Führung durch die Ausstellung „Kunst- und Wunderwege“ mit anschließenden Talk zum Thema „Kunst und Kultur“

Liebe Mitglieder,

wir möchten Sie und Ihre Freundinnen und Freunde sehr herzlich zu einer Führung durch die Ausstellung „Kunst- und Wunderwege“ – studentische Impulse für Landshut – am Donnerstag, den 27.02.2025 um 17:00 Uhr in der großen RATHAUSgalerie einladen (Altstadt 315, Landshut. Eingang über Grasgasse). Wir freuen uns sehr, dass der Leiter der Museen der Stadt Landshut Daniel Schreiber persönlich für uns die Führung übernehmen wird. Anschließend findet um 18:00 Uhr ein „Talk“ zum Thema „Kunst und Kultur“ statt (Podiumsdiskussion mit geladenen Gästen).

Die studentische Ausstellung in der großen RATHAUSgalerie untersucht das Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum als Akzentgeberin für Aufenthalt, Orientierung und Interaktion auf Wegen und Plätzen in Landshut. Fünf „Kunst- und Wunderwege“ wollen Kulturinstitutionen in Altstadt und Hofgarten verbinden, Kunst im öffentlichen Raum erlebbar machen und neue räumliche Qualitäten schaffen. Exemplarische Entwürfe zeigen diesen Ansatz an unterschiedlichen Orten im Stadtraum und vertieft für die öffentlichen Räume im Umfeld des LANDSHUTmuseums und KOENIGmuseums. Die Freude am gemeinsamen Entdecken, Verweilen, Spielen und Lernen soll gepaart werden mit der Lust am Wandeln von einem zum nächsten Ort.

Bitte melden Sie sich telefonisch unter 0871-9223890 oder per Email an Museen@Landshut.de bis zum 22.02.2025 an.

Gern können Sie auch interessierte Freundinnen und Freunde mitbringen. Wir freuen uns, Sie bei dieser Führung wieder begrüßen zu können.


Mit herzlichen Grüßen

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. 

Ein Blick zurück auf unser Vereinsjahr 2024

Zu Beginn die Frage wie immer: Wie steht es um den Weiterbau des LANDSHUTmuseums? Mehrere Kontakte mit der Stadtspitze konnten keine konkreten Zusagen erzielen. Die entscheidende Zustimmung des Stadtrates kann nicht erzwungen werden. Die Zusage weiterer Spendengelder in Höhe von 1,3 Millionen Euro hilft da nicht weiter. Das bereitliegende Geld wird der Stadt bei Bedarf für die weiteren Planungen überwiesen. Allerdings ist zu hören, dass im Baureferat unverändert regelmäßige Planungssitzungen stattfinden. Es wird weiter für das Gesamtprojekt geplant. Die Stadt ist also nicht untätig, investiert Aufwendungen für Personal und leistet dadurch geldwerte Arbeit, ohne unseren Finanzbeitrag anzufordern. Aber dennoch: Die Zeit läuft gegen uns mit Inflation und stetigen Kostensteigerungen.

Als positives Signal in eine kulturell erstarkende Zukunft ist aber die Umstrukturierung der Stadtverwaltung im Kulturbereich zu werten. Mit Benedikt Schramm wurde ein Abteilungsleiter Kultur eingestellt, der die Bereiche Museum, Theater, Musikschule und Bücherei zusammen denken und kulturelle Konzepte erarbeiten soll. Als Gesamtmuseumsleiter konnte unser Freundeskreis Anfang des Jahres Daniel J. Schreiber begrüßen. Ihm unterstehen, besonders nach dem kürzlichen Weggang von Dr. Alexandra von Arnim, die Museen der Stadt Landshut, das LANDSHUTmuseum, die Heiliggeistkirche, das KASIMIRmuseum und das KOENIGmuseum.

