Sehr geehrte Mitglieder des Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V.
wir würden uns freuen, aus Ihrem Kreis freiwillige Unterstützung zu finden für folgende Aufgaben:
– dreistündige Ausstellungsaufsicht an einem der Öffnungstage (geöffnet Sa, 12.07., So, 13.07., Di, 15.07., Mi, 16.07., So, 20.07, Di, 22.07., Mi, 23.07., Do, 24.07., jeweils 14:00 – 17:00 Uhr sowie am LANDSHUTfest am Samstag 26. Juli 2025, ab 12:00 Uhr)
– zwei- bis dreistündige Mithilfe beim Aufbau der Ausstellung am Donnerstag, 10. Juli und Freitag, 11. Juli zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr
Die Objekte der kleinen Künstler sind aufgehängt! Dank an die Helfer!
– Mithilfe beim Abbau der Ausstellung am Freitag, 25. Juli (Zeit nach Vereinbarung)
– Mithilfe bei Arbeiten zum Auf- oder Abbau des LANDSHUTfestes (26. Juli vormittags bzw. abends
Sollten Sie zu einer Mithilfe bereit sein, bitten wir um Mitteilung an Franz Schneider (fs.la@t-online.de)
nach zwei ausverkauften und hochgelobten Klassik-Open-Air-Konzerten im vergangenen Jahr veranstalten die Museen der Stadt auch dieses Jahr wieder zwei Konzerte mit Christoph Goldstein. Sie finden diesmal allerdings nicht im Innenhof des LANDSHUTmuseums statt, sondern auf der Wiese im Prantlgarten vor dem KOENIGmuseum. Am Samstag, 2. August, ab 18 Uhr spielt das Niederbayerische Kammerorchester unter Leitung von Christoph Goldstein die „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi.
Vor genau 300 Jahren, im Jahr 1725, hat Vivaldi dieses Werk komponiert. Für jede der Jahreszeiten hat er ein Gedicht geschrieben, das sich als Programm wie ein roter Faden durch die vier äußerst virtuosen Violinkonzerte zieht. Sie zählen zu den erstaunlichsten Werken, die es für Violine und Orchester gibt. Neben den „Vier Jahreszeiten“ erklingen Vivaldis Konzert in d-Moll für zwei Oboen und Orchester, Bachs Konzert für zwei Violinen und Orchester sowie Telemanns Bratschenkonzert. Dabei treten neben Christoph Goldstein (Violine) auch Ariyah Körber (Oboe), Gisela Feder (Oboe) und Mirjam Brauchle (Violine) als Solistinnen bzw. Solisten auf. Bei schlechtem Wetter wird dieses Konzert in den Landshuter Salzstadel in der Steckengasse 308 verlegt.
Am Samstag, 30. August, ab 18 Uhr findet dann das zweite Klassik-Open-Air-Konzert im Prantlgarten statt. Da tritt Christoph Goldstein als Moderator und Geiger gemeinsam mit seinem Duopartner, dem Pianisten Johannes Beham, auf. Sie bringen ein buntes Programm zu Gehör, darunter die Sonate von Johann Baptist Vanhal (1739-1813), Beethovens Sonate G-Dur Op. 30/3, die „Zigeunerweisen“ Op. 20 von Pablo Sarasate sowie Lieblingsstücke der beiden Musiker wie „Salut d’Amour“ von Elgar oder die berühmte Meditation aus der Oper Thaïs von Jules Massenet. Dieses Konzert wird bei schlechtem Wetter ins KOENIGmuseum verlegt.
Karten für beide Konzerte sind ab 30. Juni erhältlich in der Tourist-Info im Landshuter Rathaus (Altstadt 315), telefonisch erreichbar unter 0871 922 050 oder per E-Mail an Tourismus@Landshut.de sowie an der Abendkasse im KOENIGmuseum. Für das Konzert am 2.8. kostet eine Karte 15 Euro, für das Konzert am 30.8. kostet sie 12 Euro. Für Schüler und Schülerinnen, Studierende sowie Menschen mit Schwerbehinderungen gibt es ermäßigte Karten für 10 Euro.
