25 Jahre Hoffnung auf ein Landshutmuseum – ein Rückblick

Eine der wichtigsten Entscheidungen des Vorstandes im zu Ende gegangenen Vereinsjahr war die Übergabe von insgesamt 1,3 Mio € Spendengelder an die Stadt Landshut. Dieser Beitrag zur inzwischen fast 25 Jahre langen Historie unserer Bemühungen um den Bau eines Stadtmuseums in Landshut soll darlegen in welchen Höhen und Tiefen der Gemütszustand des Vorstandes sich über die Jahre bewegte. 

Seit seiner Gründung im Jahr 2000 hat der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut (FSL) das Ziel der Errichtung eines eigenen Landshuter Stadtmuseums. Nach einigen Überlegungen sollte es schließlich im Alten Franziskaner Kloster am Prantlgarten entstehen.

Grundriss des inneren Kreuzgangs mit Plank-Kapelle [V] (Ende des 18. Jahrhunderts – Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Plansammlung 4405)

Das Alte Franziskanerkloster wird Stadtmuseum

Diesem Nutzungskonzept für das ,,Alte Franziskanerkloster“ wurde mit Plenarbeschluss vom Juli 2008 zugestimmt. Das Museum sollte Kunst und Kultur des 20. und 21. Jahrhunderts der Stadtregion Landshut präsentieren. Die Museumsverwaltung mit Bibliothek und später auch das ab 2011 betriebene Kasimir-Museum sollten dort untergebracht werden. 2012 wurde die Stadt durch den Kauf des Südwestflügels Eigentümer des gesamten stark heruntergekommenen Klosterkomplexes. Aufgrund der damals schon prekären Haushaltssituation wurde zunächst nur die unumgängliche statische Sanierung des Osttrakts weiter verfolgt und die Umsetzung weiterer Bauabschnitte zurückgestellt.

Eine erste Spende für den 1. Bauabschnitt

Am 29. Juli 2014 übergab der FSL dem damaligen Oberbürgermeister der Stadt Landshut, Hans Rampf,  600.000 € zur Realisierung des 1. Bauabschnitts im alten Franziskaner Kloster. Entsprechend der dabei geschlossenen Vereinbarung sollten die Pläne des Architekturbüros Nadler, Sperk und Reif in einem ersten Bauabschnitt umgesetzt werden. Dieser umfasste Sanierung bzw. Ausbau des Mitteltraktes (Doppelkreuzgang im EG), des 1. Obergeschosses und der zunächst im 2. OG vorgesehenen Verwaltungsräume für die Museen einschließlich Einbau eines behindertengerechten Fahrstuhls. Dieser sollte die schwellenlose Erschließung aller Gebäudeteile, auch derjenigen, die erst in den weiteren Bauabschnitten 2 und 3 instandgesetzt werden sollten, gewährleisten. Die Fertigstellung sollte bis Mitte 2016 erfolgen.

Blick in die erste Ausstellung >Landshut in der Moderne<nach Abschluss des ersten Bauabschnitts im Alten Franziskaner Kloster

Die erste Ausstellung im teilsanierten Franziskanerkloster

Sehr erfreulich war, dass tatsächlich Ende 2016 die sanierten Bereiche mit einer ersten Ausstellung „Landshut in der Moderne“ in Betrieb genommen werden konnten. Ab da richteten sich nun all unsere Bemühungen auf den nächsten Bauabschnitt.

Im Februar 2017 überreichten wir der Stadt für die Planungen der nächsten Bauabschnitte durch das neu beauftragte Architekturbüro Hild & K zunächst 450.000 € an Spendengeldern. Weitere 200.000 € übergaben wir 2 Jahre später, um unseren Vorhaben mehr Gewicht zu geben.

Die Stadt konnte damals die laufenden Planungen erfreulicherweise aus eigenen Mitteln finanzieren, so dass unsere Spende über 650.000 € bis 2024 unangetastet auf einem Konto der Stadt verblieb.

Nur noch ein statt zwei weitere Bauabschnitte

Am 27. September 2018 stimmte der Bausenat dem Vorschlag zu, dass die beiden noch ausstehenden Bauabschnitte in einer Maßnahme zusammengefasst werden sollten. Man versprach sich hiervon nicht nur eine Kostenersparnis von mehreren hunderttausend Euro, sondern auch eine frühere Fertigstellung des LANDSHUTmuseums voraussichtlich bis zum Jahr 2022.