Wir haben mit Herrn Schreiber wieder einen tatkräftigen, kompetenten und sympathischen Museumsleiter bekommen. Dabei kann er sich auf die Kompetenz und Initiativen des vorhandenen hoch qualifizierten Museums-Teams stützen. Jeder Mitarbeiter im Museum erwies sich als eine Quelle besonderer Inspiration:

Frau Dr. Danzer kuratierte die wichtige und sehr erfolgreiche Ausstellung „Landshut im Nationalsozialismus“ mit vielen begleitenden Vorträgen, die unser Freundeskreis finanziell unterstützen konnte. Auch zum jüngst erschienenen Katalog konnten wir wesentlich beitragen. Frau Dr. Linseis-Meier zeichnet für die Ausstellung im KASIMIRmuseum „Marlene Reidel. Seitenweise Leben. Ihre schönsten Kinderbücher“ verantwortlich und Thomas Stangier kuratierte die aktuelle Ausstellung samt Katalog über die Glaubenswelt in der Übergangszeit vom Barock in die Säkularisation, „Glaubenseifer – Glaubenszweifler“. Annette Klöpfer war immer und überall eine zentrale und wichtige Station im Gefüge der Arbeit. Daniel Schreiber selbst präsentierte „Bernhard Kühlewein im Großformat“ und organisierte zusammen mit Benedikt Schramm die Rathaus-Ausstellung rund um die Scully-Fenster in der Martinskirche.

Auf alle diese großartigen Ausstellungen durfte der Freundeskreis für seine Arbeit zurückgreifen, als Mitläufer und Helfer. Denn wir konnten ein neues Format zuverlässig etablieren: Für Sie und Ihre Freunde bieten wir im monatlichen Rhythmus Führungen an, die auch den Kontakt der Mitglieder untereinander und mit den Museen fördert. Es fanden Führungen durch die genannten Ausstellungen statt, dazu der von Dr. Verena Linseis-Meier ins Leben gerufene Infotainment-Abend „Moritat im Alten Franziskanerkloster“ mit anschließenden Stehempfängen mit Kleingebäck und Getränken. Die Museen boten die kulturelle Substanz und der Freundeskreis lieferte die Ausstattung des Stehempfanges. Dabei wurden wir wie immer großzügig unterstützt von der Bäckerei Mareis und dem Weinhaus Deutter. Alle diese Angebote wurden mit großem Interesse und Zulauf aufgenommen.

Auch heuer veranstaltete der Freundeskreis wieder das LANDSHUTfest – diesmal bei glühender Hitze. Der Kinderchor von Kuratoriumsmitglied Susanne Kaiser brachte herzliche Freude in das Programm. Beim Kasimir-Wettbewerb konnte Frau Dr. Linseis-Meier Schulklassen mit hoch verdienten Preisen prämieren. Vielen Dank den Organisatoren! Herr Tewes führte in diesem Zusammenhang durch die Reidel-Ausstellung. Die Musikgruppen „Dixie to Go“ und „Lieblingsstück“ steuerten Freude an der Musik bei. Unser zweiter Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger sprach die Grußadresse für die Stadt. Der Fotograf Peter Litvai war heuer unser Plakatkünstler. Dafür danken wir herzlich. Mitglieder und Freunde des Freundeskreises sorgten für Speis und Trank. Je nach anstehenden Themen fluktuierten Zahl und Zusammensetzung der Besucher. Die offene Kreativwerkstatt von Frau Dr. Linseis-Meier und Frau Dr. Danzer war jedoch permanent in voller Aktion.                                                                                  

Die Museums-Exkursion nach Nürnberg ins Germanische Nationalmuseum (GNM) war ebenfalls ein erfreulicher Erfolg. Dr. Franz Niehoff hatte perfekt organisiert und unser Kuratoriumsmitglied und Sammlungsleiterin im GNM, Dr. Angelika Hofmann, gestaltete das wissenschaftliche Programm. Hauptthema war die Ausstellung „Die letzte Fahrt. Das Wagengrab von Essenbach“ um das vor einiger Zeit in Essenbach ausgegrabene bronzezeitliche Prunkgrab und dessen kulturelle Epoche. Zweites Thema war „Hello Nature“ als ökologisches Highlight. Es war ein rundum gelungenes Unternehmen.

Das Jahr 2024 war also durchaus ereignisreich für den Freundeskreis. Bei seinen monatlichen Sitzungen konnte sich der Vorstand wesentlich auf den Sachverstand weiterer Mitglieder stützen: Jürgen Siegel, Annette Kloepfer, Thomas Stangier, Daniel Schreiber und Dr. Franz Niehoff. Unser Kuratorium erwies sich erwartungsgemäß unter der Leitung von Franz Schneider als sehr hilfreiche Ideenquelle.