Die Laudatio auf unsere beiden neuen Ehrenmitglieder hielt am 12.03.2025 während unserer diesjährigen Mitgliederversammlung unser Vorstandsmitglied Anke Humpeneder-Graf. Wir möchten nicht versäumen ihre Würdigung dieser beiden Ehrenmitglieder, die sich in höchsten Maße für unseren Freundeskreis über viele Jahre eingesetzt haben, allen Migliedern zugänglich zu machen. Wir danken unser Schriftführerin sehr für ihre so zutreffenden Worte! (AH)
Prof. Dr. Gernot Autenrieth und Dr. Franz Niehoff nach der Ernennung zu Ehrenmitgliedern während unserer diesjährigen Mitgliederversammlung (Foto von Anke Humpeneder-Graf),
Gernot Autenrieth
Gernot Autenrieth, für Deine Arbeit hier in unserem Freundeskreis können wir seit 16 Jahren jeden Tag dankbar sein. Am 19. März 2009 hast Du das Amt übernommen von Deinem Vorgänger und Gründungsvorstand Bernhard Schaub.
Seitdem stehst Du mit Deinem Namen und mit Deinem Gesicht ein für das, was uns wichtig ist und Du beweist es auch mit all dem, was Du tust. Als zu unserem 10-jährigen Jubiläum der damalige Bundespräsident Roman Herzog hier war, hast Du ihn schon empfangen. Damals hat er in seiner spezifisch Landshuter Ruck-Rede im Rathausprunksaal auf unsere Einladung hin die Bedeutung der Kultur gefeiert. Und 2016 haben wir mit Dir an der Spitze den ersten Bauabschnitt des LANDSHUTmuseums eingeweiht und freuen uns seitdem regelmäßig über die wunderbaren Ausstellungen, die dort stattfinden können, derzeit die großartige Aufarbeitung von „Landshut im Nationalsozialismus“.
Ich persönlich, und ich denke, viele hier können sich dem anschließen, bin ein ganz besonderer Fan Deiner Reden und der unnachahmlich charmanten Art, wie Du Deine Gegenüber mit entwaffnender Ehrlichkeit für uns gewinnst. Spitzbübisch und gescheit können wir alle von Dir nicht nur eine Lektion in Sachen respektvoller Diplomatie lernen.
Diese war immer wichtig und wird es wohl auch bleiben. Du hattest viel mit unseren politischen Entscheidern zu tun, mit der Stadtverwaltung und mit den Museumsmitarbeitern. Der Verein selbst ging durch Höhen und Tiefen und sah sich bösen Anfeindungen ausgesetzt. Hier Vorsitzender zu sein, war nicht nur ein Zuckerschlecken.
Du hast das alles hervorragend gemeistert, vielleicht durch die Verknüpfung eines Dir schon immer eigenen Charakterzuges mit einer gesunden Portion Stoizismus und dem, was man Altersweisheit nennt. Letztere hat leider zwei Seiten: die Jahre fordern auch gesundheitlichen Tribut und so haben wir jetzt einen Nachfolger für dich gewählt, einen Mann mit großen Verdiensten, der sich nun in Deinen Schuhen bewähren muss.
Aber so einfach kommst Du uns nicht davon. Wir haben gemeinsam beschlossen, Dich zum Ehrenmitglied des Freundeskreises zu ernennen und Dir somit weiterhin Zugang zu allen unseren Gremien und Sitzungen zu gewähren. Danke, Gernot Autenrieth!
Franz Niehoff
Er wurde Gründungsmitglied, Gründer und eigentlicher Initiator des Freundeskreises. Weil er etwas erkannte: Als er 1996 nach Landshut kam und das praktisch nonexistente Museum in seine Hände gegeben wurde, erkannte er, dass hier ein Schatz ruht, für dessen Hebung es viele, viele tatkräftige Hände und Helfer braucht. Das war die Geburtsstunde des Freundeskreises Stadtmuseum. Franz Niehoff ist es gelungen, als Nordlicht mehr ein Landshuter zu werden als viele andere. Ich als eine seit-Generationen-Landshuterin habe überlegt, warum wir uns mit ihm so verbunden fühlen – natürlich ist es das Interesse für Kunst, für Geschichte, für die Stadtgeschichte, aber was ist es noch? Vielleicht das Katholische, mit dem er so gut nach Niederbayern passt? Vielleicht sein Witz? Der Mann, das haben wir in vielen Jahren der Zusammenarbeit erlebt, ist eine wirkliche Frohnatur, sonst hätte er das hier keinesfalls bis zur Pensionierung durchgehalten.