Im Haushaltsplenum vom 15. März 2019 hob Oberbürgermeister Alexander Putz in seiner Haushaltsrede den Wert einer Fertigstellung des LANDSHUTmuseums hervor. Er lobte den Einsatz des Freundeskreises als „herausragend und unvergleichlich“. Auch die meisten politischen Fraktionen bestärkten in Ihren Haushaltsreden, dass sie hinter dem Weiterbau stehen würden. Daher sollte er im Haushaltsplan von 2019 und der kommenden Jahre abgebildet bleiben. Die Planung würde bereits 2019 mit Hochdruck weitergehen.

4 Wochen später auf unserer Mitgliederversammlung vom 15.04.2019, sagte Herr Hild vom Architekturbüro Hild & K, dass er davon ausgehe, dass Ende 2020 mit den Arbeiten begonnen werden könne und man „circa Ende 2022“ fertig sei.    

Corona-Pandemie und kein Weiterbau des Stadtmuseums

Es kam leider alles ganz anders. 2021 in der Corona-Pandemie wurde der Weiterbau des Stadtmuseums Landshut bis auf weiteres von der Stadt auf Eis gelegt.

Als Anfang 2023 das Landshutmuseum weder ein Thema im Bauausschuss war, noch entsprechende Mittel im Haushalt angemeldet worden waren,  baten wir um ein Gespräch mit Oberbürgermeister Alexander Putz. Dieses fand zusammen mit Oberbürgermeister Putz, Dr. Haslinger, dem Kämmerer Klaus Peißinger, seinem damals bereits designierten Nachfolger Alois Wagensonner, sowie dem Leiter des Referats für Bauen und Umwelt, Johannes Doll, statt. Die Stadt hatte große Bedenken, das Projekt zeitnah anzugehen, wegen der enormen Kostensteigerungen im Bausektor und der klammen städtischen Kassen. Schließlich einigten wir uns auf einen Kompromiss. Dieser bestand darin, dass ein nächster Bauabschnitt konzipiert werden sollte, der sich in seiner Größe an den Zuschuss des Freundeskreises zur Eigenbeteiligung der Stadt orientieren sollte. 

Ein auf die Spende des FSL zugeschnittener Bauabschnitt

Ergebnisse des Gesprächs, die auch in einer Pressemitteilung der Stadt Landshut festgehalten wurden, waren Folgende:  

Der Ausbau des ehemaligen Franziskanerklosters zum Stadtmuseum soll zeitnah vorangetrieben werden. Laut Herrn Doll ergäbe sich folgende mögliche Perspektive für das Projekt: „die zu diesem Zeitpunkt schon weit vorangeschrittenen Planungen für einen nächsten Bauabschnitt könnten noch 2023 abgeschlossen werden“. Die Umsetzung der Maßnahme wäre dann ab 2024 vorzusehen und bis 2026 fertiggestellt. Die Gesamtkosten für diesen 2. Bauabschnitt würden sich voraussichtlich auf rund 15 Millionen Euro belaufen. Die Stadt könnte mit einer rund 80-prozentigen Förderung durch Freistaat und Bund rechnen. Der verbleibende städtische Eigenanteil an der Maßnahme würde sich letztlich „nur“ auf etwa drei Millionen Euro belaufen.

Die entsprechenden Mittel sollten auf Vorschlag von Oberbürgermeister Putz in den Haushalt 2023 und die mittelfristige Finanzplanung bis 2026 eingestellt werden. Der Freundeskreis Stadtmuseum versprach mehr als die Hälfte dieses Eigenanteils übernehmen zu wollen.

In der Folge gründete sich 2023 eine Bauplanungsgruppe in Absprache mit H&K. Diese arbeitet seitdem kontinuierlich an den Detailplanungen eines mit den zugesagten Mitteln umsetzbaren Bauabschnitts.

Im Oktober 2023 gab es ein einstimmiges Votum des Bausenats der Stadt Landshut zum Weiterbau des LANDSHUTmuseums. Der nächste Bauabschnitt solle die Komplettsanierung des Brücklmayer-Anwesens, die Installation eines Technikraums, den westlichen Flügel des äußeren Kreuzgangs mit der Plank-Kapelle und den Innenhof umfassen.

Das im 2. Bauabschnitt vom Archtekturbüro H&K geplante Erdgeschoss, das einen geschlossenen inneren Kreuzgang, den neuen Eingang zum Museum und das Foyer im Brücklmeiertrakt vorsieht.

Der sogenannte Brücklmayer-Trakt auf der Hofbergseite sollte entsprechend komplett umfassend saniert werden. Im Erdgeschoss entsteht das Foyer. Der Eingang an historisch verbriefter Stelle am Fußweg zum Hofberg schräg gegenüber dem KOENIGmuseum wird wiederhergestellt. Zugleich wird der äußere Kreuzgang komplettiert, so dass erstmals seit Jahrzehnten wieder ein Rundgang möglich wird. Im ersten Obergeschoss entstehen hochwertige Ausstellungsräume und im Dachgeschoss wird die Verwaltung untergebracht. Der Innenhof wird vom Foyer aus dergestalt erschlossen, dass er auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums für vielfältige Veranstaltungen genutzt werden kann.

