienst des Freundeskreises: „Seine Gründung im Jahr 2000 war Gold wert.“
Unter der Wahlleitung von Notar Michael Trautner wurde der Vorstand aus Franz Schneider, Axel Holstege, Anke Humpeneder-Graf und Fritz Merk im Amt bestätigt. Zu den bereits an die Stadt überwiesenen 1,3 Millionen Euro, so Merk in seinem Kassenbericht, kämen in Kürze noch die schon zugesagten 650.000 Euro. Damit, so konnte der Schatzmeister aufzeigen, warteten dann jetzt schon weitere 300.000 Euro auf ihren Einsatz für den dritten Bauabschnitt in der Guthaben-Kasse des Freundeskreises.
Kurz vor dem Ende der Ausstellung „Willkommener Gast“ bekamen die Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut am 28.02.2026 die Gelegenheit in die hyperrealistische Kunst von Patricia Piccinini und die abstrakte Kunst von Fritz Koenig einzutauchen. Größer kann der Gegensatz im künstlerischen Ausdruck nicht sein und doch lassen sich viele Gemeinsamkeiten finden, die von Noemi Frattini bei ihrer ausgezeichneten Führung dargelegt wurden. Am Schluss blieb noch Zeit, die vielen Eindrücke und Erkenntnisse zu diskutieren.
The Welcome Guest, 2011
Sanctuary, 2018
The Strength of one Arm, 2009 (Bilder von Anke Humpeneder-Graf und Axel Holstege)
Sie und Ihre Freunde mit Interesse am Freundeskreis Stadtmuseum Landshut sind sehr herzlich zu einer besonderen Führung durch die Ausstellung
„Patricia Piccinini. Willkommener Gast“
im KOENIGmuseum in Landshut eingeladen. Sie werden mit Daniel J. Schreiber, dem Leiter der Städtischen Museen, die Gelegenheit zu einer Begehung der Ausstellung mit Erläuterungen aus erster Hand bekommen.
Termin: Samstag, der 28. Februar 2026 um 15:30 Uhr
Ort: Koenigmuseum
Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie und Ihre Freundinnen und Freunde zu einem gemeinsamen Treffen ein.
Bitte melden Sie sich telefonisch in unserem Sekretariat (Martina Zelzer) unter 0871 22 918 oder per Email an info@freundeskreis-stadtmuseum.de bis zum 23.02.2026 an.
Foto: Museen der Stadt Landshut
Seit dem 25. Oktober 2025 präsentiert das KOENIGmuseum die Ausstellung „Patricia Piccinini. Willkommener Gast“. Die Werkschau der zeitgenössischen australischen Bildhauerin ermöglicht an einigen Stellen einen Dialog mit den plastischen Arbeiten Koenigs. Die beiden Positionen könnten nicht unterschiedlicher sein. Fritz Koenig (1924 – 2017) gehört dem abstrakten Informel der Nachkriegszeit an. Piccinini (geb. 1965) ist eine jüngere Vertreterin der Hyperrealisten, einer Bewegung, die seit den 1960er Jahren auf kritische Distanz zur Abstraktion geht. Beide plastisch bildenden Künstler vereint jedoch das Interesse an Mischwesen.
Die australische Künstlerin hat mit ihren lebensecht wirkenden Hybriden aus Mensch, Tier, Pflanze und Maschine in den letzten fünfzehn Jahren weltweit für Aufsehen gesorgt. Nach Singapur, Wien, Stockholm und Halle ist nun Landshut die nächste Station einer weltweiten Tournee dieser außergewöhnlich faszinierenden Künstlerin.
Hier wirft sie ein neues Licht auf den berühmten Landshuter Bildhauer. Auch sein Werk ist von Mischwesen bevölkert. Diese Grenzüberschreitungen beider Künstler berühren zutiefst unsere Sinne; und sie werfen ethische Fragen bezüglich des Mensch-Natur-Technik-Verhältnisses auf (Text: Museen der Stadt Landshut).
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Mit herzlichen Grüßen
Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.
gleich zu Beginn des neuen Jahres möchten wir Ihnen zwei Führungen durch die derzeit laufende, sehr erfolgreiche Pumuckl Ausstellung mit anschließendem Empfang im KASIMIRmuseum anbieten.