Im Freundeskreis gehörte er keinem der Gremien an, sondern unterstützte als Begleiter und Berater, war er doch als Museumsdirektor und städtischer Beamter outstanding. Was er geleistet, aber auch ertragen hat, um die Kontinuität der Entwicklung eines Museums für Landshut zu sichern, das würde kaum zwischen zwei Buchdeckel passen. Die Regalmeter meines Archivs dazu habe ich nicht gezählt.
Franz Niehoff, wir danken Dir. Dass Du so ein sonniges Gemüt hast, habe ich schon gesagt, das hast Du gut brauchen können. Aber Du warst es auch, der die wissenschaftliche Museumsarbeit in Landshut eingeführt hat. Dir ist es gelungen, aus Deinen hervorragenden Mitarbeitern ein echtes, ein großartiges Team zu machen. Und uns hast Du immer Input gegeben!
Vor vielen Jahren habe ich in weiter Voraussicht für Dich eine Glückwunschkarte gekauft zur Fertigstellung des LANDSHUTmuseums, darauf steht das oft Goethe zugeschriebene Zitat: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.“ Dir und auch dem Museumsbau wurden in den fast 30 Jahren, die Du in Landshut für das Gedeihen des Museums Sorge trägst, viele Steine in den Weg gelegt. Du hast sie aufgehoben und weiter gebaut in fester Zuversicht. Und auch jetzt hältst Du weiter durch und zu uns.
Nach Deiner Pensionierung gehörst Du inzwischen unserem Kuratorium an, kümmerst Dich um Vorträge, Veranstaltungen und Exkursionen – in so professioneller Manier, wie wir es aus Deiner Zeit als Museumsdirektor kennen.
Die oben genannte Karte habe ich noch und wir alle hoffen und arbeiten weiter am gemeinsamen Ziel. Dich dürfen wir dafür endlich zum Ehrenmitglied dieses Freundeskreises machen. Danke, Franz Niehoff!
Am 29. März2025 führt die Kuratorin Dr. Verena Linseis-Meier um 15 Uhr kleine und große Freundeskreis-Mitglieder durch die Ausstellung im KASiMiRmuseum. Die aktuelle Ausstellung zeigt eine Auswahl der schönsten Kinderbücher der Landshuter Künstlerin, die schon seit vielen Jahrzehnten immer wieder neue Leser finden. Neben den schönen, oft augenzwinkernden und meist gereimten Texten begeistern aber vor allem die einprägsamen Bilder, die mit verschiedenen Techniken immer passgenau auf die jeweilige Altersgruppe gestaltet sind und auch zum Nachahmen einladen. Nicht nur die Geschichten sind mit ihren Themen zeitlos: Wer träumt nicht davon, um die ganze Welt zu reisen oder möchte einmal jemand ganz anderes sein? Oder wer möchte nicht einen Räuberschatz finden? Alltagserlebnisse, Zauberei, Verwandlungen, Wunder, Freundschaften und viel Freiheit, die Welt auf eigene Faust zu entdecken – das alles vermitteln die über 100 Kinderbücher von Marlene Reidel.
Im Anschluss an die Familienführung dürfen Techniken der Künstlerin selbst ausprobiert werden. Der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. bereitet für alle eine Stärkung vor und lädt zum geselligen Austausch ein.
Um Anmeldung wird gebeten bis zum 26.3. per Email an Museen@Landshut.de oder telefonisch unter 0871-9223890
Die Teilnahme ist für Freundeskreis-Mitglieder und alle Interessenten kostenlos.
Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.
2024 haben sich drei engagierte Museumspädagoginnen entschlossen, die lieb gewonnene Tradition von Kasimirs Figurentheater wieder aufzunehmen. Mit den Figuren aus dem Fundus haben Mona Oswald, Eva Nemetz und Katarzyna Mis-Dziarmagowska ein neues Stück entwickelt: „Kasimir und die Zaubermuschel“.
Die Premiere konnte auf dem letzten LANDSHUTfest des „Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.“ im Juli 2024 gefeiert werden – passend zum 10-jährigen Jubiläum des KASiMiRmuseums. Der Freundeskreis hat diese Premiere erst ermöglicht und die Mitglieder des Jugendclubs dürfen die öffentlichen Vorstellungen des Figurentheaters daher kostenlos besuchen.