Den zunächst geplanten Verzicht auf den Innenausbau des Brücklmayer-Anwesens wurde -dankenswerterweise- von Herrn Doll als nicht „zielführend und sinnvoll“ erachtet. Der vorgezogene Innenausbau hätte den Vorteil, dass die städtischen Museen nach Fertigstellung des 2. Bauabschnitts in das Gebäude einziehen und den bereits fertiggestellten Bibliotheksraum nutzen könnten. Dadurch würden die Mietzahlungen für die bisher genutzten Büroräume entfallen. Als Baubeginn wurde nunmehr nicht mehr 2024 sondern 2025 angeführt.

Hiobs-Botschaft: Weiterbau vorerst auf Eis gelegt

Am 31.01. diesen Jahres erhielten wir von unserem Oberbürgermeister eine Einladung zu einem weiteren Gespräch ins Rathaus. Teilnehmer waren neben OB Putz, wieder Herr Peißinger, Herr Wagensonner und Herr Doll. Dabei machte uns Herr Putz deutlich, dass in Anbetracht der schlechten Haushaltslage an einen Weiterbau vorerst nicht zu denken sei. Allerdings wäre unsere Spendenübergabe wichtig für die Finanzierung der weiteren Planung und die Genehmigung des Etats durch den Haushaltsausschuss und das Stadtplenum. Insgesamt handelte es sich zusammen mit den noch unangetasteten 650.000 € um eine Erhöhung unseres Spendenbeitrags auf insgesamt 1,3 Millionen Euro.

Förderprojekt „Innen-statt-Außen

Als Fördermaßnahme wurde von Herrn Doll das Förderprojekt „Innen-Statt-Außen“ in Betracht gezogen. Voraussetzung für die Beantragung dieser Mittel bis zu einer Förderung in Höhe von 90% der Baukosten ist das Vorliegen eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes oder eines vergleichbaren Planungskonzeptes. Das von der bayerischen Staatsregierung aufgelegte Förderprogramm dient der Innenentwicklung der Ortskerne, was zur Steigerung von Lebensqualität und Attraktivität der Innenstädte und zur Schonung der Umwelt führen soll. Förderinhalte sind z.B. die Modernisierung, Instandsetzung innerörtlicher, leerstehender oder vom Leerstand bedrohter Gebäude. Herr Doll deutete an, dass sich durch die erforderliche Konzeptentwicklung der Beginn des 2. Bauabschnitts um 2 Jahre verzögern wird. Das würde bedeuten, dass wir mit einem Baubeginn nicht vor 2026 rechnen können.

„Weiterbau des Museums nicht im bürgerlichen Interesse“

Am 21.02.2024 war dann in der Landshuter Zeitung (LZ) zu lesen, dass „der Weiterbau des Stadtmuseums und die Umsetzung größerer Maßnahmen an den städtischen Spielplätzen“ vorerst pausiert werden müssen. Von Seiten der Stadt wurde darauf hingewiesen, dass die Museen nicht im Zentrum des bürgerlichen Interesses stehen würden. Eine Befragung habe dies deutlich gezeigt. Vorrang hätten immer Versorgungseinrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser. Das Ergebnis dieser kaum aussagekräftigen Befragung wurde in der LZ veröffentlicht. Dort war zu lesen, dass das LANDSHUTmuseum durchaus zu den 10 wichtigsten Projekten der Stadt gehören würde. Kein einziger der Befragten hatte dabei z.B. für den Weiterbau des Klinikums gestimmt. Auch wurde nicht angegeben, wie die Befragung durchgeführt wurde und wie hoch die Stichprobenzahl war.

„Kultur ist eine Pflichtaufgabe“

In der gleichen Ausgabe der LZ wird Oberbürgermeister Alexander Putz mit den Worten zitiert: „Kultur muss eine Pflichtaufgabe sein“. Diese erfreuliche Aussage machte er auf der Mitgliederversammlung der Theaterfreunde. Dort teilte er mit, dass das Stadttheater als eines von 2 priorisierten Projekten neben der Grundschule St. Peter & Paul Teil der Planung bleibe. Für den lang erwarteten ersten Bauabschnitt der Sanierung des Stadttheaters im Bernlochnerkomplex seien Ausgaben in Höhe von gut 57 Millionen Euro kalkuliert, die im Haushalt und der bis 2026 laufenden mittelfristigen Finanzplanung vorgesehen seien. Die Sanierung des Stadttheaters kann damit noch im Jahr 2025 beginnen und soll 2028 abgeschlossen sein. Man kann den Freunden des Stadttheaters nur gratulieren, dass so zeitnah mit der Sanierung begonnen wird. Das Theater erfährt eine andere Priorisierung als das LANDSHUTmuseum und hat demnach einen anderen politischen Stellenwert als die Vollendung des Stadtmuseums (Kosten des nächsten Bauabschnitts des LANDSHUTmuseums für die Stadt nach Abzug aller möglichen Fördermittel ca. 1,5 Mill.Euro).

