Rund 2000 Besucher folgten am vergangenen Sonntag der Einladung des Freundeskreises Stadtmuseum und der Museen der Stadt Landshut, einen schönen Tag voller Spiel- und Kulturangebote, bei Livemusik von „Eins und Drei“ und internationaler kulinarischer Vielfalt im Prantlgarten, zwischen LANDSHUT-, KASIMIR- und KOENIGmuseum zu verbringen.
Die Prantlwiese aus der Vogelperspektive der Feuerwehr (Foto: Anke Humpeneder-Graf)
Die Sonne meinte es gut, für Schattenplätze war mit Festzelt und Pavillons gesorgt. Als Kooperationspartner trugen der Integrationsbeirat Landshut, die Tafel Landshut, der Verein Voice of Africa, die Bürgerstiftung Landshut, die Freiwilligenagentur, der Glöckerlverein Tiefenbach und die Freiwillige Feuerwehr Landshut zum Gelingen bei.
Die Museumswerkstatt auf dem LANDSHUTfest (Foto: Oliver Haßler)
Letztere musste mit der Drehleiter anrücken, nachdem sich der Pumuckl auf den Wehrgang der Stadtmauer geflüchtet hatte. Ein Jahr lang hatte er als Teil des Landshuter „Pumuckl-Wegs“ auf der Burg Trausnitz mit den suchenden Familien Verstecken gespielt, aber immer wieder war er Opfer von Vandalismus geworden.
Pumuckl wird von der Feuerwehr aus seiner misslichen Lage in der Burgmauer gerettet und an Andy Kei von der FFW übergeben (Fotos: Oliver Haßler)
Die Feuerwehrmänner konnten ihn aus seiner misslichen Lage bergen und zurück in die Obhut des Freundeskreises geben, wo er, zusammen mit weiteren Ausstellungsstücken aus dem KASIMIRmuseum, von wertschätzenden Menschen ersteigert und in ein neues, gutes Zuhause überführt wurde.
die Vorbereitungen für unser Fest am Sonntag, den 27.09.2026 laufen auf vollen Touren. Damit es auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg wird, möchten wir um Ihre Mithilfe bitten.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich mit einer Kuchenspende beteiligen könnten. Dabei sind wir für jegliche Art von Gebäck dankbar. Aus Hygienegründen bitte keine rohen Eier und möglichst keine Sahne verwenden!
Wir freuen uns über eine Anlieferung Ihrer Kuchenspende am Samstag, 26.09.2026 zwischen 13:00 und 14:30 Uhr oder am Sonntagvormittag, den 27.09.2026 ab 11:00 Uhr (im LANDSHUTmuseum).
Bitte beschriften Sie den Behälter mit Ihrem Namen und Kuchen, so dass wir Ihnen diese später wieder zurückgeben können.
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unserem Sekretariat (Frau Zelzer) per E-Mail oder telefonisch kurz mitteilen könnten, welches Gebäck Sie für unser LANDSHUTfest backen können, so dass wir einen Überblick bekommen, mit wieviel Kuchenspenden wir insgesamt rechnen können.
Wir bedanken uns schon jetzt sehr herzlich für Ihre Unterstützung!
Das LANDSHUTfest findet heuer zum 15ten mal statt und widmet sich diesmal an einem Sonntag ganz dem Pumuckl.
Pünktlich zum Ende der erfolgreichen Pumuckl-Ausstellung im KASIMIRmuseum feiert das LANDSHUTfest den kleinen Kobold mit der Versteigerung der Pumuckl-Betonfiguren, die ein Jahr lang Kinder, Familien und Besuchergruppen quer durch Landshut gelockt haben. Auch das Bettchen und die Schiffschaukel aus der Ausstellung suchen dabei ein neues Zuhause.
Ein dem erwarteten Andrang entsprechend vergrößertes Essens- und Spielangebot wird den Prantlgarten und die angrenzenden Museen umfassen. Dazu gibt es Musik der Landshuter Band „Eins und Drei“ und ein ausführliches Kulturprogramm mit Kurzführungen durch die Ausstellungen.
