„Museum in der Schachtel“ – Landshuter Kinder erforschen Geschichte(n) – Ausstellung in der Kleinen Rathausgalerie, Altstadt 315


Eine Veranstaltung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. in Zusammenarbeit mit den Landshuter Grundschulen Carl Orff, Karl Heiß, Peter & Paul und Berg

geöffnet: Sa, 12.07., So, 13.07., Di, 15.07., Mi, 16.07., So, 20.07, Di, 22.07., Mi, 23.07., Do, 24.07. jeweils 14:00 – 17:00 Uhr

sowie am LANDSHUTfest am Samstag 26. Juli 2025, ab 12:00 Uhr

Eröffnung der Ausstellung in der kleinen Rathausgalerie am Freitag, 11. Juli 2025 um 17:30 Uhr

Dinge in einem Museum wie dem LANDSHUTmuseum erzählen uns Geschichten und machen sie für uns lebendig. So erfahren wir, wie die Menschen hier bei uns früher gelebt haben, wie ihr Alltag aussah, woran sie sich erfreut haben oder worüber sie traurig waren. Die Dinge erzählen uns spannende, überraschende, manchmal auch lustige Geschichten. Dabei sind es oft ganz einfache Dinge, die nur durch ihre Geschichte zu etwas Besonderem werden. Diese Dinge werden aufgehoben, weil sie uns wichtig sind und nicht, weil sie viel Geld wert sind. 

Landshuter Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter wurden motiviert nachzuforschen:
„Auch in Deiner Familie gibt es solche Gegenstände, die eine Geschichte erzählen. Manche hast Du vielleicht selbst noch nicht gehört. Deine Eltern, Deine Großeltern oder andere Verwandte können Dir die Geschichte, die mit solchen Dingen verbunden sind, erzählen. Frag‘ doch einmal in Deiner Familie, ob es so etwas gibt.

Wir möchten Dich einladen, so einen Gegenstand zu finden und zu einer Ausstellung in Landshut beizutragen. Hast Du Lust, einen solchen Gegenstand bei Dir zuhause oder bei Deinen Großeltern ausfindig zu machen, der etwas aus Deiner Familiengeschichte erzählt?

Es kann alles Mögliche sein: Ein Foto, ein Buch, eine Reiseerinnerung, ein Schlüssel, ein Anhänger, ein Kuscheltier, ein Gebrauchsgegenstand, ein Spielzeug, ein Schmuckstück, ein Erinnerungsstück … Der Gegenstand sollte in eine Schuhschachtel passen, die Du gestalten kannst. Wir werden die Schachtel mit dem Gegenstand aufstellen oder an die Wand hängen. Bei der Gestaltung sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Du kannst die Kiste innen und außen bemalen, bekleben, bestempeln, mit Stoff, Papier oder Tapete auskleiden – wie es Dir gefällt.

Wir bitten Dich, die Geschichte zu diesem Gegenstand kurz und mit wenigen Sätzen aufzuschreiben. Wir möchten Deinen Gegenstand in der Schachtel mit seiner Geschichte zeigen. Dann verstehen auch andere Besucher der Ausstellung, warum dieser Gegenstand etwas ganz Besonderes für Dich und Deine Familie bedeutet.“

Mehr als hundert Kinder haben sich beteiligt, mit Unterstützung ihrer Angehörigen und ihrer Lehrkräfte. Für all diese Unterstützung möchten wir uns bedanken.

Die Beiträge sind einen Besuch wert: Die ausgewählten Dinge sind häufig überraschend, manche sind humorvoll, manche sehr berührend. Die Geschichte hinter den Dingen haben die Kinder oft in ihren Worten dazu erzählt.

Nach der Ausstellung in der Kleinen Rathausgalerie werden diese kleinen „Museen in der Schachtel“ noch am LANDSHUTfest im Prantlgarten zu sehen sein bevor sie wieder in den Besitz der kleinen Forscherinnen und Forscher zurückkehren.

Franz Schneider

1. Vorsitzender

Führung durch die Ausstellung „Ad lucem – Raimund Reiter – Georg Thumbach“

Liebe Mitglieder,

die Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e. V. und deren Freunde sind sehr herzlich zu einer exklusiven und besonderen Führung durch die Ausstellung

„Ad lucem – Raimund Reiter – Georg Thumbach“

in der Heiliggeistkirche in Landshut eingeladen. Sie werden mit Daniel J. Schreiber, dem Leiter der Städtischen Museen in Landshut, und den beiden Künstlern Raimund Reiter und Georg Thumbach die Gelegenheit zu einer Begehung der Ausstellung mit Erläuterungen aus erster Hand bekommen.