Auch die gute Verwaltung, ohne die nichts glatt und effektiv läuft, darf nicht unerwähnt bleiben. Unsere Verwaltung im Museum erfüllt diese Voraussetzungen so gut gelaunt, dass man gerne bei Petra Mantler und Susanne Graßl anruft. Aus diesem Umfeld heraus hat Susanne Graßl mit Ihrem Mann ein sehr gelungenes Picknick-Konzert im Innenhof des alten Franziskanerklosters mit der Peter Papritz Band veranstaltet und daraus für den Freundeskreis klingelnden Gewinn erwirtschaftet. Hut ab! Ebenso effektiv und liebenswürdig agiert für uns Martina Zelzer und ihre Umgebung im Büro der Förderer.

Leider verstarb in diesem Jahr unser Ehrenmitglied Franz Müller. Er hatte sich in vielen Bereichen für seine Heimatstadt Landshut engagiert und war insbesondere einer der ganz großen Unterstützer unseres Freundeskreises und der Idee zum Bau eines Stadtmuseums in Landshut. Sein Tod hat uns alle sehr getroffen.

Auch in seinem Sinne aber engagieren wir uns weiter. Wir danken den Museen für ihre Arbeit, erfreulich auch im Kontakt mit dem neuen Chef der Museen, Daniel Schreiber. Wir freuen uns auf die Fortführung dieser Arbeit. Wir erhoffen sehnlich den Erfolg unserer guten Argumente zum Weiterbau des Museums. Wir müssen diese Argumente in werbende Aktivität für neue Mitglieder umsetzen. Sprecht Eure für Kultur begeisterteren Bekannten an, um sie zur Mitgliedschaft zu bewegen!

Zum Ende des Jahres wünschen wir frohe, erfüllte Festtage und ein heiles und gesegnetes Neues Jahr.

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut

Exklusive Führung durch die Ausstellung „Glaubenseifer – Glaubenszweifler“ für Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut und solche, die es werden wollen.

Liebe Mitglieder,
 
der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e. V. möchte Sie bereits zu Beginn des neuen Jahres wieder sehr herzlich zu einer exklusiven Führung durch die Ausstellung „Glaubenseifer – Glaubenszweifler“ in der Heiliggeist Kirche in Landshut einladen.
 

Büßerzelle der Anna Catharina Cäcilia Märy: Kreuzträgerin, um 1750, Museen der Stadt Landshut, Inv.-Nr.1756

Es ist eine Ausstellung über Religiosität, Aufklärung und Säkularisation am Beispiel Landshuts in der Zeit des allgemeinen Epochenumbruchs in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die gesellschaftlichen Veränderungen an der Schwelle zur Moderne änderten sich in dieser Zeit radikal. Nicht zuletzt erfuhr das Verhältnis von Herrscher und Untertanen aufgrund der Frage nach der Relevanz des Religiösen eine harte Belastungsprobe. Zweifel an der religiösen Gesinnung führten im Staatsdienst zu Berufsverbot. Anhand ausgewählter Landshuter Lebensläufe gelingt es, diese Zeitenwende nachzuempfinden.
 
Der Kurator der Ausstellung, Herr Thomas Stangier, wird uns persönlich durch diese Ausstellung führen.


Termin: Samstag, der 11. Januar 2025 um 14:00 Uhr
Ort: Heiliggeist Kirche in Landshut


Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir im Café 113 in der Ländgasse zu einem Treffen mit Ihnen ein.


Bitte melden Sie sich telefonisch unter 0871-9223890 oder per Email an Museen@Landshut.de bis zum 08.01.2025 an.
 
Gern können Sie auch interessierte Freundinnen und Freunde mitbringen. Wir freuen uns, Sie bei dieser Führung im neuen Jahr begrüßen zu können.
 
Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

Landshuter Geschichte in den Händen halten – Katalog zur Ausstellung„Landshut im Nationalsozialismus. Opfer. Täter. Zuschauer“ vorgestellt

PRESSEMITTEILUNG der Stadt Landshut vom 06.12.2024

„Zu einer der wichtigsten und eindringlichsten Ausstellungsprojekte der vergangenen Jahrzehnte in Landshut gehört ein ganz besonderer Katalog“, sagte Oberbürgermeister Alexander Putz kürzlich im Alten Plenarsaal im Rathaus bei der Vorstellung des Begleitkatalogs zur Ausstellung „Landshut im Nationalsozialismus. Opfer. Täter. Zuschauer“. „Diese Ausstellung mit vielen begleitenden Aktionen hat Maßstäbe gesetzt. Darauf können wir, gemeinsam mit allen Mitwirkenden stolz sein. Die Zahl von knapp 25.000 Besucherinnen und Besuchern spricht für sich.“

Der Katalog zur Ausstellung

Benedikt Schramm, Leiter der Abteilung Kultur der Stadt Landshut, bezeichnete die Katalogpräsentation als einen wesentlichen Höhepunkt dieser Ausstellung. Der Katalog sei nicht nur Dokumentation der eigenen Leistung, sondern bilde im Nachgang zur Ausstellung auch einen Ausgangspunkt für die weitere Beschäftigung mit der Geschichte. Die Ausstellung zeige, wie sich die Diktatur konkret am eigenen Wohnort ausgeprägt hat, und mache sie damit für die Menschen der Gegenwart jenseits von bisweilen abstraktem Schulbuchwissen greifbar. Der Katalog biete die Chance, sich weiter mit diesem Thema zu beschäftigen und sich langfristig darüber auszutauschen. „Die Ausstellung und der Katalog sind eine tolle Leistung, die sehr wichtig ist für unsere Stadtgesellschaft. Ich bin dafür als Bürger dieser Stadt dankbar und erst recht als Abteilungsleiter.“ Schramm dankte insbesondere Dr. Doris Danzer als Kuratorin und Herausgeberin des Katalogs, die „ihr ganzes Herzblut in das Projekt gelegt hat“.
Ausstellungskuratorin, Mit-Autorin und Katalog-Herausgeberin Dr. Doris Danzer von den städtischen Museen dankte ihren Mitautorinnen und Mitautoren. „Wir haben mit dieser Ausstellung so viele Menschen bewegt, die zu uns gekommen sind und uns ihre Geschichten erzählt haben. Die bis heute zu uns kommen und Fotos und Objekte bringen“, sagte Danzer.

Sie erzählten ihre Familiengeschichte und berichteten, welche identitätsstiftende Bedeutung diese Ausstellung für sie und ihre Familien hat. Daher sind dem Katalog auch drei Vorworte von Nachkommen Landshuter Juden vorangestellt. „Nicht zuletzt geht es für uns als Museum auch darum, relevant zu sein“, so Danzer. „Relevant für das 21. Jahrhundert und für die Stadtgesellschaft. Dies ist uns mit dieser Ausstellung einmal mehr gelungen.“
Der 336 Seiten starke Katalog ist in drei Teile aufgeteilt. Teil eins umfasst die Inhalte der Hauptausstellung im LANDSHUTmuseum, die seit 10. März 2024 und noch bis zum 9. März 2025 zu sehen ist. Der zweite Teil enthält wissenschaftliche Beiträge zu einzelnen Themenfeldern aus der Ausstellung im LANDSHUTmuseum von verschiedenen Autoren. Abschließend folgt in Teil drei eine fotografische Kurz-Dokumentation der Sonderausstellung „Mahnmale. Erinnerungskultur im Werk von Fritz Koenig“ im KOENIGmuseum, die vom 10. März bis zum 9. Juni 2024 im KOENIGmuseum zu sehen war. Zudem enthält er einen wissenschaftlichen Beitrag zum Ausstellungsthema.


Der Katalog „Landshut im Nationalsozialismus. Opfer. Täter. Zuschauer. Herausgegeben von Doris Danzer (Schriften der Museen der Stadt Landshut, Band 43)“ ist seit Samstag, 30. November, für 25 Euro erhältlich an den Standorten der Museen der Stadt Landshut – Heiliggeistkirche, KOENIGmuseum, LANDSHUTmuseum – sowie in der Nikola-Buchhandlung und der Buchhandlung Dietl in Landshut.

Ausstellungskuratorin, Mit-Autorin und Katalog-Herausgeberin Dr. Doris Danzer mit dem Katalog zur Ausstellung „Landshut im Nationalsozialismus. Opfer. Täter. Zuschauer.“.