Save the Date: Sonntag, 27. September, 12 bis 18 Uhr, in den Museen der Stadt Landshut. Weitere Informationen folgen. (AHG)
Das LANDSHUTfest 2025 war trotz Regenwetter ein großer Erfolg
Die Telefondrähte glühten heiß, als das Wetter draußen von Tag zu Tag kälter und nässer wurde. Dann war man sich einig: Das LANDSHUTfest 2025 wird nicht abgesagt, sondern kurzerhand nach drinnen ins LANDSHUTmuseum und ins KASIMIRmuseum verlegt.
Das Ergebnis sollte die Entscheidung belohnen: „Wir konnten unser gesamtes geplantes Programm durchführen“ und „zeitweise wurde es richtig eng im alten Kreuzgang“, resümmierten die Fest-Verantwortlichen des Freundeskreises Stadtmuseum, Fritz Merk und Anke Humpeneder-Graf. Die Musik der beiden Bands „Dixie to go“ und „Upho Orchestra“ klangen durch die alten Gemäuer und hinaus auf den Platz vor dem Museum, die beiden Chöre „Chor International“ und „MissHarmonie“ boten die Klangkulisse für den offiziellen Teil mit vielen lobenden Worten von Politik und Geistlichkeit.
Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Franz Schneider und Dank an den Chor International.
Novum war heuer die Zusammenarbeit der beiden langjährigen Veranstalter, dem Freundeskreis Stadtmuseum Landshut und den Museen der Stadt mit dem Landshuter Integrationsbeirat. Vor allem die Kinder und die Familien standen im Zentrum der Aufmerksamkeit, das Kinderprogramm im KASIMIRmuseum war intensiv nachgefragt, vor dem Museum gab es unter Pavillons Quiz und Spiele für die Jugendlichen.
„Besonders dankbar sind wir auch heuer wieder unseren zahlreichen Helfern, die von der Kuchenspende bis zum Getränkeverkauf, vom Tischeschleppen bis zur Müllbeseitigung das ganze Fest auf ihren ehrenamtlichen Schultern tragen“, sind sich die Organisatoren einig.
Zu den Bildern (Fotos Freundeskreis Stadtmuseum):
Im ganzen Museum wurde gefeiert, mit viel Musik, Puppentheater, Spielen, Essen und Trinken.
Die beiden Bands „Dixie to go“ und „Upho Orchestra“, die im Eingangsbereich des LANDSHUTmuseums die Besucher anlockten.
Kinderprogramm im KASIMIRmuseum (Foto von Leonie Lisa Löwenhag)
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt dank zahlreicher Kuchenspenden.
Hier der Link zum Beitrag von Niederbayern-TV über das LANDSHUTfest.
Wir hatten wieder ein schönes und entspanntes LANDSHUTfest mit toller Musik und vielen weiteren interessanten Aktionen. Hier einige Impressionen unseres Festes bei über 30 Grad! Ein herzlicher Dank gilt unseren vielen Helfern, die sich um den Auf- und Abbau unserer Essens- und Getränketheke, die Bestuhlung und Infrastruktur gekümmert haben. Dies gilt aber auch in besonderem Maße für die vielen Mitglieder, die für unser Fest köstliche Kuchen, Obatzder und eine Reispfanne angeliefert hatten. Die Mitarbeiterinnen der Museen kümmerten wie jedes Jahr hingebungsvoll um Bastelarbeiten von Kindern und deren Eltern in einer offenen Kreativwerkstatt. Den Museen der Stadt Landshut sind weitere Programmpunkte wie Kurzführungen durch die Ausstellung „Landshut im Nationalsozialismus“, die Premiere des Figurentheaters „Kasimir und die Zaubermuschel“ zu verdanken. Sie sind seit vielen Jahren fester Bestandteil der LANDSHUTfeste und Beleg der außerordentlich guten Zusammenarbeit zwischen den Museen der Stadt Landshut und unserem Freundeskreises. Die Auswahl der Musiker trug zu einer entspannten Atmosphäre mit hoher musikalischer Qualität bei. Ein künstlerisch hochwertiges Plakat wurde von Peter Litvai zum LANDSHUTfest entworfen und in limitierter Auflage auf hochwertigem Papier gedruckt. Es kann immer noch über die Museen der Stadt Landshut erworben werden. Dank gilt auch den Sponsoren mit finanzieller oder materieller Unterstützung. Da Bilder mehr aussagen als Worte stellen wir einige Fotos von unserem Fest auf diese Seite.
Das Engagement und die Hilfsbereitschaft all dieser Menschen zu sehen macht uns Mut in diesen schwierigen Zeiten. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste LANDSHUTfest.
Vor 10 Jahren wurde bei einem LANDSHUTfest des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. das KASiMiRmuseum gegründet – als Landshuts 1. Kinder- und Jugendmuseum zum Anfassen und Mitmachen. Benannt wurde es nach dem reiselustigen Kasimir von Marlene Reidel. Die Landshuter Künstlerin und Autorin wäre letztes Jahr 100 Jahre alt geworden und so treffen zwei Jubiläen in der aktuellen Ausstellung im Kindermuseum zusammen.
Fotos der ausgezeichneten Arbeiten im Rahmen des Wettbewerbs zum 10-jährigen Jubiläum des KASIMIRmuseums
Das KASiMiRmuseum begann an diesem Ort mit einem Wettbewerb mit lebensgroßen Kasimir-Figuren. Seitdem konnte es mit vielfältigen Ausstellungen Jung und Alt begeistern: zur Stadtgeschichte Landshuts, zur Kindheit in Landshut, zu Paul Klee und Fritz Koenig, zur Baustelle Museum, zum Trickfilmer Jan Walter Habarta oder aktuell zu den schönsten Kinderbüchern von Marlene Reidel.
Passend zu den Ausstellung gab es ein buntes Angebot an Workshops, von Drucktechniken über Malerei, Basteln mit Naturmaterialien, Gestalten eigener Spiele, Malroboter, Impro-Theater, Trickfilme, Malroboter usw. Von Anfang an dabei war auch „Kasimirs Figurentheater“. Zum 10-jährigen Jubiläum wird diese liebgewonnene Tradition wieder aufgenommen. Mit neuen Schauspielern und Figuren aus dem Fundus startet wieder „Kasimirs Figurentheater“. Ab Juli können Kinder ab 3 Jahren das neu entwickelte Stück „Kasimir und die Zaubermuschel“ sehen. Einfach vorbeikommen und verzaubern lassen!
Wir sagen Danke! Für diese aufregenden 10 Jahre, für Eure Begeisterung, für Eure Treue, für Eure Anregungen und für Euer Lob in unseren Besucherbüchern, für Eure Kreativität und für Eure leuchtenden Augen. Sie sind der Grund, warum wir das alles mit ganz viel Liebe und Herzblut machen!
Und da das KASiMiRmuseum ein Museum zum Anfassen und Mitmachen ist – wie ließe sich das besser zeigen als mit einem Wettbewerb, der die Kreativwerke von unseren jungen Besuchern in der aktuellen Ausstellung zeigt? Auf unseren Aufruf haben sich 25 Schulklassen gemeldet, die sich beteiligen wollten – mit Kindern im Alter von 6 bis 18 Jahren aus Stadt und Landkreis Landshut. Die Vorgaben waren bewusst sehr offengehalten: das Thema waren die Kinderbücher und Techniken von Marlene Reidel. Eine fünfköpfige Jury hat abgestimmt und hat es sich dabei nicht leicht gemacht: über drei Runden wurden schwierige Entscheidungen getroffen bis schließlich sechs Klassenarbeiten gewählt waren. Es sind drei ‚analoge‘ Gemeinschaftsarbeiten und 3 Stop-Motion Filme – eine Technik, die wir seit der Habarta-Ausstellung auch in unser museumspädagogisches Angebot aufgenommen haben.
Natürlich gab es auch Preise für diese wundervollen Arbeiten. Sie wurden gespendet von der Nikola-Buchhandlung, Bücher Pustet und Hugendubel sowie vom Eiscafé Florenz, dem Spielwarengeschäft Holzwurm und der Brauerei Wittmann. Ganz herzlichen Dank auch im Namen der Kinder! Die Preise werden vergeben von einem Teil der Jury: Anke Humpeneder-Graf als Vorstandsmitglied des Freundeskreises, Daniel Schreiber als Leiter der Museen der Stadt Landshut und Anette Klöpfer, der Restauratorin der Museen der Stadt Landshut.
An dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank an die gesamte Jury, die sich mit viel Engagement, künstlerischem Einfühlungsvermögen, Zeit und Leidenschaft dieser schönen Aufgabe angenommen hat!
Das Team vom KASiMiRmuseum
Dies sind die Preisträger des Wettbewerbs und die zugehörigen Voten der Jury
DJS Grundschule Kronwinkl, Klasse 1c, Buch „Kasimirs EM-Reise“
Die Klasse 1c der Grundschule Kronwinkl hat als Beitrag ein ganzes Buch eingereicht. So ist mit „Kasimirs EM-Reise“ ein Gemeinschaftswerk entstanden, das sich sehen lassen kann. Jedes Blatt wurde von einem anderen Schüler gestaltet und so sind die Ergebnisse sehr individuell. Hier wurde von der Lehrerin Gabi Schmidbauer nicht zu stark eingegriffen, was den besonderen Reiz des Buches ausmacht. Auch die Texte zu den einzelnen Bildern sind sehr gelungen und ganz im Stil von Marlene Reidel.
Die Jury befand dieses Werk als herausragend aufgrund des gemeinschaftlichen und doch individuellen und kreativ vielseitigen Charakters. Vielen Dank, liebe 1c!
Die Klasse 1b der Grundschule Bruckberg hat sich an eine Fortsetzung des Buchs „Die gute Kuh“ gewagt und die Kuh Lieschen zu den Tieren im Zoo geschickt.
Besonders hat der Jury gefallen, dass die Kinder hier jede Seite gemeinsam gestaltet haben, nach ihrem Können und ihrer Fantasie, egal, ob es Steine, Wolken, Schlangen oder Papageien waren. Und so können sie zurecht stolz auf IHR BUCH sein, das sie gemeinsam geschaffen haben. Die Reime sind ganz im Stil von Marlene Reidel und fügen so die einzelnen Szenen zu einem Ganzen zusammen. Gedichtet von den Lehrerinnen Elisabeth Kraft und Simone Santl, geschrieben von den Erstklässlern für ihr Buch.
Vielen Dank, dass wir euer Buch lesen durften und herzlichen Glückwunsch!
AHG Grundschule Landshut Berg, Klasse 2b, Schaukasten zum Buch „So kommt die Lina nach China“
Die Klasse 2b der Grundschule Landshut Berg hat ein besonderes Gemeinschaftswerk eingereicht. Unter der Leitung von der Lehrerin Andrea Sax hat die Klasse einen Schaukasten zum Buch „So kommt die Lina nach China“ gestaltet mit einzelnen Szenen. 3 Schultage wurden dafür vollständig „geopfert“ und sogar engagierte Eltern haben die Schülergruppen mitbetreut, damit dieses unglaublich vielseitige, bunte und kunstvolle, kreative Werk entstehen konnte.
Engagement und Hingabe, Kreativität und Können aber auch Individualität und Einzigartigkeit – das alles hat bei diesem Beitrag wunderbar zusammengepasst und die Jury überzeugt. Einfach unglaublich!
Vielen herzlichen Dank, dass wir dieses wunderschöne Ergebnis nun im KASiMiRmuseum zeigen dürfen!
DJS Stop-Motion Film Marlene-Reidel-Grundschule Kumhausen
Wenn sich zwei Klassen zusammenschließen, um an einem Wettbewerb teilzunehmen, dann ist das schon etwas Besonderes! Das Ergebnis sprach für sich: Die Jury war fasziniert von der Kreativität und Eigenständigkeit, die man dem Film „Kasimirs Weltreise“ der Marlene-Reidel-Grundschule Kumhausen angemerkt hat. Von den Hintergründen über neue Geschichten bis hin zum Text – alles durften die Schüler der Klassen 4a und 4c selbst gestalten. Die Lehrkräfte Stephanie Hilse und Susanne Gruber vertrauten den Schülern und Schülerinnen und ließen ihnen weitgehend freie Hand. Nur den Schnitt übernahmen die Lehrer.
Dieser Mut zum Machenlassen wurde belohnt durch die Begeisterung der Kinder, die man dem Film deutlich anmerkt. Es entstand ein frischer, unverfälschter Kinderfilm mit bemerkenswerter Liebe zum Detail. Deshalb belohnt ihn auch unsere Jury mit einem Preis.
AHG Stop-Motion Film M8 Pestalozzischule Landshut – Förderzentrum geistige Entwicklung
Der Film, der hier ausgezeichnet wird, hält sich eng an die Vorlage von „Kasimirs Weltreise“ von Marlene Reidel. Die Hintergrund-Bilder wurden durch die 12 Schülerinnen und Schüler der M8 der Pestalozzischule im Alter von 15 bis 18 Jahren und dem Team der Klasse M8 erstellt. Sie orientieren sich dabei an den Bildern im Buch „Kasimirs Weltreise“ von Marlene Reidel.
Alle Personen- und Tierbilder sowie das Bild mit dem Globus wurden mit Hilfe von KI kreiert. Bei einigen Tonaufnahmen wurden Hilfsmittel der Unterstützten Kommunikation verwendet. Manche Textpassagen wandelte die Klasse ab, so kämpfen etwa in Mexiko tapfere Mexikaner gegen den Stier, und nicht wie bei Reidel „braune Mexikaner“.
Die intensive Beschäftigung mit dem Buch, die in der Arbeit der Schüler deutlich zu erkennen ist, und die großartigen Leistungen, die jeder Schüler nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten hervorgebracht hat, befand die Jury als herausragend! Auch den Lehrkräften soll gedankt werden, die viel Zeit und Hingabe investiert haben – Frau Kovaleva und Frau Seitz.
BS Stop-Motion Film Schule für Kranke vom Kinderkrankenhaus St. Marien
Der von der Jury ausgewählte Film würde sich gut als Werbefilm für das Stadtmarketing eignen. Kasimir wird zum Botschafter für Landshut! Schüler und Schülerinnen zwischen 7 und 15 Jahren von der Schule für Kranke vom Kinderkrankenhaus St. Marien haben ein beeindruckendes und sprühendes Feuerwerk der Kreativität abgeliefert.
„Kasimirs Weltreise 2.0“ – so heißt der Stop-Motion Film, für den sie circa 1500 Fotos erstellt haben. Ziel des Projekts war es, Kasimirs Weltreise ins Heute zu transportieren. So reist Kasimir von Landshut aus zur Zugspitze, in die Schweiz, nach Venedig, in die Ukraine, nach Ägypten, Japan, Hollywood, Frankreich und zurück nach Landshut zur Landshuter Hochzeit und schließlich nach Hause in den Prantlgarten. Er reist nicht mehr auf dem Mond, und doch nutzt er ein Raumfahrzeug, eine ganz besonders originelles sogar: Der Turm der Martinskirche wird eben mal zur Rakete umfunktioniert! Während er in Venedig nichts besichtigen kann, weil dort überall Eintritt verlangt wird – das ist ja beim KASiMiRmuseum gottseidank anders – kann er in Paris einen Stadtrundgang machen. In der Ukraine weint er über Krieg und Zerstörung. Das war den SchülerInnen sehr wichtig. In Japan wird Kasimir zur Animé-Figur inklusive einem Sushidrachen. In Hollywood wird „unser“ Kasimir auf dem roten Teppich vom Blitzlichtgewitter der Paparazzi gefeiert. Bei der Landshuter Hochzeit nimmt er sogar den Platz von Herzog Georg ein und darf Hochzeit mit der Prinzessin feiern.
Kurz gesagt: die Jury war begeistert. Von den Ideen, den kreativen und gestalterisch vielfältigen Hintergründen sowie der Umsetzung, der musikalischen Gestaltung und nicht zuletzt von der spürbaren Begeisterung der Schüler und Schülerinnen sowie den betreuenden Lehrkräften Frau Nagelschmitz, Herrn Rund und Herrn Hörmann. Dies ist einen Preis wert! Herzlichen Glückwunsch.
Alle sind herzlich zu diesem Fest für Alt und Jung eingeladen. Es lohnt sich!
Hier unser Flyer mit allen nötigen Informationen:
Wir freuen uns sehr über selbst gebackene Kuchenspenden für unser Fest. Aus Hygienegründen (es stehen keine Kühlmöglichkeiten zur Verfügung) bitte keine rohen Eier und möglichst keine Sahne verwenden. Das Gebäck kann am Samstag den 29.06.2024 ab 10:00 Uhr im Innenhof des Altene Franziskanerklsters abgeliefert werden. Wenn Sie uns diesbezüglich unterstützen möchten, informieren Sie bitte unsere Geschäftsstelle unter 0871 22918 (Frau Zelzer) bis Mittwoch nächster Woche. Herzlichen Dank!
Wer uns beim Verkauf von Getränken, Kuchen und Speisen zwischen 11:00 und 18:00 Uhr (auch nur stundenweise) unterstützen kann, melde sich ebenfalls bei Frau Zelzer unter Angabe des Zeitraums, an dem Sie uns helfen können. Schon jetzt herzlichen Dank für Ihr Engagement!
Unser Freundeskreis ist um ein erinnerungswertes Mitglied ärmer geworden. So gedenken wir unseres Ehrenmitgliedes Franz Müller. Nur drei Monate vorher hatte er mit seiner Frau seinen Lebensmittelpunkt verloren. Sein Tod bedeutet für uns den Abschied von beiden als treue und großherzig fördernde Mitglieder.
Wollte man über eine Biografie von Franu Müller eine Überschrift setzen, dann müsste sie lauten: „MEHR SEIN ALS SCHEINEN“ mit dem Untertitel „Wirken durch Dienen“.
Schon in früher Jugend hat er seiner Familie in der Landwirtschaft gedient, wie er immer wieder gerne erzählt hat. Er gehörte 40 Jahre der freiwilligen Feuerwehr an. Er hat bis ins Alter seiner Pfarrgemeinde gedient, und er hat sich besonders dort eingesetzt, wo er dem Gemeinwohl dienen konnte. Geradezu leidenschaftlich gefärbt war sein Interesse an der heimischen und auch an fremden Kulturen. Ein Beispiel ist sein helfender Einsatz für die Restaurierung der Heilig-Kreuz-Kirche im Komplex des Hans-Carossa-Gymnasiums. Kultur war der Leitgedanke seiner Freizeit, er war ein Sammler im persönlichen Bereich, wohl angeregt durch seinen Vater. Er hat die Bestände des Museums durch wertvolle Überlassungen bereichert. Auf vielen Reisen diente ihm die Kultur der Reiseziele als das eigentliche Vergnügen. Dieser Luxus war das Gegenstück zu seiner privaten Bescheidenheit.
Bei der Gründung des „Freundeskreises Stadtmuseum Landshut“ hatte er ein Einsatzfeld gefunden, das ihm besonders wertvoll und fördernswert gewesen ist – und dies ist der Grund für unseren ehrenden Nachruf. Wo es eine Gelegenheit zur Hilfe gab, war er dabei. Noch im hohen Alter hat er beim Auf- und Abbau des LANDSHUTfestes mitgeholfen und Bänke und Tische geschleppt. Er hat durch seine großherzige finanzielle Hilfe den erfolgreichen Einsatz des Vereins für die bauliche Förderung einen wesentlichen Anteil geleistet. Ohne ihn wäre es sicherlich nicht so vorwärts gegangen, weil die Finanzhilfe an die Stadt den entscheidenden Schub dargestellt hat.
Sein unentbehrlicher Beitrag und seine ermutigende, unermüdliche Hilfe haben den Freundeskreis dazu gedrängt und veranlasst, ihm die Ehre der Ehrenmitgliedschaft anzutragen. Er hat diese Ehre mit sener typischen Bescheidenheit entgegengenommen. Sie war hochverdient mit seinem WIRKEN durch DIENEN und die Treue seiner Mitgliedschaft. Die Worte, unter dem wir ihn in Erinnerung bewahren werden, heißen: MEHR SEIN ALS SCHEINEN.
(Nach dem Nachruf unseres 1. Vorsitzenden auf der Beerdigungsfeier von Franz Müller)
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