Die Schau vermittelt, wer den Pumuckl erfunden hat, wer ihn gezeichnet hat, wer ihn filmisch zum Leben erweckt hat. Vor allem aber bietet sie ein Erlebnis für Groß und Klein – authentisch, interaktiv und immersiv: Raum- und Videoinstallationen sorgen für ein Eintauchen in die Lebensräume der beliebten Figur. Hierzu gibt es zwei Führungen mit Daniel Schreiber, Leiter der städtischen Museen, und Dr. Verena Linseis-Meier, die Kuratorin der Ausstellung.
Die erste Führung am Samstag, den 10.01.2026 um 17:00 Uhr ist ausschließlich für unsere erwachsenen Mitglieder gedacht, während sich die zweite Führung am Samstag, den 31.01.2026 um 16:00 Uhr an unsere Familien mit Kindern richtet. Im Anschluss gibt es jeweils einen Empfang mit nicht-alkoholischen und alkoholischen Getränken. Für die Kinder wird es eine Ausmalaktion während dieser Zeit geben.
Für unsere Planung möchten wir Sie bitten, sich entweder telefonisch (Tel: 0871 22918) oder per Email (info@freundeskreis-stadtmuseum.de) bis 06.01.2026 (1. Führung) bzw. 25.01.2026 (2. Führung) anzumelden. Bitte teilen Sie uns mit, an welcher Führung Sie teilnehmen möchten und ob Sie zu dem anschließenden Empfang kommen werden.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe engagierte Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.,
zwei Abschiede und ein kaum mehr erhoffter Freudenfall haben das Vereinsjahr 2025 geprägt, und diese seien ganz zu Beginn des Jahresrückblicks gezeichnet.
Mit der Mitgliederversammlung am 12. März 2025 übergab Prof. Dr. Gernot Autenrieth nach 16 Jahren seine Verantwortung als 1. Vorsitzender des Freundeskreises. Damit trat eine Persönlichkeit zurück in die Reihen der Vereinsmitglieder, deren weitblickende und umsichtige Führung den Verein durch entscheidende Jahre geleitet hat, die geprägt waren von Höhen und Tiefen, Hoffnungen, Zuversicht und Zweifel. Seine eloquente Beschreibung der jeweils aktuellen Entwicklungen, gepaart mit entwaffnender Ehrlichkeit, wurde ergänzt von seinem diplomatischen Geschick, hartnäckig auf die Einhaltung von Zusagen zu dringen, klare und belastbare Aussagen einzufordern und dabei stets auch Verständnis für die engen Spielräume und Anerkennung der Bemühungen der Verantwortlichen der Stadt aufzubringen.
Dabei verlor er nie die Zielsetzung des Vereins aus dem Auge, nämlich die Realisierung eines Stadtmuseums kräftig zu fördern und einzufordern, welches so ausgebaut und ertüchtigt wird, dass es mit wechselnden Sonderausstellungen als regionales Schwerpunktmuseum fungieren und die Verbindung der Bürger zu ihrer Stadt stärken kann.
Wie Sie alle der Presse entnehmen konnten, ist nun ein großer Schritt getan: Es ist beschlossen, nach Abschluss der Ausschreibungen mit Beginn des Jahres 2027 (und damit sogar noch zwei Jahre früher als zunächst anvisiert) mit den Arbeiten am zweiten Bauabschnitt zu beginnen. Mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts würde neben den angemessenen Räumen für das LANDSHUTmuseum die Museumsverwaltung, die derzeit in der Altstadt untergebracht ist, dorthin umziehen. Dies würde der Stadt weitere Kosten ersparen. Baureferent Johannes Doll zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Kosten für die Stadt im zweiten Bauabschnitt aufgrund der Fördergelder und Spenden auf unter 20 Prozent belaufen werden. Deshalb schlug er vor, die Mittel für die Haushaltsjahre 2026 und folgende einzuplanen.
