Einladung zur Führung durch die Ausstellung KAMPF – KUNST – GESCHICHTE

Der Boxclub SC Bavaria 20 Landshut und seine Wegbegleiter:

Zeichner Michael Lange und Fotografin Christine Vinçon

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie und Ihre Freunde mit Interesse am Freundeskreis Stadtmuseum Landshut sehr herzlich zu einer besonderen Führung durch die Ausstellung:

KAMPF – KUNST – GESCHICHTE

Der Boxclub SC Bavaria 20 Landshut und seine Wegbegleiter:

Zeichner Michael Lange und Fotografin Christine Vinçon

im LANDSHUTmuseum in Landshut ein. Sie werden mit Frau Dr. Doris Danzer die Gelegenheit zu einer Begehung der von ihr kuratierten Ausstellung mit Erläuterungen aus erster Hand bekommen. Michael Lange wird sie dabei begleiten.

Im Anschluss laden wir Sie und Ihre Freunde wieder dazu ein, mit uns bei kühlen Getränken und Gebäck über die gewonnenen Erkenntnisse ins Gespräch zu kommen.

Termin: Samstag, den 4. Juli 2026 um 15:00 Uhr

Ort: LANDSHUTmuseum

Plakat zur Ausstellung (Museen der Stadt Landshut)

Die Museen der Stadt Landshut beschreiben die Ausstellung wie folgt:

Seit 24. Mai dreht sich im Erdgeschoss des LANDSHUTmuseums alles ums Boxen.

Warum?

Der Boxclub SC Bavaria 20 Landshut ist einer der ältesten Boxvereine Deutschlands und Bayerns: Er besteht seit 23. Mai 1920.

Seit 1988 ist der Landshuter Zeichner Michael Lange dort Mitglied. Bald nahm er zum Training Papier und Stift mit.

Die Fotografin Christine Vinçon hielt seit Ende der 1990er Jahre mit ihrer Kamera Boxkämpfe fest.

Ergebnisse der langjährigen künstlerischen Auseinandersetzung der beiden mit dem Boxsport zeigt diese Ausstellung.

Was fasziniert Künstler wie Lange und Vinçon an diesem Sport?

Warum gilt Boxen als eine der anspruchsvollsten Sportarten?

Wieso hat Boxen mit so vielen negativen Vorurteilen aus der Bevölkerung zu kämpfen?

Und inwiefern leistet der Boxclub SC Bavaria 20 seit Jahren erfolgreich soziale und integrative Arbeit?

Bitte melden Sie sich telefonisch in unserem Sekretariat (Martina Zelzer) unter 0871 22 918 oder per Email an info@freundeskreis-stadtmuseum.de bis zum 01.07.2026 an.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und verbleiben mit herzlichen Grüßen

Der Vorstand

Hier noch ein Link zu einem ausführlichen Artikel in der Süddeutschen Zeitung zu dieser Ausstellung: https://www.sueddeutsche.de/bayern/niederbayern-landshut-museum-ausstellung-boxen-sc-bavaria-li.3489789

„Handwerk und Humanität – Walter Heufelder zum Hundertsten“. Eine Führung mit dem Kurator Dr. Thomas Stangier für unsere Mitglieder

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie und Ihre Freunde mit Interesse am Freundeskreis Stadtmuseum Landshut sehr herzlich zu einer besonderen Führung durch die Ausstellung:

Handwerk und Humanität – Walter Heufelder zum Hundertsten

im KOENIGmuseum in Landshut ein. Sie werden mit Dr. Thomas Stangier die Gelegenheit zu einer Begehung der von ihm kuratierten Ausstellung mit Erläuterungen aus erster Hand bekommen.

Termin: Samstag, der 30. Mai 2026 um 15:00 Uhr

Ort: KOENIGmuseum

Die Museen der Stadt Landshut beschreiben den Direktor der Landshuter Keramikschule und die Ausstellung wie folgt:

Das schöpferische Tun und die Ausbildung des keramischen Nachwuchses – damit sind die wesentlichen Triebfedern im Leben von Walter Heufelder benannt, der Anfang des Jahres seinen hundertsten Geburtstag feiern konnte!