Termin: Samstag, der 19. Juli 2025 um 14:00 Uhr

Ort: Heiliggeistkirche in Landshut

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie und Ihre Freundinnen und Freunde vor dem Eingang zur Heiliggeistkirche zu einem gemeinsamen Treffen mit den Künstlern ein.

Bitte melden Sie sich telefonisch unter 0871-9223890 oder per Email an Museen@Landshut.de bis zum 16.07.2025 an.

 Mit dem Raum arbeiten – dieser Herausforderung haben sich Raimund Reiter und Georg Thumbach in ihrer gemeinsamen Ausstellung »Ad lucem« in Heiliggeist gestellt. Die spätgotische Hallenkirche gehört mit ihrem lichten, ausgeweißten Inneren, den hohen Fensterbahnen und der schlichten, farblosen Verglasung zu den schönsten Ausstellungsorten in Bayern.

Drei große Skulpturen von Georg Thumbach ordnen sich auf der Mittelachse der Kirche rhythmisch hintereinander an und nehmen solcherart das Motiv der prominent im Chorschluss eingestellten Mittelsäule auf – eine charakteristische Lösung des Baumeisters Hans von Burghausen († 1432).

Mit einfachsten Mitteln entfalten die Werke im Kirchenraum eine starke Bewegungsdynamik: Einen ausgeprägten Höhenzug zeigt »Anodos« (griech. Aufstieg), ein halbierter und ausgehöhlter, innen geflämmter Fichtenstamm, von dessen Kern drei starke Holzscheiben stehen geblieben sind, die den Blick zum Kirchengewölbe führen. Eigens für Heiliggeist entstand die vor der Orgel aufgestellte »Kernspaltung«: ein mehr als fünf Meter hoher, in ganzer Länge (!) gespaltener Pappelstamm, der die inneren Wuchslinien des Holzes sichtbar macht und mit seiner kreisförmigen Anordnung auf einer vieleckigen Bodenplatte auf den gebrochenen Chor von Heiliggeist zu antworten scheint.

In ganz neue bildnerische Dimensionen stößt Raimund Reiter mit seinen großformatigen Kohlezeichnungen vor, die im Chor die Breite der lichten Fensterbahnen aufnehmen und die Sockelzone wie Wandbehänge auskleiden. Aus dem satt und deckend verriebenen Schwarz der Reißkohle – eine mit Ruß und Ton verpresste Zeichenkohle – strahlen umso heller die weiß belassenen Partien, die als Gedankenbilder unwillkürlich die Gehölz- und Krautzone der Isarauen in Erinnerung rufen. Es ist ein bewusstes Spiel mit Abstraktion und Figuration, dessen besonderer Reiz aus der Umkehr der Schwarz-, Weiß- und Grauwerte resultiert, wie man dies von der analogen Fotografie her (noch) kennt. Nur vereinzelt setzen sparsam eingesetzte Pastellkreiden einen verhaltenen Farbakzent. Besondere Hervorhebung verdient das ›übermäßig‹ große Blattformat, mit dem Raimund Reiter auf die Dimensionen des Kirchenraums reagiert. Es hat ihn zur Erarbeitung einer vollkommen neuen Bildsprache geführt.

Im Zusammenwirken von Skulptur und Grafik ist Georg Thumbach und Raimund Reiter eine glückliche Anverwandlung des spätgotischen Kirchenraums gelungen, der den Besucher einlädt, ins Licht zu treten, um sich auf Kunst und Natur einzulassen.

Raimund Reiter (Jg. 1950), langjähriger Vorsitzender des Kunstvereins Landshut e. V., lebt und arbeitet in Ergolding-Piflas bei Landshut. Von Fotografie und Druckgrafik herkommend, hat er während der vergangenen zehn Jahre die Kohlezeichnung als alternatives künstlerisches Medium entdeckt und sich ausgehend von urbanen Motiven mehr und mehr den Isarauen zugewandt.