Eine Vereinbarung von Stadt und FSL

Nach intensiven Diskussionen und trotz einiger Bedenken sprach der Vorstand sich dafür aus, jetzt der Stadt die gewünschten Spendengelder zu übergeben. Entscheidend war die Aussage des Oberbürgermeisters, dass ohne unsere Spendenübergabe eine weitere Planung und damit auch ein Weiterbau des Museums nicht sehr wahrscheinlich wären. Ob nach unserer Spendenübergabe über die Planung hinaus irgendwann ein Weiterbau erfolgen würde, konnte uns die Stadt allerdings nicht garantieren. Der Wille der Stadt war für uns aber deutlich erkennbar, unseren Wunsch nach einem funktionstüchtigen Stadtmuseum tatsächlich auch in der Zukunft zu erfüllen.

Am 14.03.2024 unterschrieben wir die Vereinbarung mit der Stadt Landshut über die Übergabe und Verwendung der Spendengelder des Freundeskreises in Höhe von 1,3 Millionen Euro für den zweiten Bauabschnitt des Projekts. Das Geld darf demnach u.a. nur zweckgebunden für Planung und Weiterbau des Stadtmuseums verwendet werden.

Der nächste Bauabschnitt des Stadtmuseums konnte nunmehr im Haushalt allein dank unserer Mittel abgebildet und am 15.03.2024 vom Plenum verabschiedet werden.

Die Stadt erhielt bisher insgesamt 1,9 Millionen € vom Freundeskreis für dieses Vorhaben dank zahlreicher Spenden und der Beiträge unserer Mitglieder. Mit jeder Verschiebung des Baubeginns werden die Baukosten weiter steigen. Frühere Planungen müssen u.U. entsprechend angepasst und überarbeitet werden.

Wie wichtig und sinnvoll es aber ist, der Landshuter Stadtgeschichte eine Bühne zu geben, ist derzeit konkret an der Ausstellung zum Nationalsozialismus nachzuvollziehen. Sie macht sehr deutlich wie notwendig wir das Landshutmuseum brauchen, um die Vergangenheit der Stadt für die nachwachsenden Generationen – und nicht nur für diese- am Leben zu halten. Gerade für die heutige Zeit können wir doch so viel aus ihr lernen.  

(Der Text entspricht dem Beitrag des 2. Vorsitzenden auf unserer Mitgliederversammlung vom 04.04.2024)

Einladung zur Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

Liebe Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut,

der Vorstand lädt Sie sehr herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am Donnerstag, 4. April 2024, 19:30 Uhr, im Salzstadel, Steckengasse 308, 84028 Landshut ein. Der Zweite Bürgermeister der Stadt Landshut, Dr. Thomas Haslinger, wird ein Grußwort sprechen. Benedikt Schramm, der auf die neu geschaffene Stelle eines Abteilungsleiters Kultur der Stadt Landshut gewählt wurde, wird sich auf unserer Mitgliederversammlung ebenso vorstellen wie der neue Leiter der Museen der Stadt Landshut, Daniel J. Schreiber. Er wird auch einen Vortrag zu den Landshuter Museen und ihrer zukünftigen Ausrichtung halten.

Wir laden Sie daher ein, sich zum Stand unserer Bemühungen um eine Fortsetzung des Museumsbaus zu informieren und mit uns zu diskutieren.

Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

am Donnerstag, 4. April 2024, 19:30 Uhr,

 im Salzstadel, Steckengasse 308, 84028 Landshut

Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Grußwort durch den Zweiten Bürgermeister der Stadt Landshut, Dr. Thomas Haslinger
  3. Grußwort und Vorstellung von Benedikt Schramm, Abteilungsleiter Kultur der Stadt Landshut
  4. Bericht zu den Aktivitäten des Vorstands
  5. Gedenken der verstorbenen Mitglieder
  6. Kassenbericht
  7. Bericht der Kassenprüfer
  8. Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
  9. Wahl des Vorstands
  10. Wahl der Kassenprüfer
  11. Verschiedenes
  12. Vorstellung und Vortrag von Daniel J. Schreiber, neuer Leiter der Museen der Stadt Landshut