Rathaus der Stadt Landshut, Pressestelle, Altstadt 315, 84028 Landshut, Verfasser: Stefanie Platzek, E-Mail stefanie.platzek@landshut.de

PS: Ein wesentlicher Beitrag zur Finanzierung des Katalogs wurde vom Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. finanziert.

„Die Moritat vom Alten Franziskanerkloster“ – ein Infotainment-Abend von Freitag, den 22.11.2024

Dei beiden Schauspielerinnen und Frau Dr. Linseis-Meier (links), die die Fakten zum Museum lieferte.

Es war ein ausgebuchter, kurzweiliger Abend in mehreren Episoden, der nicht nur sehr unterhaltsam war sondern auch das Leben und die Geschichte des Klosters allen Teilnehmern an diesem Infotainment-Abend näher brachte. Am Schluss gab es viel zu besprechen und Obazda, Würste, Wasser und Bier.

Ein neues Format von Führungen durch das Alte Franziskanerkloster. Mehr soll nicht verraten werden. Sehr zu empfehlen!

Führung für unsere Mitglieder und Freunde am Mittwoch, den 13.11.2024 zu den Scully Fenstern in der Martinskirche

Liebe Mitglieder,

Landshut hat ein Kunstwerk von internationalem Rang erhalten. Am 29. September wurden in St. Martin vier Fenster von Sean Scully der Öffentlichkeit übergeben. Scully ist der wohl bedeutendste Meister der Farbfeldmalerei unserer Zeit. Seine abstrakten Bilder sind bedeutungsoffen und laden zu eigener Interpretation ein. 1945 in Dublin geboren, wuchs Scully in London auf. Er dozierte an der Princeton University in New Jersey, bevor er 2002 bis 2007 Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München war.

Wir laden unsere Mitglieder, Freunde und alle an einer Mitgliedschaft Interessierte zu einer Führung zu den Scully Fenstern in der Martinskirche mit anschließendem Sektempfang ein:

Termin: 13.11.2024, 16:00 Uhr  (früher Termin, da wir Licht für die Fenster brauchen!)

Treffpunkt: in der Altdorferkapelle in St. Martin

Anschließend gehen wir zusammen in die große RATHAUSgalerie, wo die Museen der Stadt die Einweihung der Kirchenfenster mit einer immersiven Scully-Schau begleiteten.

Herr Daniel Schreiber, Leiter der Museen der Stadt Landshut, hat sich erfreulicherweise bereit erklärt, die Führung durchzuführen. Stiftspropst Msgr. Dr. Franz-Josef Baur hat uns zugesagt, uns bei dieser Führung zu begleiten.

Der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut lädt alle Teilnehmer im Anschluss zu einem abschließenden Umtrunk ein, bei dem sich Gelegenheit bieten wird, nicht nur weiter über die Ausstellungen zu diskutieren sondern auch, dass unsere Mitglieder untereinander ins Gespräch kommen.

Damit wir besser planen können, bitten wir Sie, sich selbst und ihre Freunde, die vielleicht zukünftige Mitglieder werden möchten, über die Museen der Stadt Landshut telefonisch (Tel.: 0871/9 22 38 90) oder per Email (museen@landshut.de) anzumelden.

Wir freuen uns mit Ihnen auf diese Führung!

Mit herzlichen Grüßen

Der Vorstand des FSL

TALK I: SCULLYS BEDEUTUNG ALS MEISTER DER ABSTRAKTION

Freitag, 11. Oktober 2024, 18.00 Uhr in der großen Rathausgalerie


Landshut hat ein Kunstwerk von internationalem Rang erhalten. Am 29. September wurden in St. Martin vier Fenster von Sean Scully der Öffentlichkeit übergeben. Scully ist der wohl bedeutendste Meister der Farbfeldmalerei unserer Zeit. Seine abstrakten Bilder sind bedeutungsoffen und laden zu eigener Interpretation ein. 1945 in Dublin geboren, wuchs Scully in London auf. Er dozierte an der Princeton University in New Jersey, bevor
er 2002 bis 2007 Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München war.
Die Kirchenfenster wurden nach seinem Entwurf von der Mayer´schen Hofkunstanstalt in München gefertigt. Die Stadt Landshut begleitet die Einweihung mit einer immersiven Scully-Schau und einer Talkreihe mit prominenten Gästen in der Großen Rathausgalerie.