Von Beginn an waren die öffentlichen Vorstellungen, die einmal im Monat an einem Sonntag stattfinden, jedes Mal rasend schnell ausgebucht, sodass wir nun für jeden Sonntagstermin auf zwei Vorstellungen aufgestockt haben. Zusätzlich kommen nun auch Grundschulen, Kindergärten und Hortkinder in den gebuchten Vorstellungen immer Mittwoch vormittags in den Genuss dieses besonderen Formats und sind begeistert! Wir freuen uns, dass dieses Angebot so hervorragend angenommen wird und so gut bei den jungen Besuchern ankommt!
Das Stück ist eine magische Geschichte über Mut, Freundschaft und Zusammenhalt für Kinder ab 3 Jahren. Es geht natürlich um Kasimir und seine Freundin Rosa. Die zwei verbringen ihre Zeit gerne an einem Weiher. Rosas größter Schatz ist eine Muschel, die sie dort gefunden hat. Kasimir verliert diese jedoch durch ein unglückliches Missgeschick. Da taucht plötzlich ein Fisch auf, der dem verzweifelten Jungen helfen will.
Es beginnt eine Reise durch eine zauberhafte Unterwasserwelt voller Überraschungen und Abenteuer, bei der Kasimir nicht nur auf freundliche Zeitgenossen stößt. Wird es ihm mit Hilfe des Fisches und der Unterstützung der Kinder gelingen, die geheimnisvolle Muschel wieder zu bekommen?
Das Figurentheater spielt immer einmal im Monat an einem Sonntag Nachmittag (5€ pro Kind/Person ab 3 Jahren – für Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. kostenlos). Buchungen für Gruppen bis max. 40 Personen können Sie telefonisch unter 0871-9223890 oder per Email an Museen@Landshut.de vornehmen – auch für Kindergeburtstage. Alle Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Oder melden Sie sich beim Museumsnewsletter an – dann bleiben Sie immer auf dem Laufenden über alle Angebote.
Alle weiteren Infos über das Figurentheater und die Schauspielerinnen finden Sie auf der Museums-Website.
Ein großer Dank gilt in besonderem Maß dem Fotografen Harry Zdera
Der Freundeskreis bedankt sich sehr herzlich bei Frau Dr. Linseis-Meier, die dieses Projekt so exzellent gestaltet und betreut.
Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.
Liebe Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut,
der Vorstand lädt Sie sehr herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 12. März 2025, 19:30 Uhr, im Salzstadel, Steckengasse 308, 84028 Landshut ein. Herr Oberbürgermeister Alexander Putz hat sich freundlicherweise bereit erklärt, ein Grußwort zu sprechen. Darüber hinaus stehen wichtige Neuwahlen für den Vorstand und das Kuratorium an. Außerdem können wir uns auf einen Vortrag von Daniel Schreiber, dem Leiter der Städtischen Museum Landshut, freuen.
Wir laden Sie daher ein, sich zum Stand unserer Bemühungen um eine Fortsetzung des Museumsbaus zu informieren und mit uns zu diskutieren.
Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.
am Mittwoch, 12. März 2025, 19:30 Uhr,
im Salzstadel, Steckengasse 308, 84028 Landshut
Tagesordnung
Begrüßung
Grußwort durch den Oberbürgermeister der Stadt Landshut Alexander Putz
Gedenken der verstorbenen Mitglieder
Bericht zu den Aktivitäten des Vorstands
Kassenbericht
Bericht der Kassenprüfer
Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
Neuwahl des ersten Vorsitzenden des Vorstandes
Neuwahl des Kuratoriums
Verschiedenes
Vortrag von Daniel Schreiber, Leiter der Museen der Stadt Landshut: „Museen der Stadt Landshut. Bestandsaufnahmen und Entwicklungsphantasien. Eine Einladung zum gemeinsamen Träumen.“
Wünsche und Anträge können bis spätestens Mittwoch, den 5. März 2025, schriftlich und mit Begründung über unsere Geschäftsstelle eingereicht werden. In der Hoffnung, Sie auf unserer ordentlichen Mitgliederversammlung für das vergangene Jahr 2024 begrüßen zu können, verbleiben wir
Zu Beginn die Frage wie immer: Wie steht es um den Weiterbau des LANDSHUTmuseums? Mehrere Kontakte mit der Stadtspitze konnten keine konkreten Zusagen erzielen. Die entscheidende Zustimmung des Stadtrates kann nicht erzwungen werden. Die Zusage weiterer Spendengelder in Höhe von 1,3 Millionen Euro hilft da nicht weiter. Das bereitliegende Geld wird der Stadt bei Bedarf für die weiteren Planungen überwiesen. Allerdings ist zu hören, dass im Baureferat unverändert regelmäßige Planungssitzungen stattfinden. Es wird weiter für das Gesamtprojekt geplant. Die Stadt ist also nicht untätig, investiert Aufwendungen für Personal und leistet dadurch geldwerte Arbeit, ohne unseren Finanzbeitrag anzufordern. Aber dennoch: Die Zeit läuft gegen uns mit Inflation und stetigen Kostensteigerungen.