Wünsche und Anträge zur Mitgliederversammlung können bis spätestens Donnerstag, den 28. März 2024, schriftlich und mit Begründung über unsere Geschäftsstelle eingereicht werden. In der Hoffnung, Sie auf unserer ordentlichen Mitgliederversammlung im Jahr 2024 begrüßen zu können, verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. G. Autenrieth                    Prof. Dr. A. Holstege

1. Vorsitzender                              2. Vorsitzender

Daniel J. Schreiber ist zum neuen Leiter der Museen der Stadt Landshut berufen worden

(22.02.2024) Daniel J. Schreiber (* 11. August 1965 in Hilden) ist seit 1. Februar 2024 Leiter der Museen der Stadt Landshut. Er wuchs in München auf. Dort studierte er Philosophie, Ethnologie sowie deutsche und vergleichende Volkskunde an der Ludwig-Maximilians-Universität.

In Hamburg schloss er das Studium mit den beiden Hauptfächern Philosophie und Kunstgeschichte ab. Der berufliche Weg führte ihn vom Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (1998-2001) über die Kunstsammlungen Böttcherstraßein Bremen (2002-2006) zum Museum Frieder Burda nach Baden-Baden (2006-2007). In den Jahren 2007-2009 arbeitete er im Arp MuseumRolandseck, bevor er 2009 geschäftsführender Kurators der Kunsthalle Tübingen wurde.

D.J. Schreiber im alten Plenarsaal des Rathauses (Foto: Privat)

2013-2023 war er Direktor des Buchheim Museum der Phantasie in Bernried am Starnberger See. Neben seiner Museumslaufbahn nahm er Lehraufträge an den Universitäten in Bremen, Tübingen und München wahr. In seinen Publikationen und Ausstellungen beschäftigt er sich mit der Kunst und Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts. Ein weiterer Interessenschwerpunkt ist die Atlantisforschung.

An seiner Arbeit in Landshut faszinieren ihn die Vielzahl der Möglichkeiten, welche die vier Ausstellungsstätten LANDSHUTMuseum, KOENIGMuseum, KASIMIRMuseum und Heiliggeistkirche bieten. Sein Ziel ist es, die Häuser für ein noch breiteres Publikum interessant zu machen.

Herr Daniel Schreiber wird sich auf der Mitgliederversammlung unseres Freundeskreises am 04.04.2024 im Salzstadl in Landshut vorstellen und im Rahmen eines Vortrages seine Vorhaben zur zukünftigen Entwicklung und Ausrichtung der Museen der Stadt Landshut darlegen. Alle Mitglieder sind hierzu herzlich eingeladen.

Unser Ehrenmitglied, Hans Niedermeier, ist gestorben!

Der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. trauert um

HANS NIEDERMEIER

Wir haben unserem unermüdlichen Gründungs-, Vorstands-, Kuratoriums- und Ehrenmitglied Grundlegendes zu verdanken

Hans Niedermeier darf als Vater unserer Museumsidee gelten, als Freund und Mäzen hat er sein sammlerisches Lebenswerk an die Museen seiner Heimatstadt Landshut übergeben.

Wir werden ihn sehr vermissen.

Im Namen des Freundeskreises

Gernot Autenrieth – Axel Holstege – Anke Humpeneder-Graf – Fritz Merk

Einstimmiges Votum des Bausenats der Stadt Landshut zum Weiterbau des LANDSHUTmuseums

Der 2. Bauabschnitt beginnt voraussichtlich 2025

Der Entscheid über den Weiterbau des Stadtmuseums war als erster Tagesordnungspunkt in der Sitzung des Bausenats der Stadt Landshut vom 13. Oktober 2023 angesetzt worden. Der nächste Bauabschnitt soll die Komplettsanierung des Brücklmayer-Anwesens, die Installation eines Technikraums, den westlichen Flügel des äußeren Kreuzgangs mit der Plank-Kapelle und den Innenhof umfassen. In einem Alternativvorschlag sollte zunächst auf den Innenausbau des Brücklmayer-Anwesens verzichtet und auf den nächsten Bauabschnitt verschoben werden, was aber laut Bau- und Umweltreferent Johannes Doll nicht „zielführend und sinnvoll“ wäre. Der vorgezogene Innenausbau hätte den Vorteil, dass die städtischen Museen nach Fertigstellung des 2. Bauabschnitts in das Gebäude einziehen und den bereits fertiggestellten Bibliotheksraum nutzen könnten, wodurch die Mietzahlungen für die bisher genutzten Büroräume entfallen würden.

Blick in den Innenhof des bereits sanierten Teils des Kreuzgangs des Alten Franziskanerklosters (Bild Axel Holstege) .