Fotomontage: ©2024 Peter Litvai

Die erste Talk-Runde ist hochkarätig mit folgenden Experten besetzt:

Viola Bittl Künstlerin und ehemalige Studentin von Sean
Scully, Frankfurt am Main
Dr. Matthias Frehner Ehemaliger Direktor des Kunstmuseums Bern und Kurator einer Scully-Retrospektive
Dr. Brigitte Reutner-Doneus Kuratorin des Lentos Kunstmuseum Linz und Kuratorin einer Scully-Retrospektive
Dr. Bernhard Schaub Scully-Sammler, Landshut
Walter Storms Scully-Galerist, München
Daniel J. Schreiber Leiter der Museen der Stadt Landshut
Moderation: Roland Biswurm Freier Kulturjournalist

Wir empfehlen unseren Mitgliedern diese Veranstaltung zu besuchen!

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut

Impressionen vom LANDSHUTfest 2024

Wir hatten wieder ein schönes und entspanntes LANDSHUTfest mit toller Musik und vielen weiteren interessanten Aktionen. Hier einige Impressionen unseres Festes bei über 30 Grad! Ein herzlicher Dank gilt unseren vielen Helfern, die sich um den Auf- und Abbau unserer Essens- und Getränketheke, die Bestuhlung und Infrastruktur gekümmert haben. Dies gilt aber auch in besonderem Maße für die vielen Mitglieder, die für unser Fest köstliche Kuchen, Obatzder und eine Reispfanne angeliefert hatten. Die Mitarbeiterinnen der Museen kümmerten wie jedes Jahr hingebungsvoll um Bastelarbeiten von Kindern und deren Eltern in einer offenen Kreativwerkstatt. Den Museen der Stadt Landshut sind weitere Programmpunkte wie Kurzführungen durch die Ausstellung „Landshut im Nationalsozialismus“, die Premiere des Figurentheaters „Kasimir und die Zaubermuschel“ zu verdanken. Sie sind seit vielen Jahren fester Bestandteil der LANDSHUTfeste und Beleg der außerordentlich guten Zusammenarbeit zwischen den Museen der Stadt Landshut und unserem Freundeskreises. Die Auswahl der Musiker trug zu einer entspannten Atmosphäre mit hoher musikalischer Qualität bei. Ein künstlerisch hochwertiges Plakat wurde von Peter Litvai zum LANDSHUTfest entworfen und in limitierter Auflage auf hochwertigem Papier gedruckt. Es kann immer noch über die Museen der Stadt Landshut erworben werden. Dank gilt auch den Sponsoren mit finanzieller oder materieller Unterstützung. Da Bilder mehr aussagen als Worte stellen wir einige Fotos von unserem Fest auf diese Seite.

Das Engagement und die Hilfsbereitschaft all dieser Menschen zu sehen macht uns Mut in diesen schwierigen Zeiten. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste LANDSHUTfest.

Künstlerplakat von P. Litvai

Bilder von Anke Humpeneder-Graf

Unser LANDSHUTfest am 29.06.2024

Alle sind herzlich zu diesem Fest für Alt und Jung eingeladen. Es lohnt sich!

Hier unser Flyer mit allen nötigen Informationen:

Wir freuen uns sehr über selbst gebackene Kuchenspenden für unser Fest. Aus Hygienegründen (es stehen keine Kühlmöglichkeiten zur Verfügung) bitte keine rohen Eier und möglichst keine Sahne verwenden. Das Gebäck kann am Samstag den 29.06.2024 ab 10:00 Uhr im Innenhof des Altene Franziskanerklsters abgeliefert werden. Wenn Sie uns diesbezüglich unterstützen möchten, informieren Sie bitte unsere Geschäftsstelle unter 0871 22918 (Frau Zelzer) bis Mittwoch nächster Woche. Herzlichen Dank!

Wer uns beim Verkauf von Getränken, Kuchen und Speisen zwischen 11:00 und 18:00 Uhr (auch nur stundenweise) unterstützen kann, melde sich ebenfalls bei Frau Zelzer unter Angabe des Zeitraums, an dem Sie uns helfen können. Schon jetzt herzlichen Dank für Ihr Engagement!