In Landshut hat sich Walter Heufelder als Direktor der Keramikschule von 1975 bis 1988 bleibende Verdienste erworben. Rund zwei Jahrzehnte als Fachlehrer für Keramik und Leiter des Lehrbereichs Keramik an der Fachhochschule Köln lagen da bereits hinter ihm. Seine Einstellung zum Handwerk war bestimmt von der Überzeugung, dass der Mensch erst im Schöpferischen wesenhaft zur Entfaltung komme. Als Lehrer hatte er bei der Arbeit mit Kopf und Hand daher immer den ganzen Menschen im Blick.

Die aktuelle Studioausstellung im KOENIGmuseum macht erstmals die Schenkung von knapp fünfzig Arbeiten bekannt, die Walter Heufelder aus Verbundenheit mit der Stadt Landshut den Museen 2025 übergeben hat. Ergänzt um Leihgaben aus der Neuen Sammlung in München zeichnet die Ausstellung die wesentlichen Etappen seiner künstlerischen Entwicklung über fünf Jahrzehnte nach.

Walter Heufelder ist eine der Hauptfiguren der deutschen Studiokeramik, die in der jungen Bundesrepublik in den 1960er Jahren Anerkennung fand. Die Entdeckung des Gefäßes als Medium künstlerischen Ausdrucks ist ein Phänomen der Wirtschaftswunderjahre. Es war dieselbe Zeit, als Fritz Koenig der internationale Durchbruch gelang. Vor seinem Studium an der Münchener Akademie der Bildenden Künste hatte er sich zunächst als Schüler an der Keramikschule eingeschrieben.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie und Ihre Freundinnen und Freunde zu einem gemeinsamen Treffen ein.

Bitte melden Sie sich telefonisch in unserem Sekretariat (Martina Zelzer) unter 0871 22 918 oder per Email an info@freundeskreis-stadtmuseum.de bis zum 22.05.2026 an.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und verbleiben mit herzlichen Grüßen

Der Vorstand

„Willkommener Gast“ – Impressionen von der Führung mit Noemi Frattini durch die Ausstellung im KOENIGmuseum

Kurz vor dem Ende der Ausstellung „Willkommener Gast“ bekamen die Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut am 28.02.2026 die Gelegenheit in die hyperrealistische Kunst von Patricia Piccinini und die abstrakte Kunst von Fritz Koenig einzutauchen. Größer kann der Gegensatz im künstlerischen Ausdruck nicht sein und doch lassen sich viele Gemeinsamkeiten finden, die von Noemi Frattini bei ihrer ausgezeichneten Führung dargelegt wurden. Am Schluss blieb noch Zeit, die vielen Eindrücke und Erkenntnisse zu diskutieren.

The Welcome Guest, 2011
Sanctuary, 2018
The Strength of one Arm, 2009
(Bilder von Anke Humpeneder-Graf und Axel Holstege)

Einladung zur Führung durch die Ausstellung „Patricia Piccinini. Willkommener Gast“ im KOENIGmuseum 

Liebe Mitglieder,

 Sie und Ihre Freunde mit Interesse am Freundeskreis Stadtmuseum Landshut sind sehr herzlich zu einer besonderen Führung durch die Ausstellung

„Patricia Piccinini. Willkommener Gast“

im KOENIGmuseum in Landshut eingeladen. Sie werden mit Daniel J. Schreiber, dem Leiter der Städtischen Museen, die Gelegenheit zu einer Begehung der Ausstellung mit Erläuterungen aus erster Hand bekommen.

Termin: Samstag, der 28. Februar 2026 um 15:30 Uhr

Ort: Koenigmuseum

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie und Ihre Freundinnen und Freunde zu einem gemeinsamen Treffen ein.

Bitte melden Sie sich telefonisch in unserem Sekretariat (Martina Zelzer) unter 0871 22 918 oder per Email an info@freundeskreis-stadtmuseum.de bis zum 23.02.2026 an.

Foto: Museen der Stadt Landshut

Seit dem 25. Oktober 2025 präsentiert das KOENIGmuseum die Ausstellung „Patricia Piccinini. Willkommener Gast“. Die Werkschau der zeitgenössischen australischen Bildhauerin ermöglicht an einigen Stellen einen Dialog mit den plastischen Arbeiten Koenigs. Die beiden Positionen könnten nicht unterschiedlicher sein. Fritz Koenig (1924 – 2017) gehört dem abstrakten Informel der Nachkriegszeit an. Piccinini (geb. 1965) ist eine jüngere Vertreterin der Hyperrealisten, einer Bewegung, die seit den 1960er Jahren auf kritische Distanz zur Abstraktion geht. Beide plastisch bildenden Künstler vereint jedoch das Interesse an Mischwesen.