Vom beauftragten Architekturbüro Hild & K in München stellte Markus Schubert die Planungensalternativen vor. Der sogenannte Brücklmayer-Trakt auf der Hofbergseite wird umfassend saniert. Im Erdgeschoss entsteht das Foyer. Der Eingang an historisch verbriefter Stelle am Fußweg zum Hofberg schräg gegenüber dem KOENIGmuseum wird wiederhergestellt. Zugleich wird der äußere Kreuzgang komplettiert, so dass erstmals seit Jahrzehnten wieder ein Rundgang möglich wird. Im ersten Obergeschoss entstehen hochwertige Ausstellungsräume und im Dachgeschoss wird die Verwaltung untergebracht. Der Innenhof wird vom Foyer aus dergestalt erschlossen, so dass er auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums für vielfältige Veranstaltungen genutzt werden kann. Nach Abschluss dieser Baumaßnahme steht als letzte große Aufgabe noch die Sanierung des ehem. Vermessungsamtes an. Hier ist das Museumscafé geplant und hier findet das interaktive Kinder- und Jugendmuseum seinen Platz.

Zwar sind noch nicht alle Optionen für eine Drittmittelförderung des nächsten Bauabschnittes ausgelotet, man darf jedoch von einer Städtebauförderung in Höhe von 9 Millionen Euro und von einem Zuschuss der Bayerischen Landesstiftung in Höhe von 660.000 Euro ausgehen. Weitere Fördermöglichkeiten werden von der Stadt intensiv geprüft. Unser Freundeskreis möchte insgesamt 1,65 Millionen Euro zur Finanzierung beitragen.

Der Bausenat stimmte einstimmig für die von Johannes Doll und dem Münchner Architektenbüro favorisierten Vorschlag zur Umsetzung des 2. Bauabschnittes.

Auch wenn sich der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut noch bis Mitte 2025 mit dem Beginn der Arbeiten gedulden muss, so ist dies für uns eine hoch erfreuliche Nachricht. Wir danken allen Beteiligten sehr herzlich für diese wegweisende Entscheidung.

Herbstfahrt des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. nach Augsburg am Samstag, 14. Oktober 2023

Liebe Mitglieder,

hiermit möchten wir Sie herzlich zu unserer diesjährigen Exkursion nach Augsburg in das Staatliche Textil- und Industriemuseum einladen, die wir gemeinsam mit den Museen der Stadt Landshut veranstalten. Dort werden wir eine Führung durch die Sonderausstellung „COOLNESS – Inszenierung von Mode im 20. Jahrhundert“ erhalten. Die einstündigen Führungen werden in 2 Gruppen zeitlich hintereinander erfolgen, so dass sich auch ein Besuch der Dauerausstellung des staatlichen Textil- und Industriemuseums anbietet. Anschließend fahren wir in die Innenstadt von Augsburg, wo Zeit für ein Mittagessen zur freien Verfügung steht oder weitere Besichtigungen der an Attraktionen reichen Stadt Augsburg möglich sind. Um 14.50 Uhr treffen wir uns vor der im Augsburger Zentrum gelegenen Kirche St. Moritz, die wir anschließend gemeinsam besichtigen werden. Um 16.00 Uhr werden wir dann die Rückreise antreten.

Samstag, 14. Oktober 2023, 8.00 – 18 Uhr | Treffpunkt Grieserwiese
Staatliches Textil- und Industriemuseum | Tagesfahrt Augsburg

08.00 Uhr                         Abfahrt mit dem Bus: Grieserwiese (Nähe Zeughaus)
18.00 Uhr                          Rückkehr

10.30-11.30 Uhr und 11.30 -12.30 Uhr :

geführter Rundgang durch die Sonderausstellung: „COOLNESS – Inszenierung von Mode im 20. Jahrhundert“ 

(https://www.timbayern.de/ausstellungen/coolness-inszenierung-von-mode-im-20-jahrhundert/)

vor oder nach der Führung durch die Sonderausstellung  Besuch des Staatlichen Textil- und Industriemuseums Augsburg  ( https://www.timbayern.de/)

12:45 Uhr:                      

Treffen am Bus und Weiterfahrt in das Augsburger Stadtzentrum (Zeit zur freien Verfügung)

14:50 Uhr:

Treffen vor der Kirche St. Moritz (Moritzplatz 5, 86150 Augsburg) und anschließend gemeinsame Besichtigung des besonderen Sakralraums mit bemerkenswerter Architektur und Ausstattung sowie außergewöhnlicher Atmosphäre ( https://www.moritzkirche.de/kirche )

16:00 Uhr:                      Rückfahrt nach Landshut

Preis 30,00 € pro Person (inklusive aller Eintritte und Führung). Die Teilnahmegebühr wird im Bus bar eingezogen.