Georg Thumbachs (Jg. 1972) künstlerisches Denken und Arbeiten kreist im weitesten Sinn um das Thema Holz. Erstmals 2014 war er mit seinen großformatigen Grobspanplatten in Landshut zu Gast, die anknüpfend an seine zeichnerischen Erfahrungen in Fichtenmonokulturen ein dichtes strukturelles Geflecht von starker Tiefenwirkung entwickeln. Georg Thumbach lebt und arbeitet in Fürstenzell bei Passau (Text: Museen der Stadt Landshut).

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Mit herzlichen Grüßen

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

Landshuter Geschichte in den Händen halten – Katalog zur Ausstellung„Landshut im Nationalsozialismus. Opfer. Täter. Zuschauer“ vorgestellt

PRESSEMITTEILUNG der Stadt Landshut vom 06.12.2024

„Zu einer der wichtigsten und eindringlichsten Ausstellungsprojekte der vergangenen Jahrzehnte in Landshut gehört ein ganz besonderer Katalog“, sagte Oberbürgermeister Alexander Putz kürzlich im Alten Plenarsaal im Rathaus bei der Vorstellung des Begleitkatalogs zur Ausstellung „Landshut im Nationalsozialismus. Opfer. Täter. Zuschauer“. „Diese Ausstellung mit vielen begleitenden Aktionen hat Maßstäbe gesetzt. Darauf können wir, gemeinsam mit allen Mitwirkenden stolz sein. Die Zahl von knapp 25.000 Besucherinnen und Besuchern spricht für sich.“

Der Katalog zur Ausstellung

Benedikt Schramm, Leiter der Abteilung Kultur der Stadt Landshut, bezeichnete die Katalogpräsentation als einen wesentlichen Höhepunkt dieser Ausstellung. Der Katalog sei nicht nur Dokumentation der eigenen Leistung, sondern bilde im Nachgang zur Ausstellung auch einen Ausgangspunkt für die weitere Beschäftigung mit der Geschichte. Die Ausstellung zeige, wie sich die Diktatur konkret am eigenen Wohnort ausgeprägt hat, und mache sie damit für die Menschen der Gegenwart jenseits von bisweilen abstraktem Schulbuchwissen greifbar. Der Katalog biete die Chance, sich weiter mit diesem Thema zu beschäftigen und sich langfristig darüber auszutauschen. „Die Ausstellung und der Katalog sind eine tolle Leistung, die sehr wichtig ist für unsere Stadtgesellschaft. Ich bin dafür als Bürger dieser Stadt dankbar und erst recht als Abteilungsleiter.“ Schramm dankte insbesondere Dr. Doris Danzer als Kuratorin und Herausgeberin des Katalogs, die „ihr ganzes Herzblut in das Projekt gelegt hat“.
Ausstellungskuratorin, Mit-Autorin und Katalog-Herausgeberin Dr. Doris Danzer von den städtischen Museen dankte ihren Mitautorinnen und Mitautoren. „Wir haben mit dieser Ausstellung so viele Menschen bewegt, die zu uns gekommen sind und uns ihre Geschichten erzählt haben. Die bis heute zu uns kommen und Fotos und Objekte bringen“, sagte Danzer.

Sie erzählten ihre Familiengeschichte und berichteten, welche identitätsstiftende Bedeutung diese Ausstellung für sie und ihre Familien hat. Daher sind dem Katalog auch drei Vorworte von Nachkommen Landshuter Juden vorangestellt. „Nicht zuletzt geht es für uns als Museum auch darum, relevant zu sein“, so Danzer. „Relevant für das 21. Jahrhundert und für die Stadtgesellschaft. Dies ist uns mit dieser Ausstellung einmal mehr gelungen.“
Der 336 Seiten starke Katalog ist in drei Teile aufgeteilt. Teil eins umfasst die Inhalte der Hauptausstellung im LANDSHUTmuseum, die seit 10. März 2024 und noch bis zum 9. März 2025 zu sehen ist. Der zweite Teil enthält wissenschaftliche Beiträge zu einzelnen Themenfeldern aus der Ausstellung im LANDSHUTmuseum von verschiedenen Autoren. Abschließend folgt in Teil drei eine fotografische Kurz-Dokumentation der Sonderausstellung „Mahnmale. Erinnerungskultur im Werk von Fritz Koenig“ im KOENIGmuseum, die vom 10. März bis zum 9. Juni 2024 im KOENIGmuseum zu sehen war. Zudem enthält er einen wissenschaftlichen Beitrag zum Ausstellungsthema.