Die australische Künstlerin hat mit ihren lebensecht wirkenden Hybriden aus Mensch, Tier, Pflanze und Maschine in den letzten fünfzehn Jahren weltweit für Aufsehen gesorgt. Nach Singapur, Wien, Stockholm und Halle ist nun Landshut die nächste Station einer weltweiten Tournee dieser außergewöhnlich faszinierenden Künstlerin.

Hier wirft sie ein neues Licht auf den berühmten Landshuter Bildhauer. Auch sein Werk ist von Mischwesen bevölkert. Diese Grenzüberschreitungen beider Künstler berühren zutiefst unsere Sinne; und sie werfen ethische Fragen bezüglich des Mensch-Natur-Technik-Verhältnisses auf (Text: Museen der Stadt Landshut).

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Mit herzlichen Grüßen

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

Spezielle Führungen für unsere Mitglieder durch die Pumuckl-Ausstellung im Januar 2026

Liebe Mitglieder,

gleich zu Beginn des neuen Jahres möchten wir Ihnen zwei Führungen durch die derzeit laufende, sehr erfolgreiche Pumuckl Ausstellung mit anschließendem Empfang im KASIMIRmuseum anbieten.

Die Schau vermittelt, wer den Pumuckl erfunden hat, wer ihn gezeichnet hat, wer ihn filmisch zum Leben erweckt hat. Vor allem aber bietet sie ein Erlebnis für Groß und Klein – authentisch, interaktiv und immersiv: Raum- und Videoinstallationen sorgen für ein Eintauchen in die Lebensräume der beliebten Figur. Hierzu gibt es zwei Führungen mit Daniel Schreiber, Leiter der städtischen Museen, und Dr. Verena Linseis-Meier, die Kuratorin der Ausstellung.

Die erste Führung am Samstag, den 10.01.2026 um 17:00 Uhr ist ausschließlich für unsere erwachsenen Mitglieder gedacht, während sich die zweite Führung am Samstag, den 31.01.2026 um 16:00 Uhr an unsere Familien mit Kindern richtet. Im Anschluss gibt es jeweils einen Empfang mit nicht-alkoholischen und alkoholischen Getränken. Für die Kinder wird es eine Ausmalaktion während dieser Zeit geben.

Für unsere Planung möchten wir Sie bitten, sich entweder telefonisch (Tel: 0871 22918) oder per Email (info@freundeskreis-stadtmuseum.de) bis 06.01.2026 (1. Führung) bzw. 25.01.2026 (2. Führung) anzumelden. Bitte teilen Sie uns mit, an welcher Führung Sie teilnehmen möchten und ob Sie zu dem anschließenden Empfang kommen werden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut

Der 2. Bauabschnitt des LANDSHUTmuseums wird Realität – Einstimmiges Votum des Plenums!

Am 21.11.2025 tagte das Plenum der Stadt Landshut. In dieser Sitzung war eines der Themen die Abstimmung über den Weiterbau des Landshuter Stadtmuseums im Alten Franziskanerkloster. Im Haushalt waren aktuell 16,35 Mill. € für den zweiten Bauabschnitt vorgesehen. Baureferent Johannes Doll erläuterte im Plenum, dass sich der Eigenanteil der Stadt unter Berücksichtigung der Fördermittel (Förderinitiative des Freistaats: „Innen statt Außen“) und Spenden unseres Freundeskreises auf 2,75 Millionen € belaufen würde. Bei Verzögerung des Baubeginns oder keiner Umsetzung würden die bereits für die Planungen verausgabten Mittel in Höhe von 2,8 Millionen € verloren gehen. Beides würde aus Sicht von Johannes Doll für die Stadt teurer kommen als die unmittelbare Umsetzung des Bauvorhabens. Weiterhin wies er daraufhin, dass die mit dem nächsten Bauabschnitt erstellten Büroräume für die Museen der Stadt Landshut im sog. Brücklmayer-Gebäude zu Einsparungen an Mietkosten von jährlich 19.000 € für die Stadt führen würden. Mit dem Bau sollte seiner Empfehlung nach daher bereits 2027 statt 2029 begonnen werden.

