Neu im KASiMiRmuseum

„Bauen in der Steinzeit“ zeigt der neu gestaltete Raum im KASiMiRmuseum. Damals waren die Menschen Jäger und Sammler und wohnten in Höhlen und Zelten. Aus Steinen bauten sie ihre Jagdwaffen und sammelten Früchte und Nüsse. Später betrieben sie Ackerbau und wurden sesshaft. Sie lebten dann zusammen mit ihren Tieren in großen, langen Häusern. Sowohl von kleinen Zelten als auch von Langhäusern haben Archäologen die Abdrücke der Pfostenlöcher im Erdboden gefunden. So können wir heute rekonstruieren, wie die Menschen vor etwa 5000 bis 10000 Jahren hier lebten. (AK)

Ausstellung „Schwarze Vögel und das Licht des Südens“ jetzt im LANDSHUTmuseum

Die große Bandbreite im Schaffen von Werner Pauli ist jetzt im LANDSHUTmuseum zu entdecken. Die Werke entfalten im gotischen Kreuzgang einen ganz besonderen Reiz. Der Katalog zur Ausstellung gibt Einblick in das Leben des Künstlers und widmet sich den außergewöhnlichen Maltechniken Werner Paulis. Er leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Geschichte des Kunstvereins in Landshut, dessen Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender Werner Pauli war.

(AK)

Literatur und Text im Umkreis des Landshuter Hofs und in der Stadt bis 1503

Tagung der Museen der Stadt Landshut und des Lehrstuhls der Universität Augsburg für Deutsche Literatur und Sprache in Bayern vom 28.-30.07.2021 in Landshut

Bernlochner Stadtsäle, Rathausprunksaal und Salzstadl

(16.07.2021) Gönner, Auftraggeber, willige Abnehmer oder geschmeicheltes Objekt von Fürstenlob – so inszenierte sich die herrschende Elite des Mittelalters in Bezug auf schöngeistige Literatur. Doch sie waren darüber hinaus auch vielseitig interessiertes Zielpublikum von allerlei Gebrauchstexten und Wissensliteratur, Enzyklopädik und Chronistik.

Für die Residenzstadt Landshut bis 1503 (dem Todesjahr des letzten sogenannten Reichen Herzogs von Bayern-Landshut) lässt sich eine ansehnliche Vielfalt an Literatur ausmachen, die nun in einer Tagung näher beleuchtet werden soll: Vom Fechtbuch über medizinische Fachbücher, Zeughausinventar, Kochbuch, geistlicher Literatur bis hin zum politischen Sangspruch und Minnedichtung gibt es anleitende, informative oder unterhaltende Literatur und Texte – von und für Herzöge und Ritter, Geistliche und Bürger und damit für jeden Stand. Hinzu kommen Textformen, die im Bereich von Kunst und Architektur zu verordnen sind oder einen dokumentierenden oder chronikalischen Charakter aufweisen, wie die Beschreibungen der Landshuter Hochzeit von 1475.

Die Tagung soll Autoren, Texte, Überlieferungsträger und Mäzene in der Stadt und am Hof Landshuts vorstellen, um so die Bedeutung, den Rang und den Anspruch näher zu beleuchten, den die Herzöge und Bürger Landshuts für sich selbst behaupteten. Es öffnet sich damit der Blick für das kulturelle Engagement einer ganzen Region und ihre Einbindung in den zeitgenössischen Literaturbetrieb.

Interessierte Zuhörer sind bei der Tagung, die in den Stadtsälen Bernlochner von 28.-30.07.2021 stattfindet und großzügig vom Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. unterstützt wird, herzlich willkommen. Die Tagung wird veranstaltet von den Museen der Stadt Landshut und der Professur für deutsche Literatur und Sprache in Bayern der Universität Augsburg.

Eine Anmeldung ist allerdings aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen unbedingt erforderlich (per Email an Verena.Linseis-Meier@landshut.de). (VLM)

Ausstellung zum „Hochzeits-Sommer 2021“

Im mittelalterlichen Doppelkreuzgang des Alten Franziskanerklosters, heute LANDSHUTmuseum, haben Portraits von Mitwirkenden der Landshuter Hochzeit in ihren Gewändern einen passenden Rahmen gefunden. Die großformatigen Fotografien von Sebastian Beck sind noch bis 18. Juli 2021 zu sehen. Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

LANDSHUTmuseum als Bühne für die zeitgenössische Kunst: Graffiti im Alten Franziskaner Kloster

(25.09.2020) Anlässlich der Reparatur von Wand-Schäden im alten Franziskaner Kloster bot sich die Chance für eine spektakuläre Aktion.

Zwei Wände im Inneren des Kreuzgangs wurden von Maximilian, einem jungen Künstler der Hallenser Street-Art-Szene, mit großformatigen Wandbildern neu gestaltet. Seine großformatigen Werke entstanden Ende September 2020 und werden bis Anfang November 2020 mit ihrer unbändigen Farbkraft eine Vorstellung von lebendiger Jugendkultur und aktiver Street-Art vermitteln. Als Reaktion auf die Coronakrise hat es weltweit eine Explosion von Street-Art-Aktionen gegeben: ›All Art has been contemporary‹.

Ein Ausschnitt aus einem der beiden zu besichtigenden Graffitis im LANDSHUTmuseum (AK)
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