Der Katalog „Landshut im Nationalsozialismus. Opfer. Täter. Zuschauer. Herausgegeben von Doris Danzer (Schriften der Museen der Stadt Landshut, Band 43)“ ist seit Samstag, 30. November, für 25 Euro erhältlich an den Standorten der Museen der Stadt Landshut – Heiliggeistkirche, KOENIGmuseum, LANDSHUTmuseum – sowie in der Nikola-Buchhandlung und der Buchhandlung Dietl in Landshut.

Ausstellungskuratorin, Mit-Autorin und Katalog-Herausgeberin Dr. Doris Danzer mit dem Katalog zur Ausstellung „Landshut im Nationalsozialismus. Opfer. Täter. Zuschauer.“.

Rathaus der Stadt Landshut, Pressestelle, Altstadt 315, 84028 Landshut, Verfasser: Stefanie Platzek, E-Mail stefanie.platzek@landshut.de

PS: Ein wesentlicher Beitrag zur Finanzierung des Katalogs wurde vom Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. finanziert.

Führung für unsere Mitglieder und Freunde am Mittwoch, den 13.11.2024 zu den Scully Fenstern in der Martinskirche

Liebe Mitglieder,

Landshut hat ein Kunstwerk von internationalem Rang erhalten. Am 29. September wurden in St. Martin vier Fenster von Sean Scully der Öffentlichkeit übergeben. Scully ist der wohl bedeutendste Meister der Farbfeldmalerei unserer Zeit. Seine abstrakten Bilder sind bedeutungsoffen und laden zu eigener Interpretation ein. 1945 in Dublin geboren, wuchs Scully in London auf. Er dozierte an der Princeton University in New Jersey, bevor er 2002 bis 2007 Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München war.

Wir laden unsere Mitglieder, Freunde und alle an einer Mitgliedschaft Interessierte zu einer Führung zu den Scully Fenstern in der Martinskirche mit anschließendem Sektempfang ein:

Termin: 13.11.2024, 16:00 Uhr  (früher Termin, da wir Licht für die Fenster brauchen!)

Treffpunkt: in der Altdorferkapelle in St. Martin

Anschließend gehen wir zusammen in die große RATHAUSgalerie, wo die Museen der Stadt die Einweihung der Kirchenfenster mit einer immersiven Scully-Schau begleiteten.

Herr Daniel Schreiber, Leiter der Museen der Stadt Landshut, hat sich erfreulicherweise bereit erklärt, die Führung durchzuführen. Stiftspropst Msgr. Dr. Franz-Josef Baur hat uns zugesagt, uns bei dieser Führung zu begleiten.

Der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut lädt alle Teilnehmer im Anschluss zu einem abschließenden Umtrunk ein, bei dem sich Gelegenheit bieten wird, nicht nur weiter über die Ausstellungen zu diskutieren sondern auch, dass unsere Mitglieder untereinander ins Gespräch kommen.

Damit wir besser planen können, bitten wir Sie, sich selbst und ihre Freunde, die vielleicht zukünftige Mitglieder werden möchten, über die Museen der Stadt Landshut telefonisch (Tel.: 0871/9 22 38 90) oder per Email (museen@landshut.de) anzumelden.

Wir freuen uns mit Ihnen auf diese Führung!

Mit herzlichen Grüßen

Der Vorstand des FSL

TALK I: SCULLYS BEDEUTUNG ALS MEISTER DER ABSTRAKTION

Freitag, 11. Oktober 2024, 18.00 Uhr in der großen Rathausgalerie


Landshut hat ein Kunstwerk von internationalem Rang erhalten. Am 29. September wurden in St. Martin vier Fenster von Sean Scully der Öffentlichkeit übergeben. Scully ist der wohl bedeutendste Meister der Farbfeldmalerei unserer Zeit. Seine abstrakten Bilder sind bedeutungsoffen und laden zu eigener Interpretation ein. 1945 in Dublin geboren, wuchs Scully in London auf. Er dozierte an der Princeton University in New Jersey, bevor
er 2002 bis 2007 Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München war.
Die Kirchenfenster wurden nach seinem Entwurf von der Mayer´schen Hofkunstanstalt in München gefertigt. Die Stadt Landshut begleitet die Einweihung mit einer immersiven Scully-Schau und einer Talkreihe mit prominenten Gästen in der Großen Rathausgalerie.