Anmeldung bitte bis 10.10.2023 unter 0871 / 92 23 89 0  (Museumsverwaltung). Wegen des begrenzten Sitzplatzangebotes im Bus werden die Plätze nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

Wir freuen uns sehr auf Ihre Anmeldung!

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Dr. Gernot Autenrieth                                   Prof. Dr. Axel Holstege

Jazz-Frühschoppen mit dem Hubicki Obsolete Trio im Innenhof des Alten Franziskanerklosters

Wir laden unsere Mitglieder und solche, die es gerne werden wollen, sehr herzlich zu einem Jazz-Frühschoppen mit dem Hubicki Obsolete Trio aus Berlin in den historischen Innenhof des Alten Franziskanerklosters ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, andere Mitglieder des Freundeskreises in zwangloser Atmosphäre und in einem schönen Ambiente zu treffen. Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, den 6. August 2023 um 11:00 Uhr. Einlass wird ab 10 Uhr sein. Die Jazzgruppe wurde von Frau Beata Marti und Herrn Bernhard Hirtreiter (Bernhard.Hirtreiter-Stimm.Kunst.Werk) engagiert. Wir möchten diesen beiden Künstlern schon jetzt sehr herzlich für die kompetente und unkomplizierte Zusammenarbeit danken .

Das junge Berliner Jazz-Trio, bestehend aus Kacper Hubicki (Geige), Etienne Wittich (Gitarre) und Morten Larsen (Kontrabass), spielt Swing und Gypsy Jazz in eigenen Arrangements für Geige, Gitarre und Kontrabass.

Das Hubicki Obsolete Trio hat sich auf die Wiederbelebung der populären Jazzmusik des frühen 20. Jahrhunderts spezialisiert. Es erweckt die Musik des legendären Django Reinhardt zu neuem Leben und interpretiert das „Great American Songbook“ neu.

Passend zum Motto Jazzfrühschoppen werden bei dieser Veranstaltung Speisen und Getränke angeboten. Der Vorstand wird dazu u.a. Weißwürste, Brezn und Obatzter bereitstellen. Im überdachten Innenhof des Museums lässt es sich hervorragend sitzen und Musik und Verköstigung genießen. Man muss es einfach einmal erleben.

Wir bitten all unsere Mitglieder, sich rechtzeitig Karten (siehe unten stehenden Link) für diese schöne Veranstaltung über okticket zu sichern (freie Platzwahl – 15 €).

Nähere Informationen über dieses Konzert sowie über die weiteren Konzerte des Veranstalters Bernhard Hirtreiter im Innenhof des LANDSHUTmuseums finden Sie auf www.serenadenkonzerte.com.

Link direkt zu unserer Veranstaltung:
https://okticket.de/tickets-jazz-fruehschoppen-mit-dem-hubicki-obsolete-trio-landshut-landshutmuseum-innenhof-2023-08-06-e42623?startReset=ON&dl=ON

Link zum Veranstalter (Übersicht aller Veranstaltungen des Veranstalters):
https://okticket.de/tickets-bernhard-hirtreiter-stimm-kunst-werk-v488077?startReset=ON&dl=ON

Link für Festivalseite (Übersicht aller Veranstaltungen zum Festival):
https://okticket.de/index.php?event_group_id=230&startReset=ON&dl=ON

Abendliches Konzert im Innenhof des Alten Franziskanerklosters


Führung durch die aktuelle Ausstellung  „Jan-Walter Habarta – Phantastische Welten. Vom Trickfilm zur Computerkunst“

Fotos von Attila Gereb

Der Vorstand des Freundeskreises hatte die Politiker des Stadtrates zu einer Führung mit Herrn Max Tewes durch die aktuelle Ausstellung von Jan Walter Habarta eingeladen.

Die Präsentation des Lebenswerks und der künstlerischen Arbeit des Landshuter Trickfilmers erlaubt tiefe Einblicke in die Kreativität des Künstlers aber auch in die Mühsal bei der Erstellung eines solchen Films.  

In der Ausstellung im LANDSHUTmuseum erwarten die Besucherinnen und Besucher Filme, die Trickfilmwerkstatt und natürlich viele Filmgraphiken. Auch auf das künstlerische Werk seiner Frau Herta geht die Ausstellung ein. Sie hat nicht nur an seinen Filmen mitgearbeitet, sondern war auch eigenständig als bildende Künstlerin tätig. Ebenso ausgestellt sind Arbeiten der gemeinsamen Tochter Zita, die heute für ihre Computer-generierten Kunstwerke bekannt ist.

Die Trickfilmapparatur am Arbeitsplatz von Jan Walter Habarta.