Das Plenum folgte einstimmig (!) dem Vorschlag der Verwaltung, den Bauabschnitt 2 des LANDSHUTmuseum zügig voranzutreiben. Stadtrat Helmut Radlmeier bezeichnete das Projekt als wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung der Kulturstadt Landshut. Dritte Bürgermeisterin Jutta Widmann sprach von einer Win-win-Situation und einem Glücksfall für die Stadt, was auch Stadträtin Patricia Steinberger unterstützte. Oberbürgermeister Alexander Putz hob an dieser Stelle nochmals die außergewöhnliche Leistung des Freundeskreises Stadtmuseum hervor, der Spenden in dieser Größenordnung zur Verfügung stelle. Die Entscheidung des Plenums sei ein wichtiges Signal: „Das ist ein positives Zeichen für unsere Museumslandschaft. Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass dort hervorragende Arbeit geleistet wird.“
Dieses wertschätzende Urteil möchten wir sehr gerne an unsere Mitglieder weitergeben: Sie haben mit ihren Spenden und Mitgliedsbeiträgen, mit ihrer tätigen Mithilfe und Unterstützung, vor allem aber auch mit Ihrem unermüdlichen Bekenntnis zu den Zielen des Freundeskreises wesentlichen und schließlich entscheidenden Anteil an der nun sich abzeichnenden positiven Weiterentwicklung.
Und ganz besonders gebührt dieser Dank drei Personen, die sich zuvörderst für diese Ziele eingesetzt haben:
Prof. Dr. Gernot Autenrieth als langjährigem 1. Vorsitzenden und Dr. Franz Niehoff, dem eigentlichen Gründer des Freundeskreises, der vor 25 Jahren erkannt hatte, dass eine irgendwann erfolgreiche Landshuter Museumsgeschichte vieler Hände und Unterstützer bedürfe. Beide wurden deshalb auf der letzten Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Gernot Autenrieth und Franz Niehoff bei der Ernennung zu Ehrenmitgliedern im Jahr 2025
Darüber hinaus bedanken wir uns sehr herzlich auch bei der Museumsrestauratorin Annette Klöpfer, die im Juni dieses Jahres die Städtischen Museen verlassen hat, wo sie viele Jahre unsere wichtigste Ansprechpartnerin und unermüdliche Unterstützerin war. An ihrer neuen Wirkungsstätte wünschen wir ihr Freude, interessante Gestaltungsmöglichkeiten und viele erfolgreiche Projekte.
Neben diesen entscheidenden Ereignissen zu Beginn und zum Ende des Vereinsjahres gab es viele weitere Aktivitäten, die vom und für den Freundeskreis unternommen wurden. So fanden regelmäßig kostenlose Führungen zu den jeweils aktuellen Ausstellungen der Städtischen Museen statt, etwa in der Heilig-Geist-Kirche „Glaubenseifer – Glaubenszweifler“ durch Thomas Stangier, oder die Ausstellung „Ad Lucem“ von Raimund Reiter und Georg Thumbach, durch die uns der Leiter der Städtischen Museen, Daniel J. Schreiber, führte. Hier wie bei allen weiteren Mitglieder-Führungen gab es im Anschluss stets bei einem kleinen Imbiss einen lockeren Austausch und anregende Gespräche.
Im Juni und Juli organisierte der Freundeskreis die Ausstellung „Museum in der Schachtel“, bei der Landshuter Grundschüler mit Dingen, die in ihrer Familie eine Geschichte erzählen, eine „Museumsschachtel“ gestalteten, um einen frühen Zugang zu dem Wert des Aufbewahrens und Erhaltens von Zeugen der eigenen Geschichte zu entwickeln. Die Ausstellung, die zunächst in der Kleinen Rathausgalerie und anschließend im KASIMIRmuseum gezeigt wurde, fand großes Interesse bei mehr als 120 beteiligen Grundschülern und bei mehr als 1500 Besuchern. Die Arbeiten waren auch noch zu sehen während des LANDSHUTfestes am 26. Juli, das wegen des schlechten Wetters in das Museum verlegt werden musste, was sich als Glücksfall erwies: Mehr als 500 Besucher fanden sich so in den Museumsräumen selbst ein und erfuhren damit eine noch direktere Begegnung mit „unserem“ LANDSHUTmuseum. Die erstmalige Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat hat sich dabei sehr bewährt und kann als Zukunftsmodell betrachtet werden.
