Kuratorenführung am 13.3., 11 Uhr, zur neuen Ausstellung „Glücksscherben“ in Heiliggeist

Claude Champy, Grand Plat Foto: Toni Ott

Was bedeutet Glück: für einen Sammler von außergewöhnlicher Keramik? Für ein Museum, dem der Sammler seine Werke schenkt? Das vermittelt der Kunsthistoriker Thomas Stangier, M.A., bei seiner Führung am Sonntag, 13.3., um 11 Uhr durch die neue Ausstellung „Glücksscherben“ in Heiliggeist. Dort werden exklusive Werke des Keramik-Sammlers Rudolf Strasser völlig neuartig präsentiert. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; eine Anmeldung ist erforderlich bis 11.3. per Mail an museen@landshut.de oder telefonisch unter 0871 9223890.

Preis: 4 Euro pro Person (Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum e.V. bei Vorlage des Mitgliedsausweises frei).

Für den Museumsbesuch und die Führung gilt derzeit die 3G-Regelung. Zur Führung mitzubringen sind daher ein Corona-Impf- oder ein Genesenennachweis oder ein aktuelles negatives Schnelltestergebnis.

„Wir bemalen unsere eigene Schützenscheibe!“

Workshop in den Faschingsferien im KASiMiRmuseum

Am Donnerstag, 3. März, trafen sich 12 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 6 und 11 Jahren, um im KASiMiRmuseum ihre eigene Schützenscheibe zu bemalen. Dieses Workshop-Angebot gehört zum interaktiven Begleitprogramm der aktuellen Schützenscheiben-Ausstellung im LANDSHUTmuseum. Nach einer Kurzführung mit Dr. Doris Danzer ging es ans Zeichnen und Malen. Die Künstlerin Ute Haas hat die Kinder dabei unterstützt und wichtige Tipps gegeben. Anschließend durften alle Teilnehmer*innen ihre Treffsicherheit an Schieß- und Wurfbuden testen, die im KASiMiRmuseum aufgebaut waren. Am Ende nahm jedes Kind seine ganz individuelle Scheibe mit nach Hause.

Dieser Workshop wird während der Laufzeit der Ausstellung immer wieder angeboten. Termine finden Sie auf der Homepage der Museen:

https://landshutmuseum.museen-landshut.de/veranstaltungen/

Hier ein paar Impressionen von der künstlerischen Vielfalt an Schützenscheiben, die an diesem Nachmittag entstanden sind:

TV-Beitrag zum Workshop „Wir bauen unsere eigene Schießbude!“

Zur aktuellen Schützenscheiben-Ausstellung im LANDSHUTmuseum gibt es ein interaktives Begleitprogramm für Kinder und Jugendliche. Am 19.2. fand der Workshop „Wir bauen unsere eigene Schießbude“ statt. Begleitet hat ihn Niederbayern-TV. Hier der Link zum Fernsehbeitrag:

https://landshut.niederbayerntv.de/mediathek/video/workshop-im-kasimirmuseum-schiessbuden-bauen/

Der Schießbuden-Workshop wird bis zum Ende der Ausstellung Anfang Oktober immer wieder angeboten. Die nächsten Termine sind Samstag, 2.4., 14 bis 16 Uhr sowie Donnerstag, 14.4., 10 bis 12 Uhr (Osterferien).

Weitere Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche zu dieser Ausstellung sind: „Wir bemalen unsere eigene Schützenscheibe“ und „Preisschießen mit dem Lichtgewehr“. Termine zu diesen Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage der Museen: https://landshutmuseum.museen-landshut.de/veranstaltungen/

Veranstaltungen der Museen der Stadt Landshut für große und kleine Museumsfreunde

Die Museen der Stadt Landshut haben für die nächsten Wochen insbesondere im Bereich der Museumspädagogik ein tolles Programm aufgelegt, das hoffentlich viele unserer Mitglieder nutzen werden.

Stadträte besichtigen Museumsanlage

Einladung des Freundeskreises Stadtmuseum fand große Resonanz

Zahlreiche Stadtratsmitglieder folgten am Wochenende der Einladung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V., sich selbst ein Bild von der baulichen Situation des LANDSHUTmuseums zu machen. Zwei Flügel des Alten Franziskanerklosters sind dort für den zweiten Bauabschnitt vorbereitet.

Thomas Stangier zeigt den anwesenden Stadträten Teile der Stadtgeschichte, wie sie sich auf den Scheiben des ältesten Landshuter Schützenvereins niedergeschlagen haben.

Zunächst führte der stellvertretende Museumsleiter Thomas Stangier durch die Ausstellung von Schützenscheiben und sprach vom Zukunftskonzept des LANDSHUTmuseums, welches Landshuter Vereine, die Teil der Stadtgeschichte sind, mit in die Ausstellungsplanungen einbezieht. Anette Klöpfer, Diplom-Restauratorin der Museen, öffnete den Stadträten dann Räume des Alten Franziskanerklosters, die der Öffentlichkeit bislang nicht zugänglich sind. Obzwar die Planungen der Architekten, die baulichen Befunduntersuchungen und auch die Baugenehmigung bereits vorliegen, verzögerte sich der Baubeginn des zweiten Abschnittes bislang.