Einladung zur Mitgliederversammlung für das Jahr 2022

Liebe Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut,

der Vorstand lädt Sie sehr herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am Dienstag, 28. März 2023, 19:30 Uhr, im Salzstadel, Steckengasse 308, 84028 Landshut ein. Herr Oberbürgermeister Alexander Putz hat uns wieder zugesagt, ein Grußwort sprechen. Darüber hinaus konnten wir Dr. Angelika Hofmann M.A. vom Germanischen Nationalmuseum Nürnberg als Rednerin für einen Vortrag zur Bedeutung und Rolle von (Stadt)museen gewinnen.

Die Corona-Pandemie hat den Zeitplan für die Abhaltung unserer Mitgliederver-sammlungen in den letzten Jahren deutlich verschoben, so dass die letzte Mitgliederversammlung erst im Juli 2022 stattfinden konnte. Wir möchten aber jetzt wieder in den von unserer Satzung geforderten Rhythmus zurückkehren und die Versammlung im Frühjahr abhalten. 

Wir laden Sie daher ein, sich zum Stand unserer Bemühungen um eine Fortsetzung des Museumsbaus zu informieren und mit uns zu diskutieren.

Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. (2022)

am Dienstag, 28. März 2023, 19:30 Uhr,

im Salzstadel, Steckengasse 308, 84028 Landshut

Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Grußwort der Stadt Landshut durch Herrn Oberbürgermeister Alexander Putz
  3. Bericht zu den Aktivitäten des Vorstands
  4. Gedenken der verstorbenen Mitglieder
  5. Kassenbericht
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
  8. Verschiedenes
  9. Zur Bedeutung von (Stadt)museen, Vortrag von Dr. Angelika Hofmann MA, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Es gibt einige Neuigkeiten zu erfahren, die für uns alle von großem Interesse sind. Wünsche und Anträge können bis spätestens Dienstag, den 21. März 2023, schriftlich und mit Begründung über unsere Geschäftsstelle eingereicht werden. In der Hoffnung, Sie auf unserer ordentlichen Mitgliederversammlung im Jahr 2023 begrüßen zu können, verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. G. Autenrieth                 Prof. Dr. A. Holstege

     1. Vorsitzender                              2. Vorsitzender

Die Bayerische Schlösserverwaltung und das Bayerische Nationalmuseum laden ein zum Höfischen Auftritt in Landshut

Sonntag, 12. Februar 2023, 14.00 Uhr

Zum 455. Hochzeitstag von Wilhelm V. und Renata von Lothringen – Die Münchner Fürstenhochzeit von 1568

Ein Rundgang mit Stephanie Gilles M.A.

Die Vorfreude auf die Aufführung der Landshuter Hochzeit im Juli steigt, doch Hedwig und Georg waren nicht die einzigen, die höfischen Glanz nach Landshut brachten: Am 22. Februar 1568 heiratete der bayerische Erbprinz Wilhelm in der Münchner Frauenkirche die Prinzessin Renata von Lothringen. In Pracht und Herrlichkeit stand diese Vermählung der Landshuter Hochzeit von 1475 nicht nach: 18 Tage lang wurden Gottesdienste gefeiert, Bälle veranstaltet, gespeist und turniert. Das Glockenspiel am Münchner Rathaus erinnert bis heute an dieses großartige Ereignis. Nach den Feierlichkeiten bezog das junge Fürstenpaar die Burg Trausnitz. Erbprinz Wilhelm ließ große Teile der mittelalterlichen Burganlage zu einem modernen Renaissanceschloss umgestalten. Künstler wie Friedrich Sustris und Orlando di Lasso arbeiteten am Hof, rauschende Feste wurden gefeiert und neben einem Tiergarten mit Löwen, Affen und Papageien ließ Wilhelm sogar ein Meerwasseraquarium auf der Burg installieren. Das Herzstück repräsentativer Prachtentfaltung jedoch war die sogenannte „Junge Kunstkammer“, die Wilhelm nach dem Vorbild seines Vaters Albrecht V. auf der Burg einrichtete. Unermessliche und aus aller Welt zusammengetragene Reichtümer konnte man in dieser Schatzkammer des Wissens bestaunen. Knapp 100 Jahre nach der Landshuter Hochzeit erlebte die Stadt so eine letzte Blüte als Fürstenresidenz. Bei einem Rundgang durch Teile der Burg und die Kunst- und Wunderkammer wird der Glanz dieser Zeit wieder lebendig.

Anmeldung erforderlich: Telefon 0871 92411-15 (täglich)

Die Führung ist kostenlos, es gilt die Eintrittskarte. Eintritt mit Burg Trausnitz Euro 5,50, ermäßigt Euro 4,50, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

Das gesamte Führungsangebot in der Kunst- und Wunderkammer Burg Trausnitz finden Sie unter: www.kulturcoach.com