Einladung der Museen der Stadt Landshut für unsere Mitglieder und deren Freunde zu zwei exklusiven Führungen

am 5. Juni sowie am 17. Juli 2024

Liebe Mitglieder,

mit beiliegendem Brief lädt Herr Daniel J. Schreiber, der Leiter der städtischen Museen der Stadt Landshut, alle Mitglieder des Freundeskreises zu zwei exklusiven Führungen durch die aktuellen Ausstellungen im LANDSHUTmuseum: »Landshut im Nationalsozialismus« und in der Heiliggeistkirche: »Kühlewein im Großformat« ein.

Dr. Doris Danzer, die Kuratorin der Ausstellung zum Nationalsozialismus, hat sich erfreulicherweise sofort bereit erklärt, die Führung im Stadtmuseum übernehmen. Der Maler Bernhard Kühlewein wird uns durch die ganz aktuelle Ausstellung seiner großformatigen Bilder in der Heiliggeist-Kirche persönlich führen. Daniel J. Schreiber wird beide Führungen begleiten.

Der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut lädt alle Teilnehmer (Mitglieder und deren Freunde) im Anschluss zu einem abschließenden Umtrunk ein, wo sich Gelegenheit bieten wird, nicht nur weiter über die Ausstellungen zu diskutieren sondern auch den neuen Leiter der Museen kennen zu lernen.

Damit wir besser planen können, bitten wir Sie, sich selbst und ihre Freunde, die vielleicht zukünftige Mitglieder werden möchten, über die Museen der Stadt Landshut telefonisch (Tel.: 0871/9 22 38 90) oder per Email (museen@landshut.de) anzumelden.

Wir freuen uns mit Ihnen auf zwei eindrucksvolle Ausstellungen und Führungen!

Mit herzlichen Grüßen

Der Vorstand des FSL

Referat 1 Museen der Stadt  

Altstadt 300
84028 Landshut
museen@landshut.dewww.museen-landshut.de Landshut, 5. Mai 2024  

Liebe Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.,

die Ausstellung zum Nationalsozialismus in Landshut zeigt, welch wichtige Rolle das LANDSHUTMuseum spielt. Hier werden Themen gesetzt, die alle Landshuterinnen und Landshuter angehen. Nur wer die eigene Geschichte richtig versteht, kann die Fehler der Vergangenheit vermeiden und die Zukunft unserer Stadt positiv gestalten.

Mit Ihrer Hilfe können wir diesem Auftrag im gebotenen Umfang nachkommen. Der Freundeskreis, dem Sie angehören, unterstützt in beispielloser Weise den Ausbau des Franziskanerklosters für das LANDSHUTMuseum. Auch Veranstaltungen und Publikationen, die für die Vermittlung so unverzichtbar sind, können wir mit Mitteln des Freundeskreises realisieren.

Es ist an der Zeit, dass wir Ihnen allen hierfür ein dickes Dankeschön übermitteln! Außerdem liegt uns daran, unsere Zusammenarbeit weiter zu stärken. Wir möchten daher allen Mitgliedern des Freundeskreises regelmäßig exklusive Führungen anbieten. Anschließend wollen wir die Gelegenheit nutzen, bei einem kleinen Imbiss mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Uns interessieren Ihre Meinung und Ihre Ideen, und gerne berichten wir Ihnen über die Hintergründe unserer Arbeit und über unsere Zukunftsprojekte.

Zunächst möchten wir Ihnen diese beiden Termine anbieten:

  • Mittwoch, 17. Juli, 18 Uhr, in der Heiliggeistkirche
    Führung durch die Ausstellung »Kühlewein im Großformat«
    mit dem bekannten Landshuter Maler Bernhard Kühlewein und Daniel J. Schreiber

Der Verein muss lebendig bleiben und weiterwachsen, wenn auch das LANDSHUTMuseum, das KASIMIRMuseum und die Heiliggeistkirche als bedeutsame Ausstellungsorte gedeihen sollen. Bringen Sie gerne auch Freunde und Verwandte mit – und überzeugen Sie sie, ebenfalls dem Freundeskreis beizutreten! Wir freuen uns auf Sie!

Mit herzlichen Grüßen Ihr

Daniel J. Schreiber                                                                 

Leiter der Museen der Stadt Landshut