Als positives Signal in eine kulturell erstarkende Zukunft ist aber die Umstrukturierung der Stadtverwaltung im Kulturbereich zu werten. Mit Benedikt Schramm wurde ein Abteilungsleiter Kultur eingestellt, der die Bereiche Museum, Theater, Musikschule und Bücherei zusammen denken und kulturelle Konzepte erarbeiten soll. Als Gesamtmuseumsleiter konnte unser Freundeskreis Anfang des Jahres Daniel J. Schreiber begrüßen. Ihm unterstehen, besonders nach dem kürzlichen Weggang von Dr. Alexandra von Arnim, die Museen der Stadt Landshut, das LANDSHUTmuseum, die Heiliggeistkirche, das KASIMIRmuseum und das KOENIGmuseum.
Wir haben mit Herrn Schreiber wieder einen tatkräftigen, kompetenten und sympathischen Museumsleiter bekommen. Dabei kann er sich auf die Kompetenz und Initiativen des vorhandenen hoch qualifizierten Museums-Teams stützen. Jeder Mitarbeiter im Museum erwies sich als eine Quelle besonderer Inspiration:
Frau Dr. Danzer kuratierte die wichtige und sehr erfolgreiche Ausstellung „Landshut im Nationalsozialismus“ mit vielen begleitenden Vorträgen, die unser Freundeskreis finanziell unterstützen konnte. Auch zum jüngst erschienenen Katalog konnten wir wesentlich beitragen. Frau Dr. Linseis-Meier zeichnet für die Ausstellung im KASIMIRmuseum „Marlene Reidel. Seitenweise Leben. Ihre schönsten Kinderbücher“ verantwortlich und Thomas Stangier kuratierte die aktuelle Ausstellung samt Katalog über die Glaubenswelt in der Übergangszeit vom Barock in die Säkularisation, „Glaubenseifer – Glaubenszweifler“. Annette Klöpfer war immer und überall eine zentrale und wichtige Station im Gefüge der Arbeit. Daniel Schreiber selbst präsentierte „Bernhard Kühlewein im Großformat“ und organisierte zusammen mit Benedikt Schramm die Rathaus-Ausstellung rund um die Scully-Fenster in der Martinskirche.
Auf alle diese großartigen Ausstellungen durfte der Freundeskreis für seine Arbeit zurückgreifen, als Mitläufer und Helfer. Denn wir konnten ein neues Format zuverlässig etablieren: Für Sie und Ihre Freunde bieten wir im monatlichen Rhythmus Führungen an, die auch den Kontakt der Mitglieder untereinander und mit den Museen fördert. Es fanden Führungen durch die genannten Ausstellungen statt, dazu der von Dr. Verena Linseis-Meier ins Leben gerufene Infotainment-Abend „Moritat im Alten Franziskanerkloster“ mit anschließenden Stehempfängen mit Kleingebäck und Getränken. Die Museen boten die kulturelle Substanz und der Freundeskreis lieferte die Ausstattung des Stehempfanges. Dabei wurden wir wie immer großzügig unterstützt von der Bäckerei Mareis und dem Weinhaus Deutter. Alle diese Angebote wurden mit großem Interesse und Zulauf aufgenommen.