In der anschließenden Debatte wurde betont, dass dieses Vorhaben ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung der Kulturstadt Landshut (Helmut Radlmeier CSU) und eine „Win-Win-Situation“ und Glücksfall für die Stadt Landshut (3. Bürgermeisterin Jutta Widmann) seien, was auch in einem weiteren Redebeitrag von Patricia Steinberger (SPD) unterstützt wurde. Oberbürgermeister Alexander Putz (CSU) wies auf die großartige Leistung unseres Freundeskreises hin, der Spenden in dieser außergewöhnlichen Größenordnung zur Verfügung stellen konnte.

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut ist sehr glücklich über diese Entscheidung des Plenums. Wir bedanken uns bei allen Stadträten und Herrn Oberbürgermeister Alexander Putz sowie den beteiligten Referaten der Stadt Landshut (Referat 1: Referatsleiter Klaus Peißinger, Referat 2: Stadtkämmerer Alois Wagensonner, Referat Bauen und Umwelt: leitender Baudirektor Johannes Doll, Abteilung Kultur: Benedikt Schramm).

Der zweite Bauabschnitt umfasst die Komplettsanierung des Brücklmayer-Anwesens, des westlichen Flügels des äußeren Kreuzgangs mit der Plank-Kapelle und des Innenhofs. Im Erdgeschoss des Gebäudetraktes mit dem Kasimir-Museum erfolgt die Installation eines Technikraums,

Das im 2. Bauabschnitt vom Archtekturbüro H&K geplante Erdgeschoss, das einen geschlossenen inneren Kreuzgang, den neuen Eingang zum Museum und das Foyer im Brücklmayertrakt vorsieht.

Der sogenannte Brücklmayer-Trakt auf der Hofbergseite wird entsprechend komplett umfassend saniert werden. Im Erdgeschoss entsteht das Foyer. Der Eingang an historisch verbriefter Stelle am Fußweg zum Hofberg schräg gegenüber dem KOENIGmuseum wird wiederhergestellt. Zugleich wird der äußere Kreuzgang komplettiert, so dass erstmals seit Jahrzehnten wieder ein Rundgang möglich wird. Im ersten Obergeschoss entstehen hochwertige Ausstellungsräume und im Dachgeschoss wird die Verwaltung untergebracht. Der Innenhof wird vom Foyer aus dergestalt erschlossen, dass er auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums wieder als attraktiver Ort für vielfältige Veranstaltungen genutzt werden kann.

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

Open-Air-Konzerte im Prantlgarten am 2. und 30. August 2025

Liebe Mitglieder des Freundeskreises,

nach zwei ausverkauften und hochgelobten Klassik-Open-Air-Konzerten im vergangenen Jahr veranstalten die Museen der Stadt auch dieses Jahr wieder zwei Konzerte mit Christoph Goldstein. Sie finden diesmal allerdings nicht im Innenhof des LANDSHUTmuseums statt, sondern auf der Wiese im Prantlgarten vor dem KOENIGmuseum.
Am Samstag, 2. August, ab 18 Uhr spielt das Niederbayerische Kammerorchester unter Leitung von Christoph Goldstein die „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi.

Vor genau 300 Jahren, im Jahr 1725, hat Vivaldi dieses Werk komponiert. Für jede der Jahreszeiten hat er ein Gedicht geschrieben, das sich als Programm wie ein roter Faden durch die vier äußerst virtuosen Violinkonzerte zieht. Sie zählen zu den erstaunlichsten Werken, die es für Violine und Orchester gibt. Neben den „Vier Jahreszeiten“ erklingen Vivaldis Konzert in d-Moll für zwei Oboen und Orchester, Bachs Konzert für zwei Violinen und Orchester sowie Telemanns Bratschenkonzert. Dabei treten neben Christoph Goldstein (Violine) auch Ariyah Körber (Oboe), Gisela Feder (Oboe) und Mirjam Brauchle (Violine) als Solistinnen bzw. Solisten auf. Bei schlechtem Wetter wird dieses Konzert in den Landshuter Salzstadel in der Steckengasse 308 verlegt.