Letzter Höhepunkt im Vereinsjahr war sicherlich die jährliche Exkursion zu bayerischen Museen, die diesmal zum Franz-Marc-Museum in Kochel am See führte. Vor traumhafter Bergkulisse präsentierte sich das Museum bei herrlichem Herbstwetter mit zwei Ausstellungen und seinem Skulpturenpark am Hang. Die Landshuter Besucher wurden in mehreren Gruppen kundig durch die Sonderausstellung „Die Moderne im Zoo“ und die Dauerausstellung zu Franz Marc und seinen Weggefährten geführt. Die Organisation lag in den bewährten Händen von Dr. Franz Niehoff, und es war der einhellige Wunsch, dass diese Reihe „angesichts der erfreulichen Besucherresonanz als Angebot an unsere Mitglieder und an Interessierte auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden soll“ so Prof. Dr. Axel Holstege, zweiter Vorsitzender des Freundeskreises. Jetzt aber bieten die Städtischen Museen erst einmal weitere Führungen für unsere Mitglieder durch zwei wirklich spektakuläre Schauen, und zwar durch die Pumuckl-Ausstellung im KASIMIR- und LANDSHUTmuseum, sowie durch die Piccinini-Ausstellung im KOENIGmuseum.
Wir freuen uns darauf und möchten neben weiteren Angeboten im kommenden Jahr auch gemeinsam mit den Städtischen Museen ein aktives Beteiligungskonzept für unsere Mitglieder entwickeln. Sie dürfen also positiv gespannt sein auf das kommende Jahr, in dem wir auch – mit Freude, Stolz, Respekt und Dankbarkeit Ihnen allen gegenüber, liebe Mitglieder – unser 25-jähriges Jubiläum feiern werden.
Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnacht und ein gesundes, gelingendes und beglückendes Neues Vereinsjahr 2026.
Franz Schneider Prof. Dr. Axel Holstege Fritz Merk Anke Humpeneder-Graf
Am 21.11.2025 tagte das Plenum der Stadt Landshut. In dieser Sitzung war eines der Themen die Abstimmung über den Weiterbau des Landshuter Stadtmuseums im Alten Franziskanerkloster. Im Haushalt waren aktuell 16,35 Mill. € für den zweiten Bauabschnitt vorgesehen. Baureferent Johannes Doll erläuterte im Plenum, dass sich der Eigenanteil der Stadt unter Berücksichtigung der Fördermittel (Förderinitiative des Freistaats: „Innen statt Außen“) und Spenden unseres Freundeskreises auf 2,75 Millionen € belaufen würde. Bei Verzögerung des Baubeginns oder keiner Umsetzung würden die bereits für die Planungen verausgabten Mittel in Höhe von 2,8 Millionen € verloren gehen. Beides würde aus Sicht von Johannes Doll für die Stadt teurer kommen als die unmittelbare Umsetzung des Bauvorhabens. Weiterhin wies er daraufhin, dass die mit dem nächsten Bauabschnitt erstellten Büroräume für die Museen der Stadt Landshut im sog. Brücklmayer-Gebäude zu Einsparungen an Mietkosten von jährlich 19.000 € für die Stadt führen würden. Mit dem Bau sollte seiner Empfehlung nach daher bereits 2027 statt 2029 begonnen werden.
In der anschließenden Debatte wurde betont, dass dieses Vorhaben ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung der Kulturstadt Landshut (Helmut Radlmeier CSU) und eine „Win-Win-Situation“ und Glücksfall für die Stadt Landshut (3. Bürgermeisterin Jutta Widmann) seien, was auch in einem weiteren Redebeitrag von Patricia Steinberger (SPD) unterstützt wurde. Oberbürgermeister Alexander Putz (CSU) wies auf die großartige Leistung unseres Freundeskreises hin, der Spenden in dieser außergewöhnlichen Größenordnung zur Verfügung stellen konnte.
Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut ist sehr glücklich über diese Entscheidung des Plenums. Wir bedanken uns bei allen Stadträten und Herrn Oberbürgermeister Alexander Putz sowie den beteiligten Referaten der Stadt Landshut (Referat 1: Referatsleiter Klaus Peißinger, Referat 2: Stadtkämmerer Alois Wagensonner, Referat Bauen und Umwelt: leitender Baudirektor Johannes Doll, Abteilung Kultur: Benedikt Schramm).
Der zweite Bauabschnitt umfasst die Komplettsanierung des Brücklmayer-Anwesens, des westlichen Flügels des äußeren Kreuzgangs mit der Plank-Kapelle und des Innenhofs. Im Erdgeschoss des Gebäudetraktes mit dem Kasimir-Museum erfolgt die Installation eines Technikraums,
Das im 2. Bauabschnitt vom Archtekturbüro H&K geplante Erdgeschoss, das einen geschlossenen inneren Kreuzgang, den neuen Eingang zum Museum und das Foyer im Brücklmayertrakt vorsieht.
Der sogenannte Brücklmayer-Trakt auf der Hofbergseite wird entsprechend komplett umfassend saniert werden. Im Erdgeschoss entsteht das Foyer. Der Eingang an historisch verbriefter Stelle am Fußweg zum Hofberg schräg gegenüber dem KOENIGmuseum wird wiederhergestellt. Zugleich wird der äußere Kreuzgang komplettiert, so dass erstmals seit Jahrzehnten wieder ein Rundgang möglich wird. Im ersten Obergeschoss entstehen hochwertige Ausstellungsräume und im Dachgeschoss wird die Verwaltung untergebracht. Der Innenhof wird vom Foyer aus dergestalt erschlossen, dass er auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums wieder als attraktiver Ort für vielfältige Veranstaltungen genutzt werden kann.
Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.
Termin: Samstag, den 18.10.2025 um 8:00 Uhr, Treffpunkt Grieserwiese (Nähe Zeughaus)
Liebe Mitglieder,
hiermit möchten wir Sie herzlich zu unserer diesjährigen Exkursion nach Kochel in das Franz Marc Museum einladen, die wir gemeinsam mit den Museen der Stadt Landshut veranstalten. Dort werden wir farbige und spannende Führungen erleben können.
Der erste geführte Rundgang widmet sich der Ausstellung „DIE MODERNE IM ZOO“:
Mit über 170 Meisterwerken präsentiert das Franz Marc Museum diese exquisite Ausstellung zu den vielfältigen Verflechtungen zwischen Kunst, Zoo und Moderne
Kunst und Natur bilden jenen faszinierenden Resonanzraum von dem die Ausstellung in sieben Abteilungen erzählt. Mit Werken von Franz Marc, August Macke, Paul Klee sowie Max Liebermann und vielen anderen – darunter Max Slevogt (1868 in Landshut geboren): Elefanten, Giraffen, Löwen und Tiger sowie Flamingos und Papageien übernehmen darin Hauptrollen. Die umsichtig kuratierte Ausstellung öffnet neue Sehepunkte auf den Zoo als Ort der Moderne. München als leuchtende Kulturstadt bildet hierfür ein Zentrum: 1911 öffnet der Tierpark Hellabrunn seine Pforten – wenig später gründet sich der „Blaue Reiter“. Marcs Affenfries zählt zu den Höhepunkten der Ausstellung
Die Themen des zweiten geführten Rundgang (direkt nach der Mittagspause) sind: BLAUER REITER – FRANZ MARC MUSEUM – SKULPTURENPARK
Das Franz Marc Museum gilt als Modellfall für eine ebenso konsequente wie gelungene Museumsentwicklung. Für das 1986 gegründete Museum entstand 2008 ein Museumsneubau der durch einen 2023 eröffneten Funktionsbau für Restaurierung und Museumspädagogik erweitert wurde. Das Leitthema dieses monographischen Künstlermuseums —NATUR UND KUNST – tritt im Dialog mit reizvoller Landschaft überzeugend vor Augen. Die Erweiterung durch einen fortlaufend ergänzten Skulpturenpark mit Werken bedeutender Künstler der internationalen Avantgarde rundet das Ganze im Sinne eines Gesamterlebnisses glanzvoll ab.