Auch heuer veranstaltete der Freundeskreis wieder das LANDSHUTfest – diesmal bei glühender Hitze. Der Kinderchor von Kuratoriumsmitglied Susanne Kaiser brachte herzliche Freude in das Programm. Beim Kasimir-Wettbewerb konnte Frau Dr. Linseis-Meier Schulklassen mit hoch verdienten Preisen prämieren. Vielen Dank den Organisatoren! Herr Tewes führte in diesem Zusammenhang durch die Reidel-Ausstellung. Die Musikgruppen „Dixie to Go“ und „Lieblingsstück“ steuerten Freude an der Musik bei. Unser zweiter Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger sprach die Grußadresse für die Stadt. Der Fotograf Peter Litvai war heuer unser Plakatkünstler. Dafür danken wir herzlich. Mitglieder und Freunde des Freundeskreises sorgten für Speis und Trank. Je nach anstehenden Themen fluktuierten Zahl und Zusammensetzung der Besucher. Die offene Kreativwerkstatt von Frau Dr. Linseis-Meier und Frau Dr. Danzer war jedoch permanent in voller Aktion.
Die Museums-Exkursion nach Nürnberg ins Germanische Nationalmuseum (GNM) war ebenfalls ein erfreulicher Erfolg. Dr. Franz Niehoff hatte perfekt organisiert und unser Kuratoriumsmitglied und Sammlungsleiterin im GNM, Dr. Angelika Hofmann, gestaltete das wissenschaftliche Programm. Hauptthema war die Ausstellung „Die letzte Fahrt. Das Wagengrab von Essenbach“ um das vor einiger Zeit in Essenbach ausgegrabene bronzezeitliche Prunkgrab und dessen kulturelle Epoche. Zweites Thema war „Hello Nature“ als ökologisches Highlight. Es war ein rundum gelungenes Unternehmen.
Das Jahr 2024 war also durchaus ereignisreich für den Freundeskreis. Bei seinen monatlichen Sitzungen konnte sich der Vorstand wesentlich auf den Sachverstand weiterer Mitglieder stützen: Jürgen Siegel, Annette Kloepfer, Thomas Stangier, Daniel Schreiber und Dr. Franz Niehoff. Unser Kuratorium erwies sich erwartungsgemäß unter der Leitung von Franz Schneider als sehr hilfreiche Ideenquelle.
Auch die gute Verwaltung, ohne die nichts glatt und effektiv läuft, darf nicht unerwähnt bleiben. Unsere Verwaltung im Museum erfüllt diese Voraussetzungen so gut gelaunt, dass man gerne bei Petra Mantler und Susanne Graßl anruft. Aus diesem Umfeld heraus hat Susanne Graßl mit Ihrem Mann ein sehr gelungenes Picknick-Konzert im Innenhof des alten Franziskanerklosters mit der Peter Papritz Band veranstaltet und daraus für den Freundeskreis klingelnden Gewinn erwirtschaftet. Hut ab! Ebenso effektiv und liebenswürdig agiert für uns Martina Zelzer und ihre Umgebung im Büro der Förderer.
Leider verstarb in diesem Jahr unser Ehrenmitglied Franz Müller. Er hatte sich in vielen Bereichen für seine Heimatstadt Landshut engagiert und war insbesondere einer der ganz großen Unterstützer unseres Freundeskreises und der Idee zum Bau eines Stadtmuseums in Landshut. Sein Tod hat uns alle sehr getroffen.
Auch in seinem Sinne aber engagieren wir uns weiter. Wir danken den Museen für ihre Arbeit, erfreulich auch im Kontakt mit dem neuen Chef der Museen, Daniel Schreiber. Wir freuen uns auf die Fortführung dieser Arbeit. Wir erhoffen sehnlich den Erfolg unserer guten Argumente zum Weiterbau des Museums. Wir müssen diese Argumente in werbende Aktivität für neue Mitglieder umsetzen. Sprecht Eure für Kultur begeisterteren Bekannten an, um sie zur Mitgliedschaft zu bewegen!
Zum Ende des Jahres wünschen wir frohe, erfüllte Festtage und ein heiles und gesegnetes Neues Jahr.
Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut
der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e. V. möchte Sie bereits zu Beginn des neuen Jahres wieder sehr herzlich zu einer exklusiven Führung durch die Ausstellung „Glaubenseifer – Glaubenszweifler“ in der Heiliggeist Kirche in Landshut einladen.