Fotomontage: ©2024 Peter Litvai

Die erste Talk-Runde ist hochkarätig mit folgenden Experten besetzt:

Viola Bittl Künstlerin und ehemalige Studentin von Sean
Scully, Frankfurt am Main
Dr. Matthias Frehner Ehemaliger Direktor des Kunstmuseums Bern und Kurator einer Scully-Retrospektive
Dr. Brigitte Reutner-Doneus Kuratorin des Lentos Kunstmuseum Linz und Kuratorin einer Scully-Retrospektive
Dr. Bernhard Schaub Scully-Sammler, Landshut
Walter Storms Scully-Galerist, München
Daniel J. Schreiber Leiter der Museen der Stadt Landshut
Moderation: Roland Biswurm Freier Kulturjournalist

Wir empfehlen unseren Mitgliedern diese Veranstaltung zu besuchen!

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut

Einladung der Museen der Stadt Landshut für unsere Mitglieder und deren Freunde zu zwei exklusiven Führungen

am 5. Juni sowie am 17. Juli 2024

Liebe Mitglieder,

mit beiliegendem Brief lädt Herr Daniel J. Schreiber, der Leiter der städtischen Museen der Stadt Landshut, alle Mitglieder des Freundeskreises zu zwei exklusiven Führungen durch die aktuellen Ausstellungen im LANDSHUTmuseum: »Landshut im Nationalsozialismus« und in der Heiliggeistkirche: »Kühlewein im Großformat« ein.

Dr. Doris Danzer, die Kuratorin der Ausstellung zum Nationalsozialismus, hat sich erfreulicherweise sofort bereit erklärt, die Führung im Stadtmuseum übernehmen. Der Maler Bernhard Kühlewein wird uns durch die ganz aktuelle Ausstellung seiner großformatigen Bilder in der Heiliggeist-Kirche persönlich führen. Daniel J. Schreiber wird beide Führungen begleiten.

Der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut lädt alle Teilnehmer (Mitglieder und deren Freunde) im Anschluss zu einem abschließenden Umtrunk ein, wo sich Gelegenheit bieten wird, nicht nur weiter über die Ausstellungen zu diskutieren sondern auch den neuen Leiter der Museen kennen zu lernen.

Damit wir besser planen können, bitten wir Sie, sich selbst und ihre Freunde, die vielleicht zukünftige Mitglieder werden möchten, über die Museen der Stadt Landshut telefonisch (Tel.: 0871/9 22 38 90) oder per Email (museen@landshut.de) anzumelden.

Wir freuen uns mit Ihnen auf zwei eindrucksvolle Ausstellungen und Führungen!

Mit herzlichen Grüßen

Der Vorstand des FSL

Referat 1 Museen der Stadt  

Altstadt 300
84028 Landshut
museen@landshut.dewww.museen-landshut.de Landshut, 5. Mai 2024  

Liebe Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.,

die Ausstellung zum Nationalsozialismus in Landshut zeigt, welch wichtige Rolle das LANDSHUTMuseum spielt. Hier werden Themen gesetzt, die alle Landshuterinnen und Landshuter angehen. Nur wer die eigene Geschichte richtig versteht, kann die Fehler der Vergangenheit vermeiden und die Zukunft unserer Stadt positiv gestalten.

Mit Ihrer Hilfe können wir diesem Auftrag im gebotenen Umfang nachkommen. Der Freundeskreis, dem Sie angehören, unterstützt in beispielloser Weise den Ausbau des Franziskanerklosters für das LANDSHUTMuseum. Auch Veranstaltungen und Publikationen, die für die Vermittlung so unverzichtbar sind, können wir mit Mitteln des Freundeskreises realisieren.

Es ist an der Zeit, dass wir Ihnen allen hierfür ein dickes Dankeschön übermitteln! Außerdem liegt uns daran, unsere Zusammenarbeit weiter zu stärken. Wir möchten daher allen Mitgliedern des Freundeskreises regelmäßig exklusive Führungen anbieten. Anschließend wollen wir die Gelegenheit nutzen, bei einem kleinen Imbiss mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Uns interessieren Ihre Meinung und Ihre Ideen, und gerne berichten wir Ihnen über die Hintergründe unserer Arbeit und über unsere Zukunftsprojekte.