8:00 Uhr Landshut / Grieserwiese (Nähe Zeughaus) 11-12 Uhr Führung 1: Die Moderne im Zoo 12-13:30 Uhr Mittagspause
13:30-14:30 Uhr Führung 2: Blauer Reiter – Franz Marc Museum – Skulpturenpark
14:30-16:30 Uhr zur freien Verfügung in Kochel am See
Das LANDSHUTfest 2025 war trotz Regenwetter ein großer Erfolg
Die Telefondrähte glühten heiß, als das Wetter draußen von Tag zu Tag kälter und nässer wurde. Dann war man sich einig: Das LANDSHUTfest 2025 wird nicht abgesagt, sondern kurzerhand nach drinnen ins LANDSHUTmuseum und ins KASIMIRmuseum verlegt.
Das Ergebnis sollte die Entscheidung belohnen: „Wir konnten unser gesamtes geplantes Programm durchführen“ und „zeitweise wurde es richtig eng im alten Kreuzgang“, resümmierten die Fest-Verantwortlichen des Freundeskreises Stadtmuseum, Fritz Merk und Anke Humpeneder-Graf. Die Musik der beiden Bands „Dixie to go“ und „Upho Orchestra“ klangen durch die alten Gemäuer und hinaus auf den Platz vor dem Museum, die beiden Chöre „Chor International“ und „MissHarmonie“ boten die Klangkulisse für den offiziellen Teil mit vielen lobenden Worten von Politik und Geistlichkeit.
Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Franz Schneider und Dank an den Chor International.
Novum war heuer die Zusammenarbeit der beiden langjährigen Veranstalter, dem Freundeskreis Stadtmuseum Landshut und den Museen der Stadt mit dem Landshuter Integrationsbeirat. Vor allem die Kinder und die Familien standen im Zentrum der Aufmerksamkeit, das Kinderprogramm im KASIMIRmuseum war intensiv nachgefragt, vor dem Museum gab es unter Pavillons Quiz und Spiele für die Jugendlichen.
„Besonders dankbar sind wir auch heuer wieder unseren zahlreichen Helfern, die von der Kuchenspende bis zum Getränkeverkauf, vom Tischeschleppen bis zur Müllbeseitigung das ganze Fest auf ihren ehrenamtlichen Schultern tragen“, sind sich die Organisatoren einig.
Zu den Bildern (Fotos Freundeskreis Stadtmuseum):
Im ganzen Museum wurde gefeiert, mit viel Musik, Puppentheater, Spielen, Essen und Trinken.
Die beiden Bands „Dixie to go“ und „Upho Orchestra“, die im Eingangsbereich des LANDSHUTmuseums die Besucher anlockten.
Kinderprogramm im KASIMIRmuseum (Foto von Leonie Lisa Löwenhag)
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt dank zahlreicher Kuchenspenden.
Hier der Link zum Beitrag von Niederbayern-TV über das LANDSHUTfest.
Sehr geehrte Mitglieder des Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V.
wir würden uns freuen, aus Ihrem Kreis freiwillige Unterstützung zu finden für folgende Aufgaben:
– dreistündige Ausstellungsaufsicht an einem der Öffnungstage (geöffnet Sa, 12.07., So, 13.07., Di, 15.07., Mi, 16.07., So, 20.07, Di, 22.07., Mi, 23.07., Do, 24.07., jeweils 14:00 – 17:00 Uhr sowie am LANDSHUTfest am Samstag 26. Juli 2025, ab 12:00 Uhr)
– zwei- bis dreistündige Mithilfe beim Aufbau der Ausstellung am Donnerstag, 10. Juli und Freitag, 11. Juli zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr
Die Objekte der kleinen Künstler sind aufgehängt! Dank an die Helfer!
– Mithilfe beim Abbau der Ausstellung am Freitag, 25. Juli (Zeit nach Vereinbarung)
– Mithilfe bei Arbeiten zum Auf- oder Abbau des LANDSHUTfestes (26. Juli vormittags bzw. abends
Sollten Sie zu einer Mithilfe bereit sein, bitten wir um Mitteilung an Franz Schneider (fs.la@t-online.de)
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!
Herzlichen Dank!
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