Büßerzelle der Anna Catharina Cäcilia Märy: Kreuzträgerin, um 1750, Museen der Stadt Landshut, Inv.-Nr.1756
Es ist eine Ausstellung über Religiosität, Aufklärung und Säkularisation am Beispiel Landshuts in der Zeit des allgemeinen Epochenumbruchs in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die gesellschaftlichen Veränderungen an der Schwelle zur Moderne änderten sich in dieser Zeit radikal. Nicht zuletzt erfuhr das Verhältnis von Herrscher und Untertanen aufgrund der Frage nach der Relevanz des Religiösen eine harte Belastungsprobe. Zweifel an der religiösen Gesinnung führten im Staatsdienst zu Berufsverbot. Anhand ausgewählter Landshuter Lebensläufe gelingt es, diese Zeitenwende nachzuempfinden.
Der Kurator der Ausstellung, Herr Thomas Stangier, wird uns persönlich durch diese Ausstellung führen.
Termin: Samstag, der 11. Januar 2025 um 14:00 Uhr Ort: Heiliggeist Kirche in Landshut
Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir im Café 113 in der Ländgasse zu einem Treffen mit Ihnen ein.
Bitte melden Sie sich telefonisch unter 0871-9223890 oder per Email an Museen@Landshut.de bis zum 08.01.2025 an.
Gern können Sie auch interessierte Freundinnen und Freunde mitbringen. Wir freuen uns, Sie bei dieser Führung im neuen Jahr begrüßen zu können.
Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.
Ingrid Barthel übergibt zwei großformatige Farbzeichnungen von Michael Lange an den Freundeskreis Stadtmuseum
Auf dem Bild (v.l.n.r.): Anke Humpeneder-Graf, Ingrid Barthel und Fritz Merk bei der Übergabe mit den beiden Boxclub-Bildern von Michael Lange (Foto: Peter Barthel).
Auch in Ismaning kam das Juni-Hochwasser in den Kellern an. Dem Freundeskreis Stadtmuseum hat das nun zu einer unerwarteten Spende verholfen. Weil die beiden Boxclub-Bilder von Michael Lange so große Formate haben, hatte Ingrid Barthel sie erstmal nicht aufhängen können. So warteten sie im Keller ihres Hauses auf eine spätere Möglichkeit. Bis das Hochwasser kam und der gesamte Keller ganz schnell leergeräumt werden musste. Aber obwohl der inzwischen wieder gut durchgetrocknet ist – für die schönen Bilder wollten die Barthels doch lieber eine dauerhaft sichere und gute Lösung schaffen. Und so entschieden sie sich, die Arbeiten an den Freundeskreis Stadtmuseum zu spenden, der sicherstellen kann, dass sie im Museum gut gelagert und auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.
Die beiden Vorstandsmitglieder Anke Humpeneder-Graf und Fritz Merk nahmen die Bilder im Haus der Spender in Empfang und erfuhren so auch die interessante Geschichte dieser Werke aus Langes Bilderserie über den Boxclub SC Bavaria 20 Landshut aus dem Jahr 1989. Denn deren eigentlicher Platz war das Präsidentenbüro der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Als Präsident Prof. Dr. Gerhard Fuchs, der zugleich Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks war, in den Ruhestand ging, vererbte er die Bilder seiner Kollegin Ingrid Barthel, deren Büro schräg gegenüber lag. Ein Grund dafür war, dass die gebürtige Achdorferin einst Schülerin von Michael Lange war und Fuchs um deren Wertschätzung für die Bilder ihres Lehrers wusste.
Die Freundeskreis-Vorstände bedankten sich bei der Übernahme herzlich bei Ingrid Barthel und freuten sich darüber, dass der Verein auf der Suche nach „einem guten Aufenthaltsort für die Bilder“, wie Barthel sagte, von der Spenderin angesprochen wurde. Erstmal wandern die Bilder nun in die kundigen Hände von Diplomrestauratorin Anette Klöpfer, die in den Museumsdepots alle Exponate fachlich betreut. Möglicherweise können sie schon in der bereits in Vorbereitung befindlichen Boxclub-Ausstellung im kommenden Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
(Text: Anke Humpeneder-Graf)
We use cookies on our website to give you the most relevant experience by remembering your preferences and repeat visits. By clicking “Accept”, you consent to the use of ALL the cookies.
This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may affect your browsing experience.
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.