Zunächst möchten wir Ihnen diese beiden Termine anbieten:

  • Mittwoch, 17. Juli, 18 Uhr, in der Heiliggeistkirche
    Führung durch die Ausstellung »Kühlewein im Großformat«
    mit dem bekannten Landshuter Maler Bernhard Kühlewein und Daniel J. Schreiber

Der Verein muss lebendig bleiben und weiterwachsen, wenn auch das LANDSHUTMuseum, das KASIMIRMuseum und die Heiliggeistkirche als bedeutsame Ausstellungsorte gedeihen sollen. Bringen Sie gerne auch Freunde und Verwandte mit – und überzeugen Sie sie, ebenfalls dem Freundeskreis beizutreten! Wir freuen uns auf Sie!

Mit herzlichen Grüßen Ihr

Daniel J. Schreiber                                                                 

Leiter der Museen der Stadt Landshut

Herbstfahrt des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. nach Augsburg am Samstag, 14. Oktober 2023

Liebe Mitglieder,

hiermit möchten wir Sie herzlich zu unserer diesjährigen Exkursion nach Augsburg in das Staatliche Textil- und Industriemuseum einladen, die wir gemeinsam mit den Museen der Stadt Landshut veranstalten. Dort werden wir eine Führung durch die Sonderausstellung „COOLNESS – Inszenierung von Mode im 20. Jahrhundert“ erhalten. Die einstündigen Führungen werden in 2 Gruppen zeitlich hintereinander erfolgen, so dass sich auch ein Besuch der Dauerausstellung des staatlichen Textil- und Industriemuseums anbietet. Anschließend fahren wir in die Innenstadt von Augsburg, wo Zeit für ein Mittagessen zur freien Verfügung steht oder weitere Besichtigungen der an Attraktionen reichen Stadt Augsburg möglich sind. Um 14.50 Uhr treffen wir uns vor der im Augsburger Zentrum gelegenen Kirche St. Moritz, die wir anschließend gemeinsam besichtigen werden. Um 16.00 Uhr werden wir dann die Rückreise antreten.

Samstag, 14. Oktober 2023, 8.00 – 18 Uhr | Treffpunkt Grieserwiese
Staatliches Textil- und Industriemuseum | Tagesfahrt Augsburg

08.00 Uhr                         Abfahrt mit dem Bus: Grieserwiese (Nähe Zeughaus)
18.00 Uhr                          Rückkehr

10.30-11.30 Uhr und 11.30 -12.30 Uhr :

geführter Rundgang durch die Sonderausstellung: „COOLNESS – Inszenierung von Mode im 20. Jahrhundert“ 

(https://www.timbayern.de/ausstellungen/coolness-inszenierung-von-mode-im-20-jahrhundert/)

vor oder nach der Führung durch die Sonderausstellung  Besuch des Staatlichen Textil- und Industriemuseums Augsburg  ( https://www.timbayern.de/)

12:45 Uhr:                      

Treffen am Bus und Weiterfahrt in das Augsburger Stadtzentrum (Zeit zur freien Verfügung)

14:50 Uhr:

Treffen vor der Kirche St. Moritz (Moritzplatz 5, 86150 Augsburg) und anschließend gemeinsame Besichtigung des besonderen Sakralraums mit bemerkenswerter Architektur und Ausstattung sowie außergewöhnlicher Atmosphäre ( https://www.moritzkirche.de/kirche )

16:00 Uhr:                      Rückfahrt nach Landshut

Preis 30,00 € pro Person (inklusive aller Eintritte und Führung). Die Teilnahmegebühr wird im Bus bar eingezogen.


Anmeldung bitte bis 10.10.2023 unter 0871 / 92 23 89 0  (Museumsverwaltung). Wegen des begrenzten Sitzplatzangebotes im Bus werden die Plätze nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

Wir freuen uns sehr auf Ihre Anmeldung!

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Dr. Gernot Autenrieth                                   Prof. Dr. Axel Holstege

Die Bayerische Schlösserverwaltung und das Bayerische Nationalmuseum laden ein zum Höfischen Auftritt in Landshut

Sonntag, 12. Februar 2023, 14.00 Uhr

Zum 455. Hochzeitstag von Wilhelm V. und Renata von Lothringen – Die Münchner Fürstenhochzeit von 1568

Ein Rundgang mit Stephanie Gilles M.A.