Am Samstag, 30. August, ab 18 Uhr findet dann das zweite Klassik-Open-Air-Konzert im Prantlgarten statt. Da tritt Christoph Goldstein als Moderator und Geiger gemeinsam mit seinem Duopartner, dem Pianisten Johannes Beham, auf. Sie bringen ein buntes Programm zu Gehör, darunter die Sonate von Johann Baptist Vanhal (1739-1813), Beethovens Sonate G-Dur Op. 30/3, die „Zigeunerweisen“ Op. 20 von Pablo Sarasate sowie Lieblingsstücke der beiden Musiker wie „Salut d’Amour“ von Elgar oder die berühmte Meditation aus der Oper Thaïs von Jules Massenet. Dieses Konzert wird bei schlechtem Wetter ins KOENIGmuseum verlegt.

Karten für beide Konzerte sind ab 30. Juni erhältlich in der Tourist-Info im Landshuter Rathaus (Altstadt 315), telefonisch erreichbar unter 0871 922 050 oder per E-Mail an Tourismus@Landshut.de sowie an der Abendkasse im KOENIGmuseum.
Für das Konzert am 2.8. kostet eine Karte 15 Euro, für das Konzert am 30.8. kostet sie 12 Euro. Für Schüler und Schülerinnen, Studierende sowie Menschen mit Schwerbehinderungen gibt es ermäßigte Karten für 10 Euro.

Wir wünschen viel Vergnügen!

Führung durch die Ausstellung „Ad lucem – Raimund Reiter – Georg Thumbach“

Liebe Mitglieder,

die Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e. V. und deren Freunde sind sehr herzlich zu einer exklusiven und besonderen Führung durch die Ausstellung

„Ad lucem – Raimund Reiter – Georg Thumbach“

in der Heiliggeistkirche in Landshut eingeladen. Sie werden mit Daniel J. Schreiber, dem Leiter der Städtischen Museen in Landshut, und den beiden Künstlern Raimund Reiter und Georg Thumbach die Gelegenheit zu einer Begehung der Ausstellung mit Erläuterungen aus erster Hand bekommen.

Termin: Samstag, der 19. Juli 2025 um 14:00 Uhr

Ort: Heiliggeistkirche in Landshut

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie und Ihre Freundinnen und Freunde vor dem Eingang zur Heiliggeistkirche zu einem gemeinsamen Treffen mit den Künstlern ein.

Bitte melden Sie sich telefonisch unter 0871-9223890 oder per Email an Museen@Landshut.de bis zum 16.07.2025 an.

 Mit dem Raum arbeiten – dieser Herausforderung haben sich Raimund Reiter und Georg Thumbach in ihrer gemeinsamen Ausstellung »Ad lucem« in Heiliggeist gestellt. Die spätgotische Hallenkirche gehört mit ihrem lichten, ausgeweißten Inneren, den hohen Fensterbahnen und der schlichten, farblosen Verglasung zu den schönsten Ausstellungsorten in Bayern.

Drei große Skulpturen von Georg Thumbach ordnen sich auf der Mittelachse der Kirche rhythmisch hintereinander an und nehmen solcherart das Motiv der prominent im Chorschluss eingestellten Mittelsäule auf – eine charakteristische Lösung des Baumeisters Hans von Burghausen († 1432).

Mit einfachsten Mitteln entfalten die Werke im Kirchenraum eine starke Bewegungsdynamik: Einen ausgeprägten Höhenzug zeigt »Anodos« (griech. Aufstieg), ein halbierter und ausgehöhlter, innen geflämmter Fichtenstamm, von dessen Kern drei starke Holzscheiben stehen geblieben sind, die den Blick zum Kirchengewölbe führen. Eigens für Heiliggeist entstand die vor der Orgel aufgestellte »Kernspaltung«: ein mehr als fünf Meter hoher, in ganzer Länge (!) gespaltener Pappelstamm, der die inneren Wuchslinien des Holzes sichtbar macht und mit seiner kreisförmigen Anordnung auf einer vieleckigen Bodenplatte auf den gebrochenen Chor von Heiliggeist zu antworten scheint.