Der Weg führte durch den Süd- und den Ostflügel des unter Denkmalschutz stehenden mittelalterlichen Klostergebäudes und über alle drei Ebenen hinauf bis unters Dach. Dort soll das immer noch provisorisch betriebene Kasimir-Kindermuseum seinen endgültigen Platz bekommen, ebenso die Museumsverwaltung.

Der Freundeskreis-Vorsitzende Gernot Autenrieth, der auf zahlreiche von dem mitgliederstarken Verein unterstützte und finanzierte Projekte hinweisen konnte – darunter auch die Ertüchtigung des für Konzerte genutzten Innenhofes des Klosterkreuzgangs – freute sich sehr über viel positive Resonanz. Er appellierte an die Stadträte, in deren Händen die Entscheidung für den Fertigbau des LANDSHUTmuseums liegt, grünes Licht zu geben. Durch die enormen öffentlichen Förderzusagen und den aus der Bürgerschaft für den Weiterbau eingeworbenen Spendenpool des Vereins in Millionenhöhe, sollte das ohne allzu große Belastung für die Stadtkasse möglich sein.

Kuratorenführung zur „Schützenscheiben-Ausstellung“ am Sonntag, 30.1.2022, um 15 Uhr, im LANDSHUTmuseum


Stadtgeschichte ganz unkonventionell vermittelt die neue Ausstellung zu Schützenscheiben im LANDSHUTmuseum.
Der Kunsthistoriker Thomas Stangier M.A. führt am Sonntag, 30.1.22, um 15 Uhr durch diese von ihm konzipierte Schau.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; eine Anmeldung ist erforderlich per Mail an museen@landshut.de oder telefonisch unter 0871 9223890.
Preis: 4 Euro pro Person (Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum e.V. bei Vorlage des Mitgliedsausweises frei)

Schützenscheibe von Erich Arndorfer, 1997
Foto: Clemens Mayer


Für den Museumsbesuch und die Führung gilt derzeit die 2G-plus-Regelung.
Zur Führung mitzubringen sind daher ein Corona-Impf- oder Genesenennachweis sowie ein aktuelles negatives Schnelltestergebnis.
Die Nachweispflicht eines negativen Schnelltests entfällt für Personen, die einen vollständigen Impfschutz durch die sog. »Booster-Impfung« nachweisen können.
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind von der Nachweispflicht einer Impfung und eines Schnelltests befreit.

Ehrenscheibe zum Königsbesuch

Helmut Radlmeier übergibt dem Freundeskreis Stadtmuseum eine historische Schützenscheibe

Im LANDSHUTmuseum bekommt die Bevölkerung in den nächsten Monaten die Möglichkeit, Zeitgeschichte auf einem ganz besonderen künstlerischen Trägermaterial zu erleben: Auf Schützenscheiben. Ausstellungsmacher Thomas Stangier hat in den vergangenen Wochen rund 80 Schützenscheiben der Königlich-privilegierten Feuerschützengesellschaft Landshut 1425 e.V. in ein neues, interessantes und überaus aufschlussreiches Licht gerückt. Kaum zu glauben, was alles seinen Niederschlag auf den runden Holzscheiben gefunden hat und welche spannenden Ereignisse einen Anlass zum Festschießen hergaben!

Übergabe der Schützenscheibe (v.l.n.r.): Anette Klöpfer, Thomas Stangier, Prof. Dr. Gernot Autenrieth, Helmut Radlmeier, Prof. Dr. Axel Holstege, Anke Humpeneder-Graf

Nun hält bald eine weitere Scheibe Einzug in das Museum: Helmut Radlmeier, Landtagsabgeordneter der Region, hat aus seiner privaten Sammlung von Zeugnissen aus der Landshuter Vergangenheit dem Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. eine Schützenscheibe übereignet, der sie getreu seinem Satzungszweck den Museen zur Ausstellung überlässt. Die Ehrenscheibe, die anlässlich des Besuches von König Ludwig I und seiner Frau Königin Therese von Bayern in Landshut entstand und beim gemeinsamen Festschießen am 15. Oktober 1830 zum Einsatz kam, ist eines der Stücke der Königlich-privilegierten Feuerschützen, die später in Privatbesitz kamen. Noch 1887 wurde die Scheibe von Anton Kalcher beim Schützenverein verortet.