Die Vorfreude auf die Aufführung der Landshuter Hochzeit im Juli steigt, doch Hedwig und Georg waren nicht die einzigen, die höfischen Glanz nach Landshut brachten: Am 22. Februar 1568 heiratete der bayerische Erbprinz Wilhelm in der Münchner Frauenkirche die Prinzessin Renata von Lothringen. In Pracht und Herrlichkeit stand diese Vermählung der Landshuter Hochzeit von 1475 nicht nach: 18 Tage lang wurden Gottesdienste gefeiert, Bälle veranstaltet, gespeist und turniert. Das Glockenspiel am Münchner Rathaus erinnert bis heute an dieses großartige Ereignis. Nach den Feierlichkeiten bezog das junge Fürstenpaar die Burg Trausnitz. Erbprinz Wilhelm ließ große Teile der mittelalterlichen Burganlage zu einem modernen Renaissanceschloss umgestalten. Künstler wie Friedrich Sustris und Orlando di Lasso arbeiteten am Hof, rauschende Feste wurden gefeiert und neben einem Tiergarten mit Löwen, Affen und Papageien ließ Wilhelm sogar ein Meerwasseraquarium auf der Burg installieren. Das Herzstück repräsentativer Prachtentfaltung jedoch war die sogenannte „Junge Kunstkammer“, die Wilhelm nach dem Vorbild seines Vaters Albrecht V. auf der Burg einrichtete. Unermessliche und aus aller Welt zusammengetragene Reichtümer konnte man in dieser Schatzkammer des Wissens bestaunen. Knapp 100 Jahre nach der Landshuter Hochzeit erlebte die Stadt so eine letzte Blüte als Fürstenresidenz. Bei einem Rundgang durch Teile der Burg und die Kunst- und Wunderkammer wird der Glanz dieser Zeit wieder lebendig.

Anmeldung erforderlich: Telefon 0871 92411-15 (täglich)

Die Führung ist kostenlos, es gilt die Eintrittskarte. Eintritt mit Burg Trausnitz Euro 5,50, ermäßigt Euro 4,50, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

Das gesamte Führungsangebot in der Kunst- und Wunderkammer Burg Trausnitz finden Sie unter: www.kulturcoach.com

Baustellen-Abschlussparty im KASiMiRmuseum am 16. Oktober, ab 14 Uhr

Das alte Franziskanerkloster, in dem das LANDSHUT- und das KASiMiRmuseum untergebracht sind, ist zwar immer noch nicht fertig saniert.

Trotzdem muss die Ausstellung „Baustelle Museum“ im KASiMiRmuseum nach drei Jahren Laufzeit jetzt mal wieder umgestaltet werden. Sie ist daher nur noch bis Sonntag, 16. Oktober, zu sehen.

Mit einer Baustellenparty nehmen wir am 16. Oktober von 14 Uhr bis 17 Uhr Abschied von dieser beliebten und erfolgreichen Schau.

Dabei darf noch einmal nach Herzenlust geziegelt, gehämmert, gebaggert, gezeichnet und gemalt werden. Für hungrige und durstige Bauarbeiter*innen gibt es Getränke und Kekse. 

Der Eintritt ist frei, für die Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich.

Das KASiMiRmuseum ist die Abteilung für Kinder und Jugendliche des LANDSHUTmuseums und liegt am Alten Franziskanerplatz 483 in Landshut.

Letzte Gelegenheit: Führung und Künstlergespräch zu Ausstellungen von Michael Lange und Michael Sailstorfer im KOENIGmuseum

Foto: Harry Zdera

Am 13.3. schließen die viel gelobten Studio-Ausstellungen zu Michael Lange „Zeichnerische Verknüpfungen“ sowie zu Michael Sailstorfer „Ariadne-Raum“ im KOENIGmuseum. Um 15 Uhr an diesem Tag führen der Künstler Michael Lange und die Museumspädagogin Dr. Doris Danzer zum letzten Mal durch diese Ausstellung. Der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. hat beide Studio-Ausstellungen finanziell unterstützt: durch die Dauerleihgabe der Skulptur „brain“ von Michael Sailstorfer und einen Druckkostenzuschuss zur Publikation „Michael Lange. Kunst zeichnen. Kunst wahrnehmen“, die begleitend zu dieser Ausstellung entstanden ist.

Die Teilnehmerzahl bei dieser Führung ist begrenzt; eine Anmeldung ist erforderlich bis 10.3.22 über museen@landshut.de.

Preis: 4 Euro pro Person (Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum e.V. bei Vorlage des Mitgliedsausweises frei)