In ganz neue bildnerische Dimensionen stößt Raimund Reiter mit seinen großformatigen Kohlezeichnungen vor, die im Chor die Breite der lichten Fensterbahnen aufnehmen und die Sockelzone wie Wandbehänge auskleiden. Aus dem satt und deckend verriebenen Schwarz der Reißkohle – eine mit Ruß und Ton verpresste Zeichenkohle – strahlen umso heller die weiß belassenen Partien, die als Gedankenbilder unwillkürlich die Gehölz- und Krautzone der Isarauen in Erinnerung rufen. Es ist ein bewusstes Spiel mit Abstraktion und Figuration, dessen besonderer Reiz aus der Umkehr der Schwarz-, Weiß- und Grauwerte resultiert, wie man dies von der analogen Fotografie her (noch) kennt. Nur vereinzelt setzen sparsam eingesetzte Pastellkreiden einen verhaltenen Farbakzent. Besondere Hervorhebung verdient das ›übermäßig‹ große Blattformat, mit dem Raimund Reiter auf die Dimensionen des Kirchenraums reagiert. Es hat ihn zur Erarbeitung einer vollkommen neuen Bildsprache geführt.

Im Zusammenwirken von Skulptur und Grafik ist Georg Thumbach und Raimund Reiter eine glückliche Anverwandlung des spätgotischen Kirchenraums gelungen, der den Besucher einlädt, ins Licht zu treten, um sich auf Kunst und Natur einzulassen.

Raimund Reiter (Jg. 1950), langjähriger Vorsitzender des Kunstvereins Landshut e. V., lebt und arbeitet in Ergolding-Piflas bei Landshut. Von Fotografie und Druckgrafik herkommend, hat er während der vergangenen zehn Jahre die Kohlezeichnung als alternatives künstlerisches Medium entdeckt und sich ausgehend von urbanen Motiven mehr und mehr den Isarauen zugewandt.

Georg Thumbachs (Jg. 1972) künstlerisches Denken und Arbeiten kreist im weitesten Sinn um das Thema Holz. Erstmals 2014 war er mit seinen großformatigen Grobspanplatten in Landshut zu Gast, die anknüpfend an seine zeichnerischen Erfahrungen in Fichtenmonokulturen ein dichtes strukturelles Geflecht von starker Tiefenwirkung entwickeln. Georg Thumbach lebt und arbeitet in Fürstenzell bei Passau (Text: Museen der Stadt Landshut).

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Mit herzlichen Grüßen

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

Einladung zur Mitgliederversammlung 2025

Liebe Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut,

der Vorstand lädt Sie sehr herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 12. März 2025, 19:30 Uhr, im Salzstadel, Steckengasse 308, 84028 Landshut ein. Herr Oberbürgermeister Alexander Putz hat sich freundlicherweise bereit erklärt, ein Grußwort zu sprechen. Darüber hinaus stehen wichtige Neuwahlen für den Vorstand und das Kuratorium an. Außerdem können wir uns auf einen Vortrag von Daniel Schreiber, dem Leiter der Städtischen Museum Landshut, freuen.   

Wir laden Sie daher ein, sich zum Stand unserer Bemühungen um eine Fortsetzung des Museumsbaus zu informieren und mit uns zu diskutieren.

Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

am Mittwoch, 12. März 2025, 19:30 Uhr,  

im Salzstadel, Steckengasse 308, 84028 Landshut

Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Grußwort durch den Oberbürgermeister der Stadt Landshut Alexander Putz
  3. Gedenken der verstorbenen Mitglieder
  4. Bericht zu den Aktivitäten des Vorstands
  5. Kassenbericht
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
  8. Neuwahl des ersten Vorsitzenden des Vorstandes
  9. Neuwahl des Kuratoriums
  10. Verschiedenes
  11. Vortrag von Daniel Schreiber, Leiter der Museen der Stadt Landshut: „Museen der Stadt Landshut. Bestandsaufnahmen und Entwicklungsphantasien. Eine Einladung zum gemeinsamen Träumen.“

Wünsche und Anträge können bis spätestens Mittwoch, den 5. März 2025, schriftlich und mit Begründung über unsere Geschäftsstelle eingereicht werden. In der Hoffnung, Sie auf unserer ordentlichen Mitgliederversammlung für das vergangene Jahr 2024 begrüßen zu können, verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. G. Autenrieth                                                   Prof. Dr. A. Holstege

     1. Vorsitzender                                                                  2. Vorsitzender