Das Königspaar war am Abend davor zum Namensfest der Königin auf einem Ball mit der Landshuter Bürgerschaft im Rathaussaal. Am nächsten Morgen dann fand das Schießen mit dem König statt. Radlmeier übergab die von ihm auf einer Auktion erstandene Scheibe in Anwesenheit der Freundeskreis-Vorstände Gernot Autenrieth, Axel Holstege und Anke Humpeneder-Graf gleich an die Verantwortlichen des Museums. Diplom-Restauratorin Anette Klöpfer wird die Scheibe untersuchen und von Verschmutzungen reinigen, damit sie dann Einzug in das Museum im Kreuzgang halten kann. (AHG)

Mal-Workshops mit Ute Haas zu „Winter im Licht“ für Kinder und Erwachsene

Zur Studio-Ausstellung ›Winter im Licht‹ in Heiliggeist mit Werken des Landshuter Malers Bernhard Kühlewein bietet die Künstlerin zwei Mal-Workshops an:
Am Sonntag, 28.11., von 14 bis 17 Uhr für Erwachsene mit dem Titel „Farbklang des Winters“. Beginn ist um 14 Uhr mit einer Besichtigung der Ausstellung zu den Winterbildern Bernhard Kühleweins in der Heiliggeistkirche. Im Anschluss daran experimentieren die Teilnehmenden mit Acrylfarbe und Collage-Elementen und malen ein Winterbild nach eigener Empfindung, zwischen Gegenstand und Abstraktion. Ende ist um 17 Uhr im KASiMiRmuseum/LANDSHUTmuseum. Leinwände und Pinsel müssen selbst mitgebracht werden, Details hierzu bei Anmeldung bzw. direkt zu erfragen bei Ute Haas unter: 0176 28579367.

Eine Anmeldung ist bis 26.11.21 erforderlich unter museen@landshut.de oder telefonisch unter: 0871 922 38 90. Preis: 8 € pro Person (Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum e.V. bei Vorlage des Mitgliedsausweises frei).

Am Mittwoch, 5.1.22, von 14 bis 17 Uhr für Kinder von 6 bis 12 Jahren mit dem Titel: „Welche Farben hat der Winter?“. Nach Besichtigung der Ausstellung kleben, gestalten und malen wir selbst ein tolles Winterbild mit Wachskreide, Acrylfarben und Collageelementen. Beginn ist um 14 Uhr in der Heiliggeistkirche, Ende um 17 Uhr im KASiMiRmuseum/LANDSHUTmuseum. Bitte eigene Pinsel mitbringen!

Eine Anmeldung ist bis 3.1.22 erforderlich unter museen@landshut.de oder telefonisch unter: 0871 922 38 90. Preis: 8 € pro Person (Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum e.V. bei Vorlage des Mitgliedsausweises frei).

Mit Gruselfaktor: Die Taschenlampenführungen im LANDSHUTmuseum

Seit 2020 finden sie in den dunklen Wintermonaten statt: Die Taschenlampenführungen für Kinder von 6 bis 12 Jahren im LANDSHUTmuseum. Und sie erfreuen sich stets sehr großer Beliebtheit. Alle Führungen waren bisher ausgebucht. Aber worum geht es bei den Führungen eigentlich?

Die Kinder gehen den spannenden Fragen nach: Was passiert eigentlich in einem Museum, wenn abends die Lichter ausgehen? Welche Geheimnisse verbergen sich im LANDSHUTmuseum? Die Franziskanermönche haben doch bestimmt versteckte Botschaften hinterlassen: Auf Malereien an den Wänden, in den Wappenzeichen der Schlusssteine im Gewölbe. Möglicherweise auch einen Schatz? Spukt es auf dem ehemaligen Friedhof im Innenhof? Wird die Ritterrüstung in der Vitrine lebendig? Das gilt es herauszufinden.

Bewaffnet mit der Taschenlampe begeben sich die Kinder auf eine detektivische Zeitreise durch die Geschichte des ehemaligen Franziskanerklosters, in dem heute das Museum untergebracht ist. Die Führungen eignen sich aber nur für diejenigen, die sich ohne Eltern ins Museum trauen. Wer ist so mutig?

Die Führung kostet jeweils 4 Euro pro Kind, Mitglieder des Kinder- und Jugendklubs des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. haben bei Vorlage des Mitgliedsausweises freien Eintritt.

Anbei Impressionen von den letzten Führungen am 29.10. und 12.11.2021 (Fotos: Doris Danzer).

Führung zu „Nationalsozialismus in Landshut“

Am Samstag, 20. November 2021, um 15 Uhr führt die Historikerin Dr. Doris Danzer zum Thema „Nationalsozialismus in Landshut“. Sie erläutert historische Begebenheiten an ausgewählten Orten in der Innenstadt. Die Führung dauert ca. 1,5 Stunden und findet weitgehend im Freien statt. Es gilt die 2G-Regel. Treffpunkt ist um 15:00 Uhr im LANDSHUTmuseum. ​​​​​​​Preis: 4 Euro (Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. frei). Eine Anmeldung ist bis 18.11.2021 erforderlich unter Telefon 08 71 / 9 22 38 90 oder per E-Mail museen(at)landshut.de