Am 21.11.2025 tagte das Plenum der Stadt Landshut. In dieser Sitzung war eines der Themen die Abstimmung über den Weiterbau des Landshuter Stadtmuseums im Alten Franziskanerkloster. Im Haushalt waren aktuell 16,35 Mill. € für den zweiten Bauabschnitt vorgesehen. Baureferent Johannes Doll erläuterte im Plenum, dass sich der Eigenanteil der Stadt unter Berücksichtigung der Fördermittel (Förderinitiative des Freistaats: „Innen statt Außen“) und Spenden unseres Freundeskreises auf 2,75 Millionen € belaufen würde. Bei Verzögerung des Baubeginns oder keiner Umsetzung würden die bereits für die Planungen verausgabten Mittel in Höhe von 2,8 Millionen € verloren gehen. Beides würde aus Sicht von Johannes Doll für die Stadt teurer kommen als die unmittelbare Umsetzung des Bauvorhabens. Weiterhin wies er daraufhin, dass die mit dem nächsten Bauabschnitt erstellten Büroräume für die Museen der Stadt Landshut im sog. Brücklmayer-Gebäude zu Einsparungen an Mietkosten von jährlich 19.000 € für die Stadt führen würden. Mit dem Bau sollte seiner Empfehlung nach daher bereits 2027 statt 2029 begonnen werden.
In der anschließenden Debatte wurde betont, dass dieses Vorhaben ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung der Kulturstadt Landshut (Helmut Radlmeier CSU) und eine „Win-Win-Situation“ und Glücksfall für die Stadt Landshut (3. Bürgermeisterin Jutta Widmann) seien, was auch in einem weiteren Redebeitrag von Patricia Steinberger (SPD) unterstützt wurde. Oberbürgermeister Alexander Putz (CSU) wies auf die großartige Leistung unseres Freundeskreises hin, der Spenden in dieser außergewöhnlichen Größenordnung zur Verfügung stellen konnte.
Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut ist sehr glücklich über diese Entscheidung des Plenums. Wir bedanken uns bei allen Stadträten und Herrn Oberbürgermeister Alexander Putz sowie den beteiligten Referaten der Stadt Landshut (Referat 1: Referatsleiter Klaus Peißinger, Referat 2: Stadtkämmerer Alois Wagensonner, Referat Bauen und Umwelt: leitender Baudirektor Johannes Doll, Abteilung Kultur: Benedikt Schramm).
Der zweite Bauabschnitt umfasst die Komplettsanierung des Brücklmayer-Anwesens, des westlichen Flügels des äußeren Kreuzgangs mit der Plank-Kapelle und des Innenhofs. Im Erdgeschoss des Gebäudetraktes mit dem Kasimir-Museum erfolgt die Installation eines Technikraums,

Der sogenannte Brücklmayer-Trakt auf der Hofbergseite wird entsprechend komplett umfassend saniert werden. Im Erdgeschoss entsteht das Foyer. Der Eingang an historisch verbriefter Stelle am Fußweg zum Hofberg schräg gegenüber dem KOENIGmuseum wird wiederhergestellt. Zugleich wird der äußere Kreuzgang komplettiert, so dass erstmals seit Jahrzehnten wieder ein Rundgang möglich wird. Im ersten Obergeschoss entstehen hochwertige Ausstellungsräume und im Dachgeschoss wird die Verwaltung untergebracht. Der Innenhof wird vom Foyer aus dergestalt erschlossen, dass er auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums wieder als attraktiver Ort für vielfältige Veranstaltungen genutzt werden